Sport ist für mich keine Quälerei

Extremsportler und Sänger Joey Kelly im TNI-Talk

Joey Kelly absolvierte über 40 Marathons, mehr als 30 Ultramarathons, neun Wüstenläufe, drei Mal das Radrennen „Race Across America“ von der West- zur Ostküste der USA. Er bewältigte acht „Ironman“ innerhalb von nur zwölf Monaten – eine Marke, die vor ihm noch keiner erreichte. Am 25. April referiert er in seinem Vortag „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“ auf Einladung der Gemeinde Wallenhorst über seinen Lebensweg als Unternehmer und Ausdauersportler, den er mit Ausdauer, Zielen, Willen und Leidenschaft konsequent verfolgt. Im Dezember 2020 ist Kelly mit seiner Show „Abenteuer Leben 2020“ in der OsnabrückHalle zu Gast.

TNI: Hallo Joey, zu Beginn eine einfache Frage: Was ist deine größte Motivation im Leben?

Joey Kelly: Es ist der Ausdauersport, den ich mit meinen Abenteuern, sei es in der Sahara oder am Nordpol, verbinde. Das macht mir unglaublich Spaß und pusht mich immer mehr und mehr. Natürlich muss ich bei vielen Challenges auch kämpfen, aber das gehört dazu und motiviert mich noch mehr. 

Gab es mal Situationen, in denen du selbst gescheitert bist?

Na klar, denn Niederlagen gehören natürlich auch zum Leben. Sei es bei sportlichen Wettkämpfen oder anderen Zielen, die ich mir gesetzt habe. Der Erfolg entsteht durch Höhen und Tiefen. Insofern ist es für mich sehr wichtig auch mal zu scheitern.

Hast du ein Patentrezept, wie man mit Niederlagen umgehen kann?

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Im Rahmen des 24. RTL-Spendenmarathons hast du dich der „24h Roller Biathlon Challenge“ gestellt – wie hast du dich auf diese riesige Challenge vorbereitet?

Man muss schon im Training sein. Das war persönlich mein 14. Spendenmarathon und ich motiviere mich einfach jedes Jahr aufs Neue. Ich frage mich „Wie hast du dich im Vorjahr gefühlt, als die Herausforderung noch krasser war?“ Dann denke ich an meinen Erfolg und beiß mich durch. Ich war dieses Jahr sehr überrascht wie gelassen ich war. Nach der Veranstaltung bei RTL bin ich mit dem Roller direkt zum Konzert der Kelly Family gefahren und vor 14.000 Menschen aufgetreten. (lacht)

Wann erlaubst du dir auch mal eine Pause?

Nach großen Wettkämpfen lege ich meist eine Woche „Sportpause“ ein, freue mich aber danach auch direkt wieder anzufangen. Für mich ist Sport keine Quälerei sondern ein Luxus. Es macht mir einfach Spaß. Ich könnte mich nicht einen Monat aufs Sofa legen und nichts tun.

Wok WM, TV Total Turmspringen, Stock Car Crash Challenge – wie sehr vermisst du Stefan Raab und seine TV-Formate?

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Habt ihr weiterhin privat Kontakt gehalten?

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Was würdest du machen, wenn du morgen so schwer verletzt bist, dass du keinen Sport mehr treiben kannst?

Ich habe von Verletzungen keine Angst. Ich lebe ja nicht vom Sport. Das ist für mich ein Hobby. Wenn das eintreten sollte, ist es halt so. Sich nicht bewegen zu dürfen, wäre für mich jedoch schon frustrierend. Ich brauche die Bewegung einfach. Eine langfristige Verletzung wäre schon eine enorme Einschränkung. Aber heutzutage gibt es genug Rollstuhlfahrer, die den Ironmann machen. Alles ist möglich!

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