Der Grilltyp im TNI BBQ-Talk

BBQ-Talk mit Jannik Vinke aka „Der Grilltyp“

Ob Burger, Steaks oder gegrillter Blumenkohl: Bei den Instagram-Bildern von Jannik Vinke (@dergrilltyp) läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Mit seinem Grill-Blog erreicht der 26-Jährige über 11.000 Abonnenten und präsentiert dort seine eigenen BBQ-Rezepte. Im Oktober 2019 gewann Jannik Vinke, der in Georgsmarienhütte wohnt, dann den „BBQ Award 2019“. Ende 2020 erschien sein erstes Buch „Ring of Fire – Rezepte für den Grillring“. Wir haben mit dem „Grillfluencer“ gesprochen.

THE NEW INSIDER: Hey Jannik, wann wurde aus dir „Der Grilltyp“ bzw. wann hast du dein Hobby generell für dich entdeckt?

Jannik: 2015 bin ich nach meinem Industriemeister für ein Jahr in eine WG gezogen und musste mich fortan selbst um mein Essen kümmern. 2016 habe ich mir dann meinen ersten Kugelgrill gekauft und ab und zu meine Rippchen oder das Steak fotografiert. Als ich zum Studieren nach Minden gezogen bin, habe ich die App „Jodel“ für mich entdeckt und dort anonym meine Burgerkreationen geteilt. Irgendwer hat dann mal geschrieben „Oh, der Grilltyp ist wieder da!“, weil er mich und meine Burger wiedererkannt hat. So hat sich das dann entwickelt.

Wann bist du bei Instagram mit deinem Profil gestartet und inwiefern fühlst du dich da als Teil einer „Grillfluencer-Szene“?

[Die Antwort auf diese Frage gibt es im E-Paper]

Wenn man sich deine Kreationen so anschaut, ist der Fotoaufwand sicher mindestens so groß wie die Zubereitung an sich. Würdest du dich als Perfektionisten bezeichnen?

Definitiv. Man möchte immer besser werden. Angefangen hat das unter der Dunstabzugshaube von Mama – jetzt muss jedes Pfefferkorn und Petersilienblatt auf dem Foto stimmen. Also musste mit der Zeit eine gute Kamera her.

Woher beziehst du deine Lebensmittel?

Über verschiedene Online-Anbieter, die auch spezielle Cuts aus Amerika oder Japan anbieten. In der Region gehe ich gerne zur Fleischerei Plogmann in Hagen a.T.W. Der Mario von Plogmann ist Fleischsommelier und macht viele Sachen selbst und bietet auch neue Styles an.

Mittlerweile ist mit „Ring of Fire – Rezepte für den Grillring“ sogar dein eigenes Buch erschienen. Wie waren die ersten Reaktionen darauf?

Erstaunlich gut. So eine Resonanz habe ich nicht erwartet und bin auch etwas stolz. Da steckt viel Arbeit, Kreativität und Herzblut drin.

Was sind die Vorteile des Grillrings?

Grillringe sind unwahrscheinlich cool – vor allem die mit dem großen Loch in der Mitte. Im Sommer kann man mit Freunden gemütlich drumherumstehen oder -sitzen. Du kannst dabei zugucken, wie dein Fleisch oder Gemüse gegrillt wird. Im Prinzip ist es eine Pfanne, die durch Feuer betrieben wird. Trotzdem erhält man ein tolles Grillaroma.

Deine Kreationen sind zumeist recht fleisch- bzw. fischlastig. Wie stehst du zu all den vegetarischen Alternativen?

[ Die Antwort auf diese Frage gibt es im E-Paper ]

Welches ist dein Lieblings Veggie-Gericht aus dem Buch?

Die gegrillten Blumenkohl-Steaks. Es ist gar nicht so verkehrt mal nicht dauernd Fleisch zu essen. Ich habe nur keinen Bock auf diese Leute, die mir vorwerfen, dass ich Fleisch zubereite und esse.

Kannst du dir vorstellen in absehbarer Zeit hauptberuflich Influencer zu werden?

Mit dem Wort Infuencer kann ich mich nicht anfreunden oder tatsächlich identifizieren. Ich mache es, weil es unglaublich viel Spaß macht und wenn ich ein paar Euro damit verdiene, ist das nicht verkehrt. Hauptberuflich würde ich nie nur die Grillsache machen, weil mir das zu unsicher wäre. Heute bin ich „in“, morgen wieder nicht. Ich habe einen tollen Vollzeitberuf, den ich für so ein sprunghaftes Business nicht aufgeben würde.

BBQ ist nicht erst seit gestern ein Dauertrend. Hast du dennoch das Gefühl, dass durch Lockdowns der Hype nochmals neu entfacht wurde?

[ Die Antwort auf diese Frage gibt es im E-Paper ]

Wie sieht dein perfekter Grillabend aus?

Es ist Sommer. Großes Feuer. Laute Musik. Es läuft „Radio Bollerwagen“ im Hintergrund. Bierchen. Und wenn es mal wieder losgehen kann, ganz viele Freunde. Viele Burger, geile Steaks, gute Gespräche. Am Ende noch ein paar Marshmellows grillen und gemeinsam Geschichten erzählen bis es wieder hell wird.

Das gesamte Interview findet ihr in unserer Print-Ausgabe an über 2.000 Verteilerstellen oder online in unserem E-Paper hier