Autor: PJonas

DIE GRÖßTEN GEWINNER DER SENSATIONELLEN VfL-HINSERIE

Historisches Hoch
Die größten Gewinner der sensationellen VfL-Hinserie

Egal, ob man schon seit zig Jahrzehnten oder erst seit wenigen Jahren zur Bremer Brücke geht: An ein ähnlich spektakuläres sportliches Hoch wie das aktuelle kann sich nahezu niemand erinnern. Optimisten würden behaupten: Der VfL klopft an die Tür zur Bundesliga. Doch selbst absolute Pessimisten müssen eingestehen: Dieses Team dürfte im Normalfall mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Droht der Größenwahn?

Und vielleicht liegt darin die einzige Gefahr rund um Osnabrücks Zweitliga-Profis. Die Protagonisten selbst werden kaum überdrehen, doch das leicht entflammbare Umfeld des Provinzclubs birgt eben jene Gefahr. Plötzlich sonnen sich auch all jene wieder im Glanz des VfL, die ihn zuvor stets belächelt hatten. Sponsoren stehen Schlange, Tickets sind heißbegehrt, Mitgliedschaften werden abgeschlossen, um überhaupt noch eine Chance zu haben bei Topspielen live dabei sein zu können. Das alles zeigt: Osnabrück giert nach Spitzensport, eine ganze Region wartete sehnsüchtig auf einen solchen Boom. Jetzt, wo er da ist, droht der Größenwahn. Doch das soll nicht die Sorge von Cheftrainer Daniel Thioune sein, der als Vater des Erfolgs andere Baustellen bearbeitet. Doch wer sind die größten Gewinner des Höhenflugs? Und wer droht im Strudel unterzugehen? Eine TNI-Analyse.

Neue Shootingstars, Nationalspieler und Routiniers

Wenn es um die größten Gewinner aus sportlicher Sicht geht, dürfen zwei Namen nicht fehlen: Philipp Kühn und Moritz Heyer. Zwei Spieler, denen vor der Saison kaum jemand derartige Einsatzzeiten und Leistungsexplosionen zugetraut hätte. Kühn war klar die Nummer 2 im Tor. Er profitierte von der langwierigen Verletzung von Stammkeeper Nils Körber – und nutzte seine Chance umgehend. „Kühn, Kühn, Kühn“-Rufe aus der Ostkurve sind längst zum Standard nach Glanzparaden geworden. Ebenso überraschend schnell ging der Stern von Allrounder Moritz Heyer auf. Defensiv wie offensiv setzte der 24-Jährige Akzente, spielte fast immer 90 Minuten durch und erzielte bereits drei eigene Tore. Höhepunkt: sein Doppelpack in Regensburg (Endstand 3:3). Gar bis zum U21-Nationalspieler avancierte Felix Agu, der seinen Marktwert seit Anfang 2019 nahezu verzehnfacht hat. Denn: derart starke Außenverteidiger sind rar im deutschen Profifußball, erstrecht solch hochveranlagte im jungen Alter von 20 Jahren. Bereits fünf Assists stehen in Agus Hinserien-Statistik. Auch „Fußballgott“ Marcos Alvarez hat es wieder einmal sämtlichen Kritikern gezeigt: nach leichten Anlaufschwierigkeiten in der Vorbereitung und der üblichen Debatte um seinen Fitnesszustand, lief die Tormaschine des Edeltechnikers schnell heiß. Bereits acht Mal netzte „Alva“ in der Liga ein, dazu einmal im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Nur sechs Spieler in der 2. Liga waren bislang noch erfolgreicher. Ebenso hervorzuheben ist der sportliche Wert von Mittelfeldmotor David Blacha. Der Deutsch-Pole sieht nicht nur Räume, wo eigentlich keine sind, sondern ist auch als Taktgeber und Leader unverzichtbar. Talente wie Agu, Amenyido und Schmidt orientieren sich an Routinier „Blacho“, der aus dem „System Thioune“ nicht wegzudenken ist.

Die Verlierer der Hinserie

Weniger zu lachen hatten in der Hinserie in erster Linie die langverletzten Aufstiegshelden Nils Körber (Hüftverletzung), Maurice Trapp (Rücken) und Konstantin Engel (Schien- & Wadenbeinfraktur) sowie Sebastian Klaas, der zwar mehrere Anläufe startete, jedoch nie richtig in Tritt kam. Sportlich keine tragende Rolle spielten zudem Thomas Konrad, Manuel Farrona Pulido, Kevin Friesenbichler, Nico Granatowski und Benjamin Girth, die sich allesamt mehr von dieser Hinrunde versprochen haben dürften.

COMEDIENNE TAHNEE im TNI PROMI-TALK

„In 2020 muss das egal sein“

Feuerrote Haarmähne, sicheres Auftreten und eine große Klappe – die 27-jährige Stand Up-Comedienne und Moderatorin Tahnee nimmt kein Blatt vor den Mund und bereichert die Szene mit ihrer sympathischen und frechen Art. Als Frau, die Frauen liebt, begeistert sie das Publikum mit Anekdoten aus ihrem Alltag. Von klassischem Stand-up, Sketch- und Radio-Comedy, über Parodien bekannter und unbekannter Persönlichkeiten bis hin zu vielfältigen Gesangs- und Rapeinlagen beweist sie immer wieder ihr herausragendes Können. Am 14. Februar kommt Tahnee mit ihrem Programm „Vulvarine“ in die Stadthalle Rheine. Wir haben ihr vorab ein paar Fragen gestellt!  

THE NEW INSIDER: Hey Tahnee! Dein Solo-Programm heißt „Vulvarine“ und bei deinen Auftritten machst du viele derbe Witze. Was sagt deine Familie dazu?

Tahnee: Das ist mir A egal und B sieht meine Family das alles sehr entspannt. Ich bin ja auch ‘ne erwachsene Frau. (lacht)

 

Erklär in drei Worten, was die Zuschauer von deiner Show erwarten können. 

Lustig, kritisch und anders.

Du sprichst auf der Bühne offen über deine Homosexualität. Wie ist die Resonanz von den Zuschauern und deinen Kollegen?

Für mich ist das Thema eigentlich schon abgeschlossen, da ich mich bereits 2014 bei „TV Total“ geoutet habe. Damals gab es noch Kollegen, die total krass fanden, dass ich damit so offen umgehe. Die Reaktion im Netz war dabei teilweise so unterirdisch und idiotisch, davon musste ich mich einfach frei machen. Für mich war es aber das absolut Richtige im Nachhinein, weil viele super dankbar waren und durch mich die Kraft bekommen haben sich selber zu outen.

Wird man in der Comedy-Branche denn generell als Frau noch anders behandelt?

Unter Kollegen ist es sehr entspannt. Aber bei Formaten wie der „Ladies Night“ im WDR, habe ich schon noch das Gefühl, dass Frauen ihr eigenes Klischee nachspielen, was ich ein bisschen schade finde. Ich habe bei Nightwash das „Naughty Girl“-Special mit abgeschafft, weil ich das nicht mehr zeitgemäß finde. Ich finde, in 2020 muss es egal sein ob Frauen oder Männer auf der Bühne stehen. Aber es stimmt schon, dass man immer noch anders bewertet wird – besonders vom Publikum.

Stehst du lieber auf der Bühne oder vor der Kamera?

Es ist total geil, wenn man vom Publikum direkt eine Reaktion bekommt. Es ist aber auch super spannend, wenn ich vor der Kamera Sketche drehe oder bestimmte Rollen einnehmen darf. Es hat beides seinen Reiz, aber Live-Shows kann nichts toppen.

Stell dir vor, Comedy wird morgen abgeschafft und du müsstest dir einen Job suchen – was würdest du machen?

Ich würde wahrscheinlich auf dem Wochenmarkt stehen und Marktschreier werden und da meine Witze reißen. (lacht) Ich hab direkt nach dem Abi mit Comedy angefangen, obwohl ich eigentlich Musical oder Schauspiel studieren wollte.

Und wie bist du zur Comedy gekommen?

Meine Mutter hat 2011 im Teletext vom 1. Comedy Grandprix gelesen. Da habe ich mich beworben und so hat dann alles angefangen.

Deine Comedy-Kollegin Enissa Amani ist selbst in den USA mittlerweile erfolgreich – könntest du dir ebenfalls vorstellen noch international durchzustarten?

Ne, ich glaube nicht. Ich finde Comedy in der Muttersprache schon sehr anspruchsvoll. Mich zieht es ehrlich gesagt nicht in die Staaten, obwohl ich gerne mal meine Show in Englisch führen würde, um zu sehen wie sich das anfühlt.

Wer ist deiner Meinung nach aktuell der angesagteste Comedian in Deutschland?

Mit der führst du in diesem Moment das Interview. (lacht) Nein Spaß, es gibt viele richtig coole Kollegen, die es echt draufhaben. Aber um einen kommt man aktuell nicht herum: Felix, the hype is real, Lobrecht.

Wenn du dir einen Comedian aussuchen dürftest, mit dem du ab morgen spontan auf Tour gehst: Wer wäre das?

Das ist eine schwierige Frage, zumal ich ja auch viel Zeit privat mit ihm verbringen müsste. Özcan Cosar wäre bestimmt eine gute Wahl. Das ist so ein entspannter Typ und ein Herzensmensch, mit dem ich sehr gut auskomme.

Was war dein letzter Fehlkauf?

Eine Salatschleuder, die viel zu schnell kaputt gegangen ist. Ein Tipp von mir an alle Leser: Investiert euer Geld in gute Salatschleudern.

Wenn du eine Sache an der deutschen Comedy-Szene ändern könntest, welche wäre das?

Die klassische Selbstüberschätzung. Es gibt so viele, bei denen ich denke: „Boah Leute, fahrt doch mal einen Gang runter!“ Und alte Denkmuster. Denn, mal ganz ehrlich: Müssen wir immer noch über den Unterschied von Männern und Frauen sprechen? 

HALL OF FAME

ALLES GLÄNZT IM LUXUS-KINO

CineStar war gestern, die Zukunft heißt Hall of Fame. Mit einem großen Star Wars-Day eröffnete am 18. Dezember planmäßig das größte Kino Osnabrücks. Satte 1.319 Sitzplätze bieten die sieben Säle im großen Luxus-Kino am Hauptbahnhof. Komfort, modernste Technik und Wohlfühlatmosphäre stehen ganz oben auf der Agenda des Betreiberpaars Anja und Meinolf Thies. In Osnabrück betreiben sie seit Jahren bereits erfolgreich die Filmpassage und haben das Kultkino mit einer Menge Fleiß, kreativen Ideen und stetigen Investitionen dauerhaft wiederbelebt. Nun soll dieses Kunststück auch am Theodor-Heuss-Platz gelingen. Hierfür wurden insgesamt knapp drei Millionen Euro investiert – nun ist das Lichtspielhaus kaum wiederzuerkennen. Allein das Foyer ist ein echter Hingucker – mit riesigen LED-Wolken unter der Decke sowie neuen, hochwertigen Bodenbelägen, die den in die Jahre gekommenen Teppich der Vorjahre schnell vergessen lassen. In Sachen Technik macht der „Hall of Fame“ zudem niemand etwas vor: Dolby Atmos sorgt in den beiden größten Sälen für beeindruckenden 360°-Surround-Sound. In den übrigen Sälen sind ebenfalls modernste Soundsysteme verbaut. Digital-Light-Processing-Projektoren der neuesten Generation sorgen für glasklares Bild. Nun sollen die Osnabrücker Kinofans selbst beurteilen, wie gut ihnen das nagelneue „Kino de Luxe“ gefällt. Die Betreiber jedenfalls haben große Liebe zum Detail bewiesen. Film ab!

Auf’n Korn mit… Roy Wischmeyer

„Es läuft, weil ich meinem Stil treu geblieben bin.“

Das Countdown gibt es seit über 21 Jahren in der Osnabrücker Lohstraße und die Kneipe ist so verrückt und skurril wie der Betreiber selbst. Roy Wischmeyer will nicht als Gesicht des Countdown gelten und hat sich schon ein paar Jahre nach der Eröffnung aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen – dennoch stecken seine Persönlichkeit und Seele in der Kneipe wie selten in anderen Schankwirtschaften. Fazit nach unserem Interviewtermin: Was ne Type!

Nackte Puppen unter der Decke, Telefone mit denen man von Tisch zu Tisch telefonieren kann und die ganz klare Ansage: Gröhlende Fußballfans, auf Krawall gebürstete Menschen und Leute mit über drei Promille haben keinen Einlass. Das Countdown ist eine der spezielleren Locations in der Osnabrücker Kneipenlandschaft. Wer jedoch denkt, dass die sich stetig weiterentwickelnde Deko schon unkonventionell ist, dem wird beim Lesen der Entstehungsgeschichte die Kinnlade runterfallen.
Mit 15 begann Wischmeyer die Schrecksekundentest-Automaten für Gastronomien zu bauen, die man heute u.a. auch noch im Grünen Jäger findet. Fensterputzer war er, hat eine Ausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbauer gemacht und mit einem Kumpel einen Brötchenservice geführt.

Wem’s nicht gefällt, muss woanders hingehen.  

Begonnen hat Roy in der Lohstraße mit in einer völlig leeren Betonhalle ohne Decken und Wände. Gedacht war der Standort für seinen damaligen Brötchenservice; eine Kneipe wollte er nur nebenbei betreiben. Als der Brötchenservice nicht mehr lief, musste mit der Kneipenidee alles relativ schnell gehen – Logo von den Automaten genommen, daher der Name Countdown, Halle ausgebaut, Theke rein, ab dafür. „Ich wollte mich unbedingt selbstständig machen. Spätestens mit der Kneipe musste es klappen, damit Geld reinkommt.“, blickt der Inhaber heute zurück. Zu Beginn war wenig los in dieser Ecke der Stadt und trotz Geldnot war es Roy von Anfang an wichtig, dass das richtige Publikum in das Countdown kommt: „Es ist viel Glück gewesen, dass das hier so läuft. Ich hab‘ mir aber auch niemals meinen Stil versauen lassen. Als ich anfangs mit ein paar Stammgästen kämpfen musste, wollten die Schlager hören. Da hab ich gesagt, dass sie dafür woanders hingehen müssen, auch wenn sie die einzigen im Laden waren – die sind dann gegangen, dafür sind aber auch andere gekommen.“ Auf die Frage, was denn genau sein Stil ist, hat Wischmeyer eigentlich nur eine Antwort: „Naja, Hauptsache ausgefallen.“ Das Konzept des Countdowns: Alles, was Roy gefällt. Und dennoch lässt er lieber andere seinen Laden repräsentieren, arbeitet mit vielen schon jahrelang zusammen, vertraut ihnen, lässt sie hinter der Theke auch trinken – mittlerweile eine Seltenheit in der Gastronomie.

Vom Brötchenservice zur Kneipe

Eine Anekdote, an die sich Roy erinnert als er noch selbst am Tresen stand: Ein englischer Soldat duschte auf dem Klo der Kneipe während des Barbetriebs und stand eine gute Viertelstunde nackt draußen, da der Türöffner zum Feierabend hin bereits aktiviert war. Andere Gäste fragten schon einmal an, ob Sie in einem Bereich der Kneipe Nacktfotos machen dürften – auch da hatte Wischmeyer keinerlei Einwände. Reichlich verrückte Szenen mit einem extrem entspannten Betreiber. Man hat das Gefühl, dass er für so einige Späße zu haben ist, merkt ihm die Lebensfreude und den Schelm im Nacken förmlich an. Auch mit 54 geht er regelmäßig feiern (am liebsten ins Holy Poly, Grüße an der Stelle!) und blickt auf die Dinge nicht nur aus der Geschäfts-, sondern auch aus der Besucherperspektive. Vermutlich ist dadurch das Countdown zum ausgefallenen Wohnzimmer für viele geworden –es darf nicht langweilig werden, es entwickelt sich immer weiter. Jeder Mitarbeiter darf Deko-Ideen einwerfen, viele wurden bereits umgesetzt. Der neueste Gag: Drei Kopfhörer an der Theke mit denen man alleine Musik hören kann. Manchmal will man sich halt nicht unterhalten. Wer das nicht versteht, ist im Countdown wohlmöglich nicht gut aufgehoben. Im Zweifelsfall will Wischmeyer Menschen ohne den nötigen speziellen Humor ohnehin nicht da haben und setzt weiterhin auf die, die einfach anders sind. Wir finden’s toll und gönnen ihm die erfolgreiche Selbstständigkeit nach so vielen Anläufen in verschiedensten Berufsfeldern. Roy Wischmeyer zeigt wie kein Zweiter, dass es sich auch lohnen kann, sich nicht anzupassen.

Moritz Heyer: Der VfL-Allrounder im TNI-Talk

Moritz Heyer: Der VfL-Allrounder im TNI-Talk

„Wenn es so kommt, sage ich nicht nein“

Moritz Heyer ist durch und durch Osnabrücker. Beziehungsweise Bramscher, um genau zu sein. Schon als C-Jugendlicher wechselte der heute 24-Jährige vom FCR Bramsche zum VfL. Über die Stationen Sportfreunde Lotte und den Halleschen FC, kehrte er vor dieser Saison als Profi zurück an die Bremer Brücke. Nun ist der Defensiv-Allrounder längst eine feste Stütze in Thiounes Team, absolvierte bislang jede Partie über die volle Distanz. Im Lila-Weiß Report spricht „Mo“ über seine größten Förderer, Spiel-Analysen mit Papa und die langfristige Aussicht auf einen Platz in der „Hall of Fame“ des VfL.

TNI: Moritz, am 20. Mai hast du in deinem Antrittsinterview mit vfl.de gesagt, dass du hoffst, dein erstes Zweitliga-Spiel machen zu dürfen. Jetzt sind es nach 13 Spieltagen bereits exakt 13 Spiele über die volle Distanz. Überrascht?

Moritz Heyer: Überraschend kommt es für mich nicht komplett, weil ich schon immer an mich glaube. Man setzt sich persönliche Ziele und hat Erwartungen, aber letztendlich spornt es auch an, dass man nie weiß, was der Trainer im Hinblick aufs nächste Spiel entscheidet. Gesetzt ist bei uns niemand automatisch.

[…]

Ein Blick zurück: In deinem ersten Profijahr bei den Sportfreunden Lotte hattest du mit Verletzungen zu kämpfen. Stimmt es, dass du damals sogar schon an ein vorzeitiges Karriereende dachtest?

Ich hatte relativ zu Anfang der Saison eine hartnäckige Patellasehnenreizung. Einige Monate war ich komplett raus und man macht sich naturgemäß Sorgen, wie es weitergeht. Das war keine einfache Zeit, aber nach dem Trainerwechsel damals ging es auch wieder bergauf. Konkret an ein Karriereende habe ich nicht gedacht, ich versuche immer positiv zu bleiben.

Damals wie heute ist Lottes Trainer Ismail Atalan. Welche Rolle spielt er in deiner Vita?

[…] 

Als Jugendspieler des VfL hast du durchaus das Zeug eine lila-weiße Legende zu werden. Ist das etwas, was dich antreibt?

Ich spiele definitiv sehr gerne in der Heimat. Hier sind meine Familie und die meisten meiner Freunde. Das habe ich zu meiner Zeit in Halle schon vermisst. Aber wirklich konkrete Gedanken mache ich mir darüber aktuell nicht, mein Vertrag läuft noch eineinhalb Jahre. In dieser Zeit kann viel passieren und es gehören immer zwei Parteien dazu. Wenn es allerdings so kommen sollte, würde ich wahrscheinlich nicht nein sagen.

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier

Sport ist für mich keine Quälerei

Extremsportler und Sänger Joey Kelly im TNI-Talk

Joey Kelly absolvierte über 40 Marathons, mehr als 30 Ultramarathons, neun Wüstenläufe, drei Mal das Radrennen „Race Across America“ von der West- zur Ostküste der USA. Er bewältigte acht „Ironman“ innerhalb von nur zwölf Monaten – eine Marke, die vor ihm noch keiner erreichte. Am 25. April referiert er in seinem Vortag „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“ auf Einladung der Gemeinde Wallenhorst über seinen Lebensweg als Unternehmer und Ausdauersportler, den er mit Ausdauer, Zielen, Willen und Leidenschaft konsequent verfolgt. Im Dezember 2020 ist Kelly mit seiner Show „Abenteuer Leben 2020“ in der OsnabrückHalle zu Gast.

TNI: Hallo Joey, zu Beginn eine einfache Frage: Was ist deine größte Motivation im Leben?

Joey Kelly: Es ist der Ausdauersport, den ich mit meinen Abenteuern, sei es in der Sahara oder am Nordpol, verbinde. Das macht mir unglaublich Spaß und pusht mich immer mehr und mehr. Natürlich muss ich bei vielen Challenges auch kämpfen, aber das gehört dazu und motiviert mich noch mehr. 

Gab es mal Situationen, in denen du selbst gescheitert bist?

Na klar, denn Niederlagen gehören natürlich auch zum Leben. Sei es bei sportlichen Wettkämpfen oder anderen Zielen, die ich mir gesetzt habe. Der Erfolg entsteht durch Höhen und Tiefen. Insofern ist es für mich sehr wichtig auch mal zu scheitern.

Hast du ein Patentrezept, wie man mit Niederlagen umgehen kann?

[…]

Im Rahmen des 24. RTL-Spendenmarathons hast du dich der „24h Roller Biathlon Challenge“ gestellt – wie hast du dich auf diese riesige Challenge vorbereitet?

Man muss schon im Training sein. Das war persönlich mein 14. Spendenmarathon und ich motiviere mich einfach jedes Jahr aufs Neue. Ich frage mich „Wie hast du dich im Vorjahr gefühlt, als die Herausforderung noch krasser war?“ Dann denke ich an meinen Erfolg und beiß mich durch. Ich war dieses Jahr sehr überrascht wie gelassen ich war. Nach der Veranstaltung bei RTL bin ich mit dem Roller direkt zum Konzert der Kelly Family gefahren und vor 14.000 Menschen aufgetreten. (lacht)

Wann erlaubst du dir auch mal eine Pause?

Nach großen Wettkämpfen lege ich meist eine Woche „Sportpause“ ein, freue mich aber danach auch direkt wieder anzufangen. Für mich ist Sport keine Quälerei sondern ein Luxus. Es macht mir einfach Spaß. Ich könnte mich nicht einen Monat aufs Sofa legen und nichts tun.

Wok WM, TV Total Turmspringen, Stock Car Crash Challenge – wie sehr vermisst du Stefan Raab und seine TV-Formate?

[…]

Habt ihr weiterhin privat Kontakt gehalten?

[…] 

Was würdest du machen, wenn du morgen so schwer verletzt bist, dass du keinen Sport mehr treiben kannst?

Ich habe von Verletzungen keine Angst. Ich lebe ja nicht vom Sport. Das ist für mich ein Hobby. Wenn das eintreten sollte, ist es halt so. Sich nicht bewegen zu dürfen, wäre für mich jedoch schon frustrierend. Ich brauche die Bewegung einfach. Eine langfristige Verletzung wäre schon eine enorme Einschränkung. Aber heutzutage gibt es genug Rollstuhlfahrer, die den Ironmann machen. Alles ist möglich!

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier

Schaden in Millionenhöhe

Nach dem Brand: TNI-Interview mit FMO-Sprecher

Bei dem Großbrand im Parkhaus A am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) am 14. Oktober brannten auf den betroffenen Ebenen 1 und 2 über 40 Fahrzeuge aus, weitere wurden beschädigt. Wer zahlt den Schaden und wie geht es überhaupt weiter mit dem Parkhaus? Diese und weitere Fragen beantwortete uns FMO-Sprecher Andrés Heinemann im TNI-Interview.

TNI: Herr Heinemann, auf welchem Weg haben Sie am Abend des 14. Oktober selbst von dem Brand im Parkhaus des FMO erfahren?

Andrés Heinemann: Wir haben am Flughafen eine Notfallalarmierung, die bei besonderen Ereignissen eine automatische Alarmierungskette in Gang setzt. Die Nachricht habe ich demnach zu Hause über mein Mobiltelefon erhalten. Das Ausmaß des Brandes war mir zu Beginn nicht bekannt. Daraufhin habe ich mit unserer Verkehrszentrale telefoniert, die bereits kurze Zeit später von mehreren brennenden Fahrzeugen sprach.

Wie sah es auf den betroffenen Ebenen 1 und 2 des Parkhauses A aktuell aus?

Man sah erstens, dass sich eine Menge Rus an den Wänden und Decken gebildet hat. Im Kern des Brandes standen die ausgebrannten Wracks. Durch den Brand ist zudem die Parkhausstruktur beschädigt worden, sodass umfangreiche Abstützmaßnahmen stattgefunden haben und zusätzliche Säulen eingebaut werden mussten. Diese sollten dafür sorgen, dass k

eine Teile von der Decke fallen, die jemanden verletzt hätte können. Glücklicherweise können wir sagen, dass es zu keinem Personenschaden gekommen ist. Das ist bei dem immensen Ausmaß, Temperaturen jenseits der 1.000 °C und der Rauchentwicklung, beinahe ein Wunder.

Ist das Parkhaus noch zu retten?

Davon gehen wir momentan aus. Für ein Statement ist es jedoch aktuell zu früh. Die Gutachter sind weiterhin tätig und untersuchen Säule für Säule, bis ein genaues Schadensbild dokumentiert und ein Sanierungsplan aufgestellt werden kann.

Wie groß ist der Schaden?

Es ist alleine am Gebäude mit Sicherheit ein Schaden in Millionenhöhe entstanden, obgleich noch keine konkrete Zahl feststeht.

Wie müssen Betroffene weiterhin vorgehen?

Wir haben von allen Fahrzeugen eine Liste erarbeitet, die in den Ebenen 1 und 2 geparkt hatten. Diese wurde als Online-Datei hinterlegt, sodass betroffene Fluggäste ihr Autokennzeichen eingeben können und erfahren, ob ihr Fahrzeug vermerkt ist. Geschädigte sollten zunächst ihre eigene Versicherung informieren, die in der Regel den Brandschaden übernimmt. Wenn es den Behörden gelingt einen Verursacher festzustellen, gehen die Ansprüche natürlich auf die Haftpflichtversicherung des betroffenen Fahrzeughalters über.

Ist denn davon auszugehen, dass die Ermittlungen noch länger andauern werden?

Zeitlich lässt sich das kaum abschätzen, da von den Polizeibehörden ein Institut beauftragt wurde, das sich um den Fall kümmert. Solche Untersuchungen benötigen meist ihre Zeit, insofern würden wir eher von Wochen als von Tagen sprechen.

War das für Sie als Sprecher mit die größte Herausforderung, die Sie bisher stemmen mussten?

Das mediale Interesse war in der Tat riesengroß. Wir haben sogar Presseanfragen aus München und Berlin bekommen, ganz zu Schweigen die vielen Anfragen aus der Region. Es gab für mich aber auch andere Ereignisse, die ein großes Medienecho mit sich trugen, wie zum Beispiel die Insolvenz der Germania.

VfL-Talk mit Verteidiger Lukas Gugganig

„Es gab nie eine andere Option“

Er ist ein Gesicht einer der aktuell stabilsten Defensive der 2. Bundesliga. Lukas Gugganig wechselte zur neuen Saison aus Fürth an die Bremer Brücke – und ist mittlerweile aus der Innenverteidigung kaum mehr wegzudenken. Neben dem Platz ist der 24-Jährige eher introvertiert, auf dem Platz fallen auch mal klare Worte. Im TNI-Talk verrät Gugganig, wie sich ein Österreicher in Osnabrück fühlt, wer sein Jugendidol war und was er selbst gegen die Torflaute der Lila-Weißen tun kann.

TNI: Lukas, nur neun Gegentreffer in elf Spielen (Stand: 01.11.19). Das ist Bestwert in der 2. Liga. Dabei wurde die VfL-Viererkette vor der Saison völlig neu formiert. Überrascht dich dieser Positivtrend?

Lukas Gugganig: Es ist auf jeden Fall eine schöne Momentaufnahme, nicht nur für uns Defensivspieler, aber überrascht hat mich das weniger. Man hat schon in der Vorbereitung und auch aus der vergangenen Saison heraus gemerkt, wieviel Qualität wir auf den Defensivpositionen haben.

Gibt’s nach einem torlosen Spiel denn mal einen flapsigen Spruch Richtung Offensivabteilung seitens dir oder der anderen Abwehr-Akteure?

[ … ] 

Du kommst aus einer klassischen Fußballerfamilie. Dein Vater hat dich und deinen Bruder David früher trainiert – nun seid ihr beide Profis geworden. Gab es jemals eine andere berufliche Option?

Eigentlich nicht wirklich. Das Ziel war immer klar. Mit 14 bin ich ins Leistungszentrum von RB Salzburg gewechselt und habe dort mit 18 Jahren dann glücklicherweise auch direkt einen Profivertrag erhalten. Ich habe parallel natürlich meinen Schulabschluss gemacht, aber eine ganz andere Option gab es nie.

Wer war als Jugendspieler dein fußballerisches Vorbild?

Früher fand ich Lucio von Bayer Leverkusen immer beeindruckend. Der war nicht nur ein sensationeller Innenverteidiger, sondern hat auch ständig Tore erzielt.

Tore zu erzielen ist bislang nicht deine Spezialität. Ist das etwas, was du unbedingt optimieren willst?

Definitiv. In der vergangenen Saison waren es auch nur zwei Treffer. Das zu übertreffen wäre schon schön, aber dabei darf man selbstverständlich nie die defensive Stabilität vernachlässigen.

Was macht Lukas Gugganig neben dem Platz, um sich vom Profialltag abzulenken?

Mit Kevin Friesenbichler war hier beim VfL direkt ein mir bekanntes Gesicht da, das hat die Eingewöhnung erleichtert. Wir machen auch privat mal was zusammen. Generell setze ich mich gern mal in Cafés in der City, spezielle Hobbys habe ich sonst keine. Bislang habe ich auch allein gewohnt, aber meine Freundin zieht nun ebenfalls zu mir nach Osnabrück.

Wie würdest du Daniel Thioune als Cheftrainer charakterisieren – auch im Vergleich zu vorherigen Trainern?

[ … ]

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier

Feine Sahne Fischfilet im Promi-Talk

„Manche Leute hassen uns einfach“

Laut, derbe und politisch. Mit „Sturm & Dreck“ ist die Punk-Rock Band Feine Sahne Fischfilet ab November, unter anderem auch in Lingen (30.11.) und Oldenburg (14.12), wieder auf Deutschland-Tour. Bassist Kai Irrgang spricht im Interview über politische Verantwortung von Künstlern, Rechtsextremismus, Hass und Heimat.

 

THE NEW INSIDER: Ende November geht es wieder los auf Tour, die Pause habt ihr nach den ganzen Festivals bestimmt gebraucht, oder?

Kai (Feine Sahne Fischfilet): Wir mussten leider eine kleine Sommerpause einlegen, da Christoph sich den Ellenbogen ausgekugelt hatte. Von daher sind wir eher ausgeruht und heiß darauf wieder auf die Bühne zu gehen.

Ihr füllt inzwischen schon einige sehr große Hallen mit euren Konzerten. Wann hast du festgestellt was für Ausmaße eure Musikkarriere inzwischen angenommen hat?

Das Ausmaß ist mir erst klargeworden, als ich letztes Jahr meinen Job gekündigt habe, weil ich von dem Geld aus den Konzerten leben konnte. Ich hatte mein Hobby zum Beruf gemacht. Das war schon krass.

In der öffentlichen Wahrnehmung gibt es nur wenig Bands, die sich so wie ihr politisch engagieren und klare Kante zeigen. Ihr trefft damit auf viel Akzeptanz, aber auch auf viel Gegenwind. Wünscht man sich da manchmal ein bisschen mehr Ruhe?

Ja klar, es wäre schon geil, gar nicht so oft die Fresse aufreißen zu müssen. Man wünscht sich generell stärkeres politisches Engagement von Bands und Künstlern, sodass man selbst ein bisschen kürzertreten kann. Aber so ist es leider nicht, obwohl sich inzwischen mehr Bands klar politisch positionieren als früher.

Ihr Jungs kommt aus Mecklenburg-Vorpommern, engagiert ihr euch verstärkt dort oder ist euer Blick eher auf ganz Deutschland gerichtet?

Wir sind halt alle in der ostdeutschen Provinz aufgewachsen. Wir leben heute noch hier und wollen auch unsere Zukunft hier verbringen. Unsere Heimat liegt uns natürlich am Herzen und darum gilt ihr auch unser Hauptengagement.

Ihr bekommt inzwischen wesentlich mehr Anfragen soziale Projekte zu unterstützen, wie entscheidet ihr euch, wen ihr am Ende unterstützt?

Ja, täglich. Wir können aber leider nicht allen gerecht werden, da sonst die Musik auf der Strecke bleiben würde. Wir unterstützen daher sehr viele Projekte von Leuten, die wir persönlich kennen. Diese begleiten uns dann und wir binden sie und ihre Projekte in unsere Tour ein.

Denkst du, dass der Dokumentarfilm „Wildes Herz“ die allgemeine Wahrnehmung von Feine Sahne Fischfilet verändert hat und die Leute euer Anliegen jetzt besser verstehen?

Der Film hat auf jeden Fall eine ganz andere Gruppe von Leuten erreicht, die mit Punk-Rock sonst nichts anfangen kann. Ältere Leute die unsere Musik schrecklich finden und niemals auf ein Konzert von uns gehen würden, haben durch den Streifen eine völlig andere Perspektive auf uns.

Trotzdem habt ihr immer wieder mit Missverständnissen zu kämpfen, das ist aber manchmal auch gewollt, oder?

Ich weiß gar nicht ob das Missverständnisse sind. Manche Leute hassen uns einfach und wollen uns nur ankacken. Wir haben gelernt damit umzugehen. Man kann nicht von allen gemocht werden und es wäre auch kein gutes Zeichen für uns, wenn es so wäre. Von daher ist das schon in Ordnung.

 

Hattet ihr zeitweise schon Angst um eure persönliche Sicherheit oder ist es bisher nur bei halbherzigen Drohungen geblieben?

Hatten wir durchaus. Vor allem in der Jugend. Wir fingen an Punk zu hören und deshalb wollten uns junge Nazis eine auf die Fresse hauen. Wir mussten uns den Stress nicht suchen. Heute ist Sicherheit auch noch ein wichtiges Thema, gerade bei den Konzerten. Auch auf der Straße erkennen einen Leute, die uns nicht so freundlich gegenüberstehen. Gehört halt zum Berufsrisiko.

Habt ihr schon Pläne wie es nach der Tour weitergehen soll?

Noch nichts Hundertprozentiges. Wir wollen erstmal die Tour durchziehen und dann sehen wir weiter. Aber die Stimmung ist gut. Wir werden in den Proberaum gehen und einfach Musik machen, mal gucken was daraus wird. Wir freuen uns schon drauf.

Neben euren Touren habt ihr seit 2016 noch euer eigenes Festival „Wasted in Jarmen“. Wie hat sich das Festival entwickelt?

Entstanden ist das Ganze aus unserer Kampagne „Noch nicht komplett im Arsch“ zur Landtagswahl 2016. Da haben wir am Abend vor der Wahl ein Open-Air-Konzert als Abschluss für die Kampagne gegeben. Die Leute sind von überall hergekommen und es war wie ein riesiges Happening. Das fanden wir so gut, dass wir gesagt haben: „Da machen wir ein Festival raus“. Für mich persönlich ist es das Jahres-Highlight. Da erinnert man sich wieder, wofür man das alles macht.

HOCHEFFIZIENTES PERSONAL TRAINING

Eine gute Figur ist keine Frage des Alters! 

Schlank, schön und erfolgreich – so leben es uns Stars und Medien
vor. Die Realität sieht etwas anders aus: Jeder fünfte Bundesbürger
ist adipös, vier von fünf Deutschen würden gern einige Pfunde verlieren.
Das Ergebnis: Diäten schießen wie Pilze aus dem Boden, um doch
wieder am Jojo-Effekt zu scheitern. Bewegungsmangel und Alltagsstress
tun ihr übriges. Die Lösung hat nur drei Buchstaben: EMS. Übersetzt: Elektrostimulationstraining.

GEZIELTE KÖRPERFORMUNG DURCH GANZKÖRPERTRAINING

Mit diesem innovativen Segment der Fitnessbranche kennt er sich besonders gut aus: Jens Buse betreibt das aktiv medX Studio an der Hannoverschen Straße mit integrierter EMS Trainingsarea.
Er sagt: „Effektiver geht Ganzkörpertraining nicht. Wir entwickeln, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, individuelle Ziele – die ersten Resultate verblüffen die meisten.“ Und so funktioniert’s: Beim EMS-Training werden Muskeln aufgebaut, stärker und ausdauernder. Die Impulse werden durch das hochmoderne X-Body EMS-Gerät erzeugt und mittels Elektroden, die im Anzug direkt über den zu stimulierenden Muskeln platziert sind, verteilt. Die Impulse bringen die Muskeln zum Kontrahieren. Somit ist das Resultat vergleichbar mit der reellen Bewegung des Muskels. „Dadurch kann schon bei einmal wöchentlichem Training nach kurzer Zeit eine effektive Körperformung durch unser EMS-Ganzkörpertraining erreicht werden“, berich

tet medX-Studioleiter Buse. Aktuell nimmt das Studio neue EMS-Mitglieder zu speziellen Sonderkonditionen auf – das Kontingent ist allerdings begrenzt. Mitglieder des Firmenfitness-Verbundes Hansefit sparen zusätzlich.

WIE WIRKT EMS-TRAINING?

EMS-Training setzt da an, wo herkömmliche Methoden versagen: Sogar die schwer zugänglichen Muskeln an Taille und Hüfte werden zeitgleich aktiviert und trainiert. Der Kalorienverbrauch steigt drastisch an. Muskulatur wird aufgebaut, überschüssiges Fett in Energie umgesetzt und erfolgreich abgebaut – ein Effekt, der noch Stunden nach dem Training anhält! Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Effektive und nachhaltige Figurformung durch Aufbau fettfreier Muskelmasse bei gleichzeitigem Abbau überschüssigen Körperfetts.

NICHT NUR MÜDE VERSPRECHEN

Dass das nicht nur müde Versprechungen sind, belegt u.a. eine kürzlich veröffentlichte Studie von Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule Kaiserslautern
sowie der Deutschen Sporthochschule in Köln (DSHS). Sie hatten in ihrer Übersichtsarbeit 23 Studien zu Wirksamkeit und Sicherheit von EMS-Training ausgewertet. Die Wissenschaftler der einzelnen Studien untersuchten meist untrainierte Erwachsene zwischen 33 und 77 Jahren. Die wichtigsten Erkenntnisse daraus: Das Training baue in signifikantem Umfang Muskelmasse auf, reduziere die Fettmasse und sei nicht mit besonderen Risiken verbunden (Quelle: DSSV). Auch bei Rückenschmerzen, Herzproblemen, Übergewicht oder altersbedingten Muskelschwund ist EMS eine effektive Trainingsmethode. Der Schlüssel zum Erfolg in 20 Minuten lautet: Personal- Training. Eine enge Begleitung durch den Trainer und ein individuelles Training, das optimal auf den Kunden abgestimmt ist, führt innerhalb kürzester Zeit zu sichtbaren Ergebnissen. Weitere Infos: www.aktiv-medxtraining.de

Fotos: LuxTeufelsWild