Osnabrücks „Gott of Schlager“ im TNI-Interview

TNI im Promi-Talk mit Christian Steiffen

Osnabrücks „Gott of Schlager“ is back! Christian Steiffen steht wieder voll im Saft. Schon bei der Wahl seines Albumtitels griff der Mann mit dem edlen „Oberlippen-Schnubbi“ auf das von ihm so perfekt inszenierte und auch zelebrierte Stilmittel der Untertreibung zurück und fügt hinzu: „Worte können mich und dieses Album nicht beschreiben. Der Begriff ‚Gott of Schlager‘ kann nur ein Versuch sein, wird aber für immer eine Krücke bleiben…“. THE NEW INSIDER sprach mit dem Lokaltmatador über seinen Anteil am VfL-Aufstieg, eine weitere OB-Kandidatur und natürlich den bevorstehenden Mega-Gig im Schlossgarten.

THE NEW INSIDER: Hallo Christian! Seit Anfang des Jahres ist „Gott of Schlager“ auf dem Markt. Wie zufrieden bist du mit der Resonanz auf deine neue Platte?

Christian Steiffen: Das Album ist das beste aller möglichen Schallplatten. Ich bin top zufrieden, auch mit der Resonanz auf meinen Live-Konzerten bislang. Oder, um es mit den Worten von VfL-Coach Daniel Thioune zu sagen: „Unfassbar!“

Für Aufsehen sorgte auch dein Auftritt auf der Meisterfeier des VfL. Wie kam diese Verbindung zustande?

Es stellte sich heraus, dass die Mannschaft im Verlauf der Aufstiegssaison in der Kabine und im Bus häufiger mal meinen Song „Ich fühl mich Disco“ gehört hat. Insofern ist der Aufstieg im Grunde auch ein bisschen mein Verdienst, klar. (lacht) Ich bin aber generell als Osnabrücker eng mit dem VfL verbunden und verfolge sehr genau was der Verein macht.

Am 17. August stehst du beim diesjährigen „Schlossgarten Open-Air“ auf der Bühne. Welche Bedeutung hat das für dich?

Ich freue mich tatsächlich extrem darauf, zumal ich dann mit dem Fahrrad anreisen kann, weil ich quasi um die Ecke wohne. Jan Delay & Disco No. 1, die ja nach mir auf derselben Bühne stehen, mag ich ebenfalls sehr. Und wenn’s dann doch noch zwei, drei Bier mehr werden im Verlauf des Abends, lasse ich das Rad halt stehen und laufe nach Hause.

Wirst du, mit Blick auf die aktuellen kommunalpolitischen „Baustellen“, bei der nächsten Wahl noch einmal als OB-Kandidat antreten?

Meine politische Karriere war von vorneherein auf mindestens 20 Jahre angelegt. Solange es meine Kraft zulässt, werde ich auch bei den kommenden Wahlen

wieder als freier Kandidat antreten. Es muss sich ja auch erstmal herumsprechen, um das Monopol der etablierten Parteien durchbrechen zu können.

Welche Message möchtest du mit deinem neuen Album „Gott of Schlager“ in erster Linie vermitteln?

Jedes Lied auf dem Album hat im Grunde seine eigene Geschichte. Ich will allerdings niemandem sagen wie er meine Musik zu verstehen hat, das muss jeder für sich klar machen. Natürlich werden hochbrisante politische Themen angesprochen. Auch auf den anderen Alben schon. Aber Musik zu erklären ist generell nicht meins.

Fühlst du dich als Künstler ernst genug genommen?

Ich gehe fest davon aus, dass das ernst genommen wird. Die Frage stellt sich für mich nicht.

Kommt der Schnäuzer denn auch mal ab zwischendurch?

 

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