„Ich fiebere dem magischen Moment entgegen“

VfL-Angreifer Luc Ihorst im lila-weißen TNI-Talk

Luc, die erste Saisonhälfte ist gespielt. Auf deinem persönlichen Konto stehen 2 Tore und eine Torvorlage. Wie fällt dein Zwischenfazit aus?

Ich denke, dass wir uns als Mannschaft bislang insgesamt sehr ordentlich präsentiert haben, auch wenn der aktuelle Trend vielleicht nicht ganz so rosig aussieht. Für mich persönlich ging es im letzten halben Jahr darum, mich an die Bedingungen des Profifußballs zu gewöhnen und ich bin natürlich froh schon getroffen zu haben. Der nächste Schritt wäre das jetzt regelmäßig zu schaffen.

Was waren die größten Veränderungen für dich nach dem Sprung von der Regionalliga in die 2. Bundesliga?

Ich würde da jetzt nichts hervorheben wollen, weil sich das quasi auf alle Bereiche bezieht. Sowohl Spieltempo, als auch Qualität, Technik und Athletik sind einfach deutlich höher. Und natürlich die Intensität, besonders unter den aktuellen Bedingungen.

Den Spaß am Fußball hast du dabei aber hoffentlich nicht verloren?

Nein, ganz im Gegenteil! Ich lerne täglich dazu und jeder noch so kleine, spürbare Fortschritt motiviert mich zusätzlich. Und gerade als junger Spieler fiebert man natürlich dem magischen Moment entgegen, irgendwann vor einer vollbesetzten Bremer Brücke spielen zu dürfen.

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Trainer Marco Grote sagte, dass du Ende des Jahres „auf dem Zahnfleisch gelaufen“ seist. War die Belastung zwischenzeitlich zu hoch? Und: Wie fit fühlst du dich aktuell?

Stimmt, im November und Dezember war es zeitweise hart. Ich denke, das ist dann wohl auch der neuen Intensität geschuldet – und eventuell dem straffen Zeitplan. Da habe ich dann schon gemerkt, dass mein Körper vielleicht nicht ganz so schnell war mit der Umstellung. Die kurze Weihnachtspause hat gut getan, danach ging’s wieder.

Nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen (Stand: 02. Februar). Wie schlägt sich das generell auf die Stimmung im Team aus? Woran fehlt es aus deiner Sicht aktuell?

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Dennoch: Was habt ihr grundlegend während eurer Siegesserie in der Hinrunde vielleicht besser gemacht?

Ein wichtiger Aspekt ist die Intensität in unseren Zweikämpfen, die wir dringend zurückerlangen müssen. Wir verlieren in gefährlichen Zonen den Ball bzw. erobern ihn nicht wieder zurück und in der 2. Liga wird es brutal bestraft, wenn du nicht handlungsschnell genug bist.

Trainer Grote ließ bereits verlauten, dass ihr nicht von eurem mutigen Spielstil abweichen werdet. Das kommt einem Spielertyp wie dir entgegen, oder?

Ich denke das kommt jedem Fußballer entgegen, der gern die Kugel hat und das Spiel aktiv gestalten will. Wir haben ausreichend Qualität im Team, insofern bin ich da zum Glück nicht der Einzige.

Dein Profidebüt beim SV Werder im September 2019 war in seiner Entstehung durchaus kurios. Kannst du unseren Lesern das nochmal erläutern?

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