VfL-Talk mit Verteidiger Lukas Gugganig

„Es gab nie eine andere Option“

Er ist ein Gesicht einer der aktuell stabilsten Defensive der 2. Bundesliga. Lukas Gugganig wechselte zur neuen Saison aus Fürth an die Bremer Brücke – und ist mittlerweile aus der Innenverteidigung kaum mehr wegzudenken. Neben dem Platz ist der 24-Jährige eher introvertiert, auf dem Platz fallen auch mal klare Worte. Im TNI-Talk verrät Gugganig, wie sich ein Österreicher in Osnabrück fühlt, wer sein Jugendidol war und was er selbst gegen die Torflaute der Lila-Weißen tun kann.

TNI: Lukas, nur neun Gegentreffer in elf Spielen (Stand: 01.11.19). Das ist Bestwert in der 2. Liga. Dabei wurde die VfL-Viererkette vor der Saison völlig neu formiert. Überrascht dich dieser Positivtrend?

Lukas Gugganig: Es ist auf jeden Fall eine schöne Momentaufnahme, nicht nur für uns Defensivspieler, aber überrascht hat mich das weniger. Man hat schon in der Vorbereitung und auch aus der vergangenen Saison heraus gemerkt, wieviel Qualität wir auf den Defensivpositionen haben.

Gibt’s nach einem torlosen Spiel denn mal einen flapsigen Spruch Richtung Offensivabteilung seitens dir oder der anderen Abwehr-Akteure?

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Du kommst aus einer klassischen Fußballerfamilie. Dein Vater hat dich und deinen Bruder David früher trainiert – nun seid ihr beide Profis geworden. Gab es jemals eine andere berufliche Option?

Eigentlich nicht wirklich. Das Ziel war immer klar. Mit 14 bin ich ins Leistungszentrum von RB Salzburg gewechselt und habe dort mit 18 Jahren dann glücklicherweise auch direkt einen Profivertrag erhalten. Ich habe parallel natürlich meinen Schulabschluss gemacht, aber eine ganz andere Option gab es nie.

Wer war als Jugendspieler dein fußballerisches Vorbild?

Früher fand ich Lucio von Bayer Leverkusen immer beeindruckend. Der war nicht nur ein sensationeller Innenverteidiger, sondern hat auch ständig Tore erzielt.

Tore zu erzielen ist bislang nicht deine Spezialität. Ist das etwas, was du unbedingt optimieren willst?

Definitiv. In der vergangenen Saison waren es auch nur zwei Treffer. Das zu übertreffen wäre schon schön, aber dabei darf man selbstverständlich nie die defensive Stabilität vernachlässigen.

Was macht Lukas Gugganig neben dem Platz, um sich vom Profialltag abzulenken?

Mit Kevin Friesenbichler war hier beim VfL direkt ein mir bekanntes Gesicht da, das hat die Eingewöhnung erleichtert. Wir machen auch privat mal was zusammen. Generell setze ich mich gern mal in Cafés in der City, spezielle Hobbys habe ich sonst keine. Bislang habe ich auch allein gewohnt, aber meine Freundin zieht nun ebenfalls zu mir nach Osnabrück.

Wie würdest du Daniel Thioune als Cheftrainer charakterisieren – auch im Vergleich zu vorherigen Trainern?

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