Leidenschaft fürs gute Essen

Die Foodistas – Osnabrücker Bloggerinnen im TNI-Interview

Vier Schwestern, eine Leidenschaft. Für die Foodistas ist Kochen und Backen eine Herzensangelegenheit, die sie auf ihrem Blog in Form von Rezepten und Empfehlungen mit ihren Lesern teilen. Tine und Jasmin wohnen noch in Osnabrück, Carina und Tanja mussten beruflich bedingt die Friedensstadt verlassen. Gemeinsam entwickeln sie digital kulinarische Beiträge, zum inspirieren und nachmachen.

Warum und wann habt ihr euren Foodblog ins Leben gerufen?

Die Foodistas gibt es bereits seit über fünf Jahren. Beruflich bedingt mussten sich Carina und Tanja leider von Osnabrück als Heimatstadt verabschieden uns zogen nach Mainz und Düsseldorf. Da unsere persönlichen Treffen aber immer von kulinarischen Kochevents geprägt waren und wir gerne füreinander kochten, musste eine Art Datenbank ins Leben gerufen werden. So ist unser Blog entstanden.

Ihr seid kulinarisch schon viel rumgekommen. Welches Land findet ihr am spannendsten?

Sich bei vier Foodistas auf ein Land festzulegen ist wirklich schwierig. Wir lieben das gemeinsame Kochen und hier eignen sich auf jeden Fall Rezepte aus Spanien, Italien oder Griechenland, denn hier bereitet einfach jede von uns eine Art von Vorspeise, Antipasti oder Mezze vor.

Tofu, Quinoa, Chiasamen und weitere Superfoods sind schon längst nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Welche neuen In-Foods stehen bereits in den Startlöchern?

Wir halten ehrlich gesagt nicht viel von diesen gehypten Zutaten, denn auch heimische Obst- und Gemüsesorten besitzen all die tollen Eigenschaften die Superfoods wie Tofu, Quinoa, Chiasamen nachgesagt werden. Grünkohl und Rote Bete sind zum Beispiel heimische Alternativen. In-Foods für die nächsten Jahre werden aus diesem Grund heimische und wiederentdeckte Lebensmittel sein. Denn auch die Art des Kochens hat sich hier weiterentwickelt.

 

Könnt ihr vom Food bloggen alleine leben?

Wenn man eine klare Strategie verfolgt und sich eine Marke aufbaut, geht das auf jeden Fall. Genau das haben wir mit den Foodistas geschafft. Dadurch dass wir unseren Lesern regelmäßig neue Rezepte vorstellen, haben wir natürlich auch dementsprechende Zugriffszahlen. Ein weiterer Grund für unseren Erfolg ist die abwechslungsreiche Küche, denn wir vier Foodistas haben natürlich unterschiedliche Geschmäcker, so findet sich eine breite Zielgruppe auf dem Blog wieder. Es entstehen Kooperationen, aber wir entwickeln für unsere Partner auch Rezeptstrecken, Videos und anderen relevanten Content.

Habt ihr das Gefühl, dass in Zeiten von Corona das Thema „Genuss“ an Stellenwert gewonnen hat?

Die Corona Krise hat uns gezeigt, dass sich viel mehr Menschen wieder mit dem Thema kochen beschäftigten und so verzeichneten wir die ersten zwei Monate eine Verdopplung der Zugriffszahlen.

Welche sind eure Osnabrücker Lieblingslocations?

Wir gehen gerne im Friedrich essen, uns gefällt das Ambiente und auch das Essen inspiriert uns! Vielleicht kein Geheimtipp mehr aber eine unbedingte Empfehlung ist das iko. Küchenchef Tom Elstermeyer schafft es immer wieder aufs Neue uns mit seinen Kreationen in seinen Bann zu ziehen.