Titelstory: Babyboom in Osnabrück

In der Friedensstadt verzeichnen die Geburtsstationen der Kliniken einen Allzeitrekord. 3.709 Geburten wurden im Osnabrücker Standesamt gemeldet. Das sind 76 mehr als im vergangenen
Jahr. Im Melderegister der Stadt sind 1.722 Neugeborene vermerkt. Nicht einmal die Hälfte der hier entbundenen Kinder wohnt also auch wirklich in der Friedensstadt. Doch woher rührt das?

„Da immer mehr kleine geburtshilfliche Abteilungen im Umland schließen, wie zuletzt in Ibbenbüren, kommen die Schwangeren aus dem Umland zu uns“, sagt Chefarzt Dr. Götz Menke am Marienhospital (MHO). Geburtshilfe-Chefarzt Dr. Yves Garnier rechnet damit, dass die Zahlen im Klinikum Osnabrück 2022 deutlich nach oben gehen und sich die Schließung der Station in Ibbenbüren noch stärker bemerkbar machen wird. Die Stadt Ibbenbüren wird aus Osnabrück, Rheine oder Münster versorgt. Denn auch in Greven, Steinfurt und Warendorf bestehen die
Geburtsstationen nicht mehr. Der Fahrtweg nach Osnabrück ist oft deutlich kürzer. Darauf haben sich beide Krankenhäuser vorbereitet: Im neuen Kreißsaal-Trakt des Klinikums, der im Herbst eröffnet werden soll, stehen künftig sechs statt vier Entbindungsräume zur Verfügung. Auch das MHO rüstet auf. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres konnte dort der Kreißsaalbereich mit
sieben Entbindungsräumen und einem modernen OP-Saal für Kaiserschnitte eingeweiht werden. Hier rechnet man für 2022 mit etwa 150 Geburten mehr als im vergangenen Jahr.

Die ganze Story gibt es in der aktuellen Ausgabe.