Autor: EAndersen

TNI – BLOG OF THE BLOGS

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Wir können so einiges. Content, Ads, Video, Foto … natürlich können wir dir hier ellenlang von unserem Portfolio erzählen, aber schau‘ dir doch einfach unsere Postings hier an. Ist cooler.
 

18. August – Schlossgarten Open Air: Dein Bild aus der TNI-Fotobox

Was für ein grandioses Open-Air-Weekend! Zwei Tage lange verwandelte die Osnabrücker Crew von Goldrush Productions den Schlossgarten einmal mehr in ein Eventareal der Extraklasse – und wurde mit einer Mega-Kulisse belohnt.
Etwas mehr als 20.000 Musikfans strömten insgesamt zu den Gigs von Lotte, Max Giesinger sowie Michael Patrick Kelly am Freitag und zu Schlagergott Christian Steiffen, Samy Deluxe & Band und Jan Delay samt Disco No. 1 am Samstag.

Mächtig was los war auch in unseren THE NEW INSIDER-Fotoboxen – die Ergebnisse findet ihr hier!

17. Mai 2019 – THE NEW INSIDER Trailer

„Niemand ist gesetzt“ VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes im TNI-Talk

„Niemand ist gesetzt“

VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes im TNI-Talk

THE NEW INSIDER: Herr Schmedes, die Helden der Meistermannschaft befinden sich bereits im wohlverdienten Urlaub. Für Sie ist aktuell vermutlich die hektischste Phase, richtig?

Benjamin Schmedes: Ja, das ist auch ganz normal. Nach dem letzten Spieltag nehmen die Planungen für die neue Saison so richtig Fahrt auf. Da kennt man dann auch keine Arbeitszeiten mehr, das geht eigentlich von früh bis spät. Das ist schon sehr intensiv.

War es ein kleiner Vorteil für Sie, dass der Aufstieg schon recht früh feststand?

Es ist auf jeden Fall besser, als wenn man bis zum letzten Spieltag zweigleisig planen muss. So können nicht nur die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen, sondern auch mit den eigenen Spielern frühzeitig beginnen. Bei umworbenen Spielern, die man gern holen würde, ändert das zumeist wenig, denn die meisten warten dann doch lieber ab.

Mit Nico Granatowski, Moritz Heyer und Sven Köhler stehen mittlerweile drei Neuzugänge fest. Einer mit Zweitligaerfahrung ist nicht dabei. Sind Neuzugänge dieser Größenordnung nicht zu stemmen?

Es gibt immer mehrere Dimensionen. Zum einen natürlich die finanziellen Rahmenbedingungen, die wir einhalten müssen. Zum anderen ist die Vergangenheit der Spieler nicht unser oberstes Kriterium. Wichtig ist vor allem, dass sie uns in der Gegenwart und Zukunft weiterhelfen und sich selbst entwickeln können.

Wo innerhalb der Zweiten Liga würden Sie den VfL aktuell einordnen?

Wirtschaftlich ist das relativ einfach: Wir stehen im unteren Drittel, wenn nicht sogar ganz unten in der Tabelle der Möglichkeiten. Allerdings standen wir auch in der Dritten Liga zuletzt nur im finanziellen Mittelfeld. Unser Ziel muss es sein, diesen Wettbewerbsnachteil durch kluge Entscheidungen und cleveres Handeln wettzumachen. Sportlich ist es noch deutlich zu früh für eine seriöse Prognose.

Wird Alexander Dercho zum neuen Kader gehören?

Alex hat zwei schwere Jahre hinter sich. Wir müssen abwarten, was die Untersuchungen ergeben und werden uns dann in Ruhe zusammensetzen. Er wird sich in seinem Alter auch gewisse Gedanken machen, die über die Zeit seiner Profikarriere hinausgehen. Wir gehen da völlig ergebnisoffen heran.

Im Weltfußball sind Ablösesummen und Gehälter in den vergangenen Jahren förmlich explodiert. Inwiefern wirkt sich das auch auf die unteren Ligen aus?

 

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier

Osnabrücker Studentin: Abenteuer Südkorea

Abenteuer Südkorea

Studentin Ela über ihre Zeit in Seoul

Wer Cognitive Science an der Uni Osnabrück studiert, muss entweder ein Auslandssemester oder ein Praktikum in einem anderen Land

absolvieren – das wusste Ela Köberle schon zu Beginn und hat sich dafür ein ganz besonderes Land ausgesucht. Im Sommer 2018 flog sie für vier Monate nach Seoul.

Ela: „Ich wollte sehr weit weg von Deutschland und eine Kultur kennenlernen, die mir völlig fremd ist.“ Die erste Hürde, die die Osnabrücker Studentin dabei nehmen musste, war die Sprache. Sie lernte völlig neue Buchstaben und Zeichen. „Dar war eine Challenge, der ich mich gestellt habe.“

Sie selbst sei positiv überrascht gewesen, der Kulturschock blieb völlig aus. Am meisten geprägt hat sie der starke Wettbewerbsgedanke der Koreaner – besonders an der Universität. Denn dort steht man immer im direkten mit allen anderen Studenten, gleicher Fachrichtung. Sprich: Die Note einer Klausur ist abhängig davon, wie gut die Kommilitonen sind. Der Druck ist demnach deutlich höher und auch Ela saß vor der Prüfungszeit häufiger am Schreibtisch. So kam es vor, dass sie ihre koreanischen Freunde mehrere Wochen nicht gesehen hat.

Von kuriosen Waschbärencafé (ja, da gibt es wirklich einen Kuschelraum mit den knuffigen Tierchen) bis zur Mega-Mall, die die ganze Nacht geöffnet hat, über koreanisches Street Food bis zum Sightseeing – Ela war vor allem in Seoul, weil sie etwas erleben wollte. Von politischen Spannungen keine Spur. „Zumindest habe ich sehr wenig davon mitbekommen. Hier und da kleine Protestaktionen, aber ich habe mich zu jeder Zeit wohlgefühlt auf den Straßen.“

Im Oktober kehrt die Osnabrückerin bereits nach Südkorea zurück und kann sich vorstellen, dort auch zu arbeiten. Vielleicht nicht ihr ganzes Leben lang, denn der immense Leistungsdruck der Koreaner ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, aber für eine gewisse Zeit? „Warum nicht!“

Lena Meyer-Landrut im TNI Promi-Talk

„Ich hatte eine Krise“

Lena Meyer-Landrut im TNI Promi-Talk

Lena Meyer-Landrut hat Millionen Follower auf ihren Social-Medien-Kanälen. Letztes Jahr verordnete sich die Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin von 2010 („Satellite“) eine strikte Online-Diät, um ihr fünftes Album in Ruhe fertig stellen zu können. Nun ist es da, hört auf den Namen „Only Love, L“ – im Juni folgt nun die Tour dazu. Die gebürtige Hannoveranerin hat eine persönliche Krise in tanzbare Rhythmen mit positiven Botschaften verwandelt. Die Songs handeln von Selbsterkenntnis, Stärke und Selbstliebe. Lenas Botschaft: Man kann nicht die ganze Welt verändern, aber man kann bei sich selbst anfangen.

THE NEW INSIDER: „Only Love, L“ ist dein fünftes Album. Hast du das Gefühl, dass du dich als Künstlerin zu 100 Prozent verwirklichen kannst?

Lena: Ich würde nicht sagen, dass dieses Album alles umfasst, aber ich kann mich damit für den Moment zu 100 Prozent identifizieren.

Worauf hast du beim neuen Album besonderen Wert gelegt?

Ich habe schon vor dreieinhalb Jahren angefangen, an dem Album zu schreiben. Als es fast fertig war, habe ich es weggeschmissen, weil ich mich damit nicht wohl gefühlt habe. Ich hatte die eine oder andere persönliche Krise und das Album hatte auf einmal keinen authentischen Boden mehr. Nach einer Auszeit habe ich wieder angefangen, und es wurde mir klarer, worum es in dem Album gehen soll.

Worum denn?

Um meine Geschichte und meine Gefühle. Ich habe gemerkt, dass es für mich wichtig ist, zu mir selbst zurückzufinden und authentisch handeln zu können. Ich habe dann über Themen geschrieben, über die ich noch nie geschrieben habe.

Welche Themen sind das?

Zum Beispiel über Autobiografisches und über echte, tiefe Gefühle. Über Veränderungen, die ich durchmache und sehr private Gedanken.

Du singst jetzt über Liebe, Aufrichtigkeit und Verständnis – anderen und vor allem sich selbst gegenüber. Fühlst du dich als Künstlerin verstanden?

Ich wurde durch eine Castingshow in die Branche hineingeworfen. Und jetzt habe ich mich gefragt, welches die Daseinsberechtigung für dieses Album ist. Wer bin ich und womit bin ich glücklich? Nach ein bisschen Abstand von allem habe ich gespürt, dass mir die Musik noch immer sehr viel Energie gibt. Es ist für mich kein Beruf, sondern Berufung.

Welches ist das größte Missverständnis, das in der Öffentlichkeit über dich existiert?

Da gibt es so einige. Am meisten berührt mich die Voreingenommenheit, dass ich zickig und arrogant sei. Das habe ich aber gar nicht in mir! Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich in der Vergangenheit wahrscheinlich so verhalten habe.

Warum hast du das getan?

Lena: Die ganze Resonanz ist mir irgendwann über den Kopf gewachsen. Dieses ständige Feedback hat mich so sehr berührt, dass ich einen Schutzmechanismus aufgebaut habe. Diese Wand um mich herum sollte mich davor schützen, dass ich mir das ganze Feedback zu Herzen nehme. Diese Wand hat mich aber auch von anderen Menschen energetisch abgeschottet, weshalb ich manchmal kühl, genervt und gereizt war.

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier

Fotos: Hendrik Schneider / Universal Music GmbH, Magdalena aka Sirius.Film / Universal Music GmbH