„Für jeden eine neue Chance“

Mittelfeld-Regisseur Niklas Schmidt im lila-weißen TNI-Talk

THE NEW INSIDER: Niklas, die Saison hat endlich wieder begonnen. Mit welchen Gefühlen startest du persönlich in die neue Spielzeit?

Niklas Schmidt: Mit großer Vorfreude und maximaler Motivation. Nach dieser besonderen Zeit, der langen Pause und dem zwischenzeitlichen Trainerwechsel freut man sich auf jeden Fall auf die neue Saison. Endlich wieder Punktspiele. Ich bin selber gespannt wie unsere Mannschaft starten wird.

Wie fällt dein Zwischenfazit nach einem Jahr hier in Osnabrück aus?

Es war natürlich ein Jahr mit Höhen und Tiefen – auch geprägt von einigen verletzungsbedingten Zwangspausen. Mein Ziel ist es, in dieser Spielzeit noch konstanter meine Leistung zeigen zu können. Wir wollen zudem als Team zeigen, dass wir nicht zufällig in der Liga geblieben sind. Es wird anfangs sicher eine Findungsphase geben, aber wir sind gewillt diese so kurz wie möglich zu halten.

Du hast deine bisherige Rückennummer 31 abgelegt und stattdessen die 10 von Anas Ouahim übernommen. Was bedeutet dir diese Symbolik? Immerhin ist die 10 im Fußball eine große Zahl.

Eine Rückennummer sagt meiner Meinung nach nichts über die Leistung des Spielers aus. Dennoch ist es für mich schon eine besondere Rückennummer, da ich sie früher immer schon haben wollte. Eine besondere inhaltliche Symbolik steckt aber nicht dahinter. Abgesehen davon, dass ich natürlich bereit bin noch mehr Verantwortung zu übernehmen.

Maradona, Messi, Ibrahimovic, Ronaldinho? Wer ist deiner Ansicht nach der historisch bedeutendste Zehner weltweit?

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Im April wurde öffentlich diskutiert, ob Werder deine Leihe nach Osnabrück vorzeitig beendet, um dich direkt in den grün-weißen Profikader zu integrieren. Wurde das mit dir besprochen?

Nein, meinerseits gab es keine konkreten Gedanken in dieser Richtung, aber es ehrt mich natürlich, dass mein Name in diesem Zusammenhang überhaupt genannt worden ist. Ich war allerdings viel zu sehr mit meiner Aufgabe hier in Osnabrück beschäftigt, sodass das mehr eine Randerscheinung darstellte. Ich habe es zur Kenntnis genommen, konkrete Gespräche mit Werder gab es jedoch nicht.

Dein Freund David Blacha hat letztes Jahr gesagt: „Schmiddi ist unser bester Kicker.“ Ist das etwas, was dich beflügelt?

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Welche Saisonziele hast du dir persönlich gesetzt?

Ich bin kein Typ, der sich Marken setzt. Ich möchte gute Spiele abliefern und somit der Mannschaft zum nächsten Schritt verhelfen. Der Klassenerhalt steht natürlich über allem. Man sagt ja das zweite Jahr sei immer das schwierigste, aber ich glaube wir können eine gute Rolle spielen.

Ab sofort dürfen auch wieder einige Zuschauer ins Stadion, die Rede ist von etwa 20 Prozent der Stadionkapazität. Bist du jemand, der die Atmosphäre braucht?

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Das gesamte Interview findet ihr in unserer aktuellen Online-Ausgabe hier