Lila-Weiß Report: Mario Richter

THE NEW INSIDER: Mario, was ist das Schönste an deinem Job?

MARIO RICHTER: Ich finde, dass die Kommunikation innerhalb des Fußballgeschäftes das Schönste ist. Dieser tägliche Umgang mit unterschiedlichsten Charakteren ist meistens von Leichtigkeit geprägt. Es macht total Spaß, ständig neue Leute kennenzulernen, die alle aufgeschlossen und neugierig sind. Kein Tag ist wie der nächste. Für mich ist mein Job vielmehr Hobby als Beruf. Egal, ob morgens um 6 Uhr oder spätabends am Feiertag.

Für alle, die sich unter dem Beruf „Zeugwart“ noch nicht vorstellen können, was genau du beim VfL machst: Was sind deine Hauptaufgaben?

An normalen Trainingstagen kümmere ich mich darum, dass jeder Spieler immer zwei saubere Garnituren „Dienstkleidung“ für zwei Einheiten in seinem Fach hat. In Vorbereitung auf die Spieltage schaue ich dann, welcher Spieler eventuell Trikots an Gegenspieler oder Fans verschenkt hat. Diesen Bestand fülle ich natürlich auf und schaue, dass jeder wieder zwei Trikots pro Spiel zur Verfügung hat – inklusive Beflockung und Sponsorenbadges.

Welche Auswärtsfahrt ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die Relegation 2013 gegen Dynamo Dresden. Wir hatten das Hinspiel in Osnabrück 1:0 gewonnen und es war eine große Aufstiegseuphorie spürbar. Ich muss sagen, dass ich auswärts tatsächlich selten so eine irre Stimmung erlebt habe wie an dem Tag. Es war eine Achterbahnfahrt – leider ohne Happy End für uns.

Das gesamte Interview lest ihr in der aktuellen Ausgabe.