„Ich bin bereit zu marschieren“

VfL-Neuzugang Sebastian „Basti“ Müller im lila-weißen TNI-Talk

THE NEW INSIDER: Sebastian, zunächst auch von uns ein herzliches Willkommen in Osnabrück! Wie hast du dich eingelebt? Oder pendelst du aktuell von Bielefeld aus?

Sebastian Müller: Vielen Dank! Aktuell pendle ich noch von Ostwestfalen nach Osnabrück, bin aber aktuell – mit Hilfe unseres Teammanagers – auf Wohnungssuche und hab mir auch schon einige Objekte angesehen. Ich denke, dass das schon bald klappen wird.

Deine Leihe vom DSC Arminia zum VfL gilt bis zum Sommer 2022. Gilt diese Vereinbarung auch im Falle eines Abstiegs?

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Du bist in einer Phase verpflichtet worden, die nicht gerade reibungslos läuft. War diese Anspannung von Beginn an spürbar?

Klar, man spürt natürlich, dass der Trend aktuell nicht für uns spricht und alle Beteiligten bemüht sind schnellstmöglich die Wende einzuleiten. Diese Anspannung wirkt sich bei mir keinesfalls negativ aus, ich versuche einfach meinen Teil beizutragen und der Mannschaft frische Impulse zu geben, damit wir wieder auf Kurs kommen. Wir lassen uns generell nicht verrückt machen und sind extrem fokussiert auf die kommenden Aufgaben.

Was hat sich mit der Freistellung von Marco Grote für dich persönlich verändert?

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Welche neuen Impulse konnte Interimscoach Florian Fulland in der täglichen Arbeit setzen?

Die Intensität in unseren Trainingseinheiten ist auf jeden Fall nochmals gesteigert worden, wir arbeiten an neuen Spielformen und insgesamt noch mehr mit dem Ball. Außerdem haben wir unser System direkt im ersten Spiel etwas umgestellt, so etwas trainieren wir natürlich auch. Ich kann da allerdings keinen großen Vergleich zu Marco Grote ziehen, da ich unter ihm lediglich zwei Wochen trainiert habe.

 

Mit Sandhausen, Regensburg und Nürnberg stehen nun gleich drei Duelle mit Teams an, die ebenfalls im unteren Tabellendrittel unterwegs sind. Wie lautet da das Mindestziel?

Ein konkretes Mindestziel haben wir nicht aufgerufen, aber wir wollen und müssen natürlich schnellstmöglich punkten, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Da helfen Siege gegen direkte Tabellennachbarn natürlich doppelt.

Wie sieht es mit deiner persönlichen Fitness aus? Wie schwer fiel dir die Umstellung auf die 2. Bundesliga?

Ich war bei Arminia glücklicherweise auch schon recht lange verletzungsfrei und habe durchgehend bei den Profis mittrainiert, sodass mir lediglich die konkrete Matchpraxis gefehlt hat. Das erklärt auch meine Auswechslungen in den ersten Spielen beim VfL, aber ich fühle mich total fit und kann über die volle Distanz gehen. Große Fitnessprobleme hatte ich eigentlich noch nie. Ich bin bereit zu marschieren.

Nicht wenige Nachwuchskicker unter 23 Jahren haben aktuell keinerlei Möglichkeit Spielpraxis zu sammeln, weil in den Ligen nicht gespielt wird. Da kann Corona schnell zum Karriereknick werden. Wie sehr leidet deine Spielergeneration aktuell?

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Wer sind deine engsten Vertrauten im Team?

Ullrich Taffertshofer und Maurice Trapp haben mir sehr geholfen schnell ins Team integriert zu werden. Speziell Ulli nimmt mich häufig mit zum Training und die beiden wissen natürlich wie es hier in Osnabrück läuft. Die Mannschaft und das Umfeld machen es mir aber auch total leicht.

Wie sieht dein Corona-Alltag abseits des Platzes aus?

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