„ICH BIN WIRKLICH STOLZ“


MLADEN KRKLJIC
(Theaterleitung HALL OF FAME) im TNI-Interview

Seit dem 18. Dezember steht die „Hall of Fame“ am Osnabrücker Hauptbahnhof vor allem für eins: Kino Deluxe. Wohlfühlatmosphäre und hochmoderne Technik sind laut Mladen Krkljic, der das Kino seit der Eröffnung operativ als Assistent der Geschäftsführung leitet, die Faktoren, mit denen man punkten will. Wie er die Bauphase miterlebt hat und weitere Details zum Opening verrät er im TNI-Interview.

THE NEW INSIDER: Herr Krkljic, Sie waren gefühlt 24/7 im Einsatz, um die „Hall of Fame“ eröffnen zu können. Welche Erfahrungen haben Sie aus dieser Zeit gezogen?

Mladen Krkljic: Da ich die komplette Bauphase mitbegleiten durfte, war ich tatsächlich fast jede freie Minute hier. Unsere Geschäftsführer Anja und Meinolf Thies sind ebenfalls regelmäßig vor Ort gewesen. Da sie jedoch auch weitere Kinos in Deutschland betreuen, habe ich hier in Osnabrück die Stellung gehalten. Das war eine irre Erfahrung! Ich weiß jetzt, wo jede Schraube sitzt. (lacht) Das gesamte Projekt zu begleiten war sehr intensiv, aber wir können heute sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt.

Was lief seit der Eröffnung nicht ganz nach Plan?

Zum Opening haben wir neues Personal eingestellt, das natürlich zunächst eingearbeitet werden musste. Dass da nicht auf Anhieb alles reibungslos läuft ist verständlich. Am Eröffnungstag funktionierte etwa in „Kino 1“ plötzlich die 3D-Funktion nicht. Hinzu kam, dass zum Start um 17 Uhr die Scanner für unser Online-Ticketing nicht funktionierten. Ein Desaster für uns, da die meisten Tickets online im Voraus gekauft wurden. Aber wir haben das alles fix gelöst.

Wie fällt die Resonanz der Kinobesucher bislang aus?

Im Großen und Ganzen sehr positiv. Natürlich gibt es hin und wieder auch die, die etwas zu meckern haben. Das sind aber meistens Leute, die morgens aufstehen und schon schlechte Laune haben. Gerade online werden leider oft nur die negativen Erfahrungen geteilt. Jemand, der den Aufenthalt super fand, behält es für sich. Aber wir sehen hier täglich in viele glückliche Gesichter.

Wie schwer ist es, das zuletzt strittige Image des damaligen CineStar Osnabrück loszuwerden?

Die größte Herausforderung war es tatsächlich, den Osnabrückern beizubringen, dass wir nicht CineStar sind. Sobald der Gast jedoch das erste Mal unser Kino betritt, ist das alte Image schnell verflogen. Keine klebrigen Teppiche mehr, neue, bequeme Sitze sowie eine hochmoderne Bild- und Soundqualität – wir haben wirklich sehr viel Geld investiert, damit das Kinoerlebnis so eindrucksvoll wie möglich wird.