„Ich bin kein Promi, sondern ein Musiker.“

Michael Patrick Kelly im TNI-Promitalk

Am 16. August findet der Auftakttag des beliebten Schlossgarten Open Airs statt. Der Headliner des Abends ist der sympathische Ire Michael Patrick Kelly, der schon als Kind mit der „Kelly Family“ die ganze Welt besungen hat. Die Mädchenherzen werden ihm nur so zufliegen, da kann man sich sicher sein. Wir konnten dem 41-Jährigen ein wenig seiner kostbaren Zeit abknapsen und ihm vorab einige Fragen stellen.

 

TNI: Schlossgarten Open Air: Verbindest du aus der Vergangenheit etwas mit Osnabrück?

MPK: Ich kann mich noch an einen Auftritt, ganz früher, in der Fußgängerzone von Osnabrück erinnern. Ich habe auf fast allen Fußgängerzonen Deutschlands gespielt, nicht alle sind mit in Erinnerung geblieben, Osnabrück allerdings schon.

 

Du bist in Irland geboren, in Deutschland bist du ein Star. Wo ist Zuhause für dich?

Ich habe kulturell gesehen keine Wurzeln. Ich bin zwar in Irland geboren, bin irisch-amerikanischer Staatsbürger aber ich war ja jeweils in Holland, in Frankreich, in Spanien, in Deutschland, in Belgien, in Irland und USA länger zuhause. Heimat sind die Menschen, die ich liebe. Das tiefste Heimatgefühl habe ich auf spiritueller Ebene für mich finden können, im Glauben an Gott. Aber wenn eins nennen müsste, wäre es Irland.

 

Was hast du aus deiner Zeit im Kloster am meisten mitgenommen?

Ich war auf der Suche nach mehr. Mehr als nur Spaß, Konzerte oder der Luxus, in einem Schloss zu wohnen. Das war zwar spannend, aber es konnte die innere Leere in mir nicht füllen. Ich habe nach dem Sinn meines Lebens und nach Gott gesucht. Wir lassen uns im Alltag ständig von unwichtigen Dingen blenden, beschäftigen uns mit Sachen, die langfristig gar nicht relevant sind. In der Stille des Klosters habe ich unter anderem auch die Leidenschaft zum Musik machen wiedergefunden und an manchen Tagen hagelte es Inspirationen für Songs.

 

Warum warst du beim Comeback der „Kelly Family“ nicht dabei?

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Ist es für dich noch möglich als Privatperson unerkannt durch die Stadt zu gehen?

Ich würde schon sagen, dass das größtenteils noch gut geht. Im Gegensatz zu früher sind die Leute aber nicht mehr so aufdringlich und die Hysterie ist nicht mehr so stark. Heute kann ich Menschen auf Augenhöhe begegnen statt auf einer unnatürlichen  “Star” und “Fan” Ebene, was ich generell nicht mag.

 

Würdest du dir noch mal die Haare langwachsen lassen?

(lacht) Ich glaube nicht.

 

Letztes Jahr hast du als Coach bei The Voice Of Germany mit deinem Team gewonnen, dieses Jahr warst du ein sehr beliebter Gastgeber der Musik Sendung “Sing Meinen Song”, können wir in Zukunft mehr solche TV-Musik Projekte von dir erwarten?

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Was hörst du privat für Musik?

Ich war zuletzt auf den Konzerten von Lenny Kravitz und Ed Sheeran. Zu meinen Lieblingskünstlern gehören Bob Dylan, Bruce Springsteen, U2 und Pearl Jam.

 

Ist es dir wichtig auf Tour auch die Stadt kennenzulernen?

Aufgrund des engen Zeitplanes bleibt selten Zeit, wirklich mal länger zu bleiben und etwas anzuschauen. Aber ich versuche, wo es geht, die Städte kennenzulernen und recherchiere etwas im Internet, um wenigstens etwas über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten zu erfahren. Was mich aber am meisten interessiert sind die Menschen, die Mentalität und Kultur die sie prägt, also das was ihre Identität ausmacht.

Gab es jemals einen beruflichen Plan B, falls es mit dir Musik nicht geklappt hätte?

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