Moritz Heyer: Der VfL-Allrounder im TNI-Talk

Moritz Heyer: Der VfL-Allrounder im TNI-Talk

„Wenn es so kommt, sage ich nicht nein“

Moritz Heyer ist durch und durch Osnabrücker. Beziehungsweise Bramscher, um genau zu sein. Schon als C-Jugendlicher wechselte der heute 24-Jährige vom FCR Bramsche zum VfL. Über die Stationen Sportfreunde Lotte und den Halleschen FC, kehrte er vor dieser Saison als Profi zurück an die Bremer Brücke. Nun ist der Defensiv-Allrounder längst eine feste Stütze in Thiounes Team, absolvierte bislang jede Partie über die volle Distanz. Im Lila-Weiß Report spricht „Mo“ über seine größten Förderer, Spiel-Analysen mit Papa und die langfristige Aussicht auf einen Platz in der „Hall of Fame“ des VfL.

TNI: Moritz, am 20. Mai hast du in deinem Antrittsinterview mit vfl.de gesagt, dass du hoffst, dein erstes Zweitliga-Spiel machen zu dürfen. Jetzt sind es nach 13 Spieltagen bereits exakt 13 Spiele über die volle Distanz. Überrascht?

Moritz Heyer: Überraschend kommt es für mich nicht komplett, weil ich schon immer an mich glaube. Man setzt sich persönliche Ziele und hat Erwartungen, aber letztendlich spornt es auch an, dass man nie weiß, was der Trainer im Hinblick aufs nächste Spiel entscheidet. Gesetzt ist bei uns niemand automatisch.

[…]

Ein Blick zurück: In deinem ersten Profijahr bei den Sportfreunden Lotte hattest du mit Verletzungen zu kämpfen. Stimmt es, dass du damals sogar schon an ein vorzeitiges Karriereende dachtest?

Ich hatte relativ zu Anfang der Saison eine hartnäckige Patellasehnenreizung. Einige Monate war ich komplett raus und man macht sich naturgemäß Sorgen, wie es weitergeht. Das war keine einfache Zeit, aber nach dem Trainerwechsel damals ging es auch wieder bergauf. Konkret an ein Karriereende habe ich nicht gedacht, ich versuche immer positiv zu bleiben.

Damals wie heute ist Lottes Trainer Ismail Atalan. Welche Rolle spielt er in deiner Vita?

[…] 

Als Jugendspieler des VfL hast du durchaus das Zeug eine lila-weiße Legende zu werden. Ist das etwas, was dich antreibt?

Ich spiele definitiv sehr gerne in der Heimat. Hier sind meine Familie und die meisten meiner Freunde. Das habe ich zu meiner Zeit in Halle schon vermisst. Aber wirklich konkrete Gedanken mache ich mir darüber aktuell nicht, mein Vertrag läuft noch eineinhalb Jahre. In dieser Zeit kann viel passieren und es gehören immer zwei Parteien dazu. Wenn es allerdings so kommen sollte, würde ich wahrscheinlich nicht nein sagen.

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier