Osnabrück: Der Ort vieler Verbrechen?

Die 19-jährige Mafalda wird ermordet aufgefunden – erschlagen mit ihrem Smartphone. Im Osnabrücker Hafen werden die verstrahlten Leichen zweier Zöllner in einem verzierten Sarg entdeckt und auf einen britischen Offizier wurde von der IRA ein Mordanschlag verübt, den dieser nur knapp überlebte. Fiktion? Nicht ganz. Autor Jan Decker stieß während seiner Recherchen in der Stadtgeschichte auf spannende Geschehnisse und Orte mit krimineller Vergangenheit. In einer Hörbuch-Trilogie erzählt der 44-Jährige von den dunklen Seiten der Hasestadt.

Beginnen wir ganz vorn: 2016 entstand die Idee für ein Osnabrücker Krimi-Hörspiel gemeinsam mit einer NDR-Redakteurin. Vor der Veröffentlichung im darauffolgenden Jahr hatte Decker noch keinen Krimi geschrieben. Dennoch arbeiteten sie am Hörspiel „Fado Fatal“, in dem die 19-jährige Mafalda getötet und die Polizei in den portugiesischen Kulturverein „Saudade“ geführt wird. Dort stoßen die Ermittler auf einen heftigen Generationenkonflikt, denn den jüngeren Mitgliedern gefällt das Traditionsbewusstsein der Älteren nicht, die sich wiederum durch die Reformpläne der Jüngeren bedroht fühlen. Nach der Veröffentlichung spielten viele weitere Radiosender das Stück und die positive Resonanz führte zu einer Trilogie.

 

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