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Nach knapp 36 Jahren eine Monatszeitung völlig auf den Kopf stellen und etwas Neues erschaffen, das Osnabrück so noch nicht gesehen hat? Klingt auf den ersten Blick völlig verrückt. Nicht für das Team von THE NEW INSIDER.
Printmedium, Sprachrohr der Region und Social Media-Marke. THE NEW INSIDER ist all das, dabei aber vor allem eins: Hautnah am Leser, interaktiv und vollkommen unabhängig in seiner Berichterstattung. Macht euch gefasst auf weiterhin spannende Inhalte, exklusive und spektakuläre Verlosungen und die heißesten Szene- und Eventnews aus der Friedensstadt.
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Der Trend ist nicht ganz neu. Trotzdem könnte man angesichts der aktuellen Entwicklung meinen, Osnabrück hätte den Döner gerade erst entdeckt. Fast 40 (!) solcher Gewerbe sind mittlerweile im Stadtgebiet zu finden. Eine solche Dichte gab es noch nie. Wenn im hiesigen Einzelhandel wieder mal ein Geschäft aufgeben muss, steht der nächste Bewerber mit türkischen Spezialitäten zumeist schon bereit. So eröffnet am Neumarkt bald ein Osnabrücker Betreiber das „030“ neben dem alteingesessenen „Beykebap“. Im Zauberwürfel wird Mangal-Döner by Lukas Podolski einziehen und die Gastro-Fläche im Hotel Prize by Radisson in der Johannisstraße werden „The Döner Brothers“ bald mit einem Restaurant nutzen. Da darf man schon mal fragen: Wie viel Döner kann eine Stadt eigentlich vertragen?
ALS DEN DÖNER NIEMAND KANNTE
„Manchmal muss ich auch mit dem Kopf schütteln“, erzählt Davud Kücükugurlu, wenn er über die aktuelle Situation spricht. Der Besitzer des „Zum Drehspieß“ am Neumarkt ist dort seit 10 Jahren ansässig. Zuvor hatte sein Vater den Anatolia-Grill am Petersburger Wall betrieben. Dem Klischee, alle Betreiber würden sich untereinander kennen, wären befreundet oder verwandt, widerspricht er: „Nein. Einige kennt man zwar, aber es ist nicht so, dass wir eine große Döner-Familie sind.“
Das bestätigt auch Ali Metin gegenüber TNI. Der Besitzer des Alibaba am Adolf-Reichwein-Platz muss es wissen: Seit 1989 (!) ist er am selben Standort. Er hat noch gute Erinnerungen an den Start: „Damals standen die Leute noch ungläubig in Schlangen vor meinem Laden und meinten: Was macht der denn da?“, erzählt der 63-Jährige heute mit einem Lachen. Auch er sieht die Schwämme von neuen Geschäften eher kritisch. „Naja, gut für unser Image ist es sicher nicht, wenn es immer heißt: Ah klar – schon wieder ein neuer Dönerladen!“
Die komplette Story könnt ihr in der Print- und Online-Ausgabe nachlesen!
THE NEW INSIDER ist das monatliche Stadtmagazin für Osnabrück und die Region. Jeden Monat mit exklusiven Interviews, spannenden Reportagen, VfL-Talks, Szene-News und den besten Events der Friedensstadt.
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Padel ist längst mehr als eine Trendsportart aus Spanien. Auch in und um Osnabrück schießen etliche neue Locations wie Pilze aus dem Boden. Dieser Boom ist uns einen Vergleich wert: Passend zur anstehenden kälteren Jahreszeit haben wir Indoor-Anlagen in der Region unter die Lupe genommen: Mit dabei sind Racket Republic (Fledder), Osnabrücker Padel-Club (Sonnenhügel), Racket Sport Park (Hellern) und Doppio (Ibbenbüren). In unserem Test haben wir verschiedene Kriterien geprüft: Neben dem Preis für eine Stunde Spielzeit spielten auch die Anzahl der Courts, Verfügbarkeit, Court-Beschaffenheit, Duschen & Umkleiden sowie Kosten für Leihschläger und Bälle eine Rolle.
Alle sind Hansefit-Partner (jetzt Epassi)
Die günstigste Stunde (Padel spielt man im Normalfall zu viert und 60, 90 oder 120 Minuten) bot uns der Racket Sport Park in Hellern mit 24 Euro in der am stärksten nachgefragten „Prime Time“ an. Beim Osnabrücker Padel Club und dem Doppio werden dagegen 40 Euro fällig, bei Racket Republic im Stadtteil Fledder sind es 36 Euro. Die Buchung der Plätze ist bei den letztgenannten Anbietern ausschließlich über die Playtomic-App möglich, in Hellern geht es über die Homepage oder telefonisch. Das Gute: Alle vier Locations sind Hansefit-Partner (jetzt Epassi), sodass Mitglieder dort eine Stunde täglich freispielen können und es anteilig gutgeschrieben bekommen. Gerade für Vielspieler ist das ein spürbarer finanzieller Vorteil. Beim aktuellen Padel-Boom ist natürlich auch die Verfügbarkeit und damit das Angebot entscheidend. Mit vier Doppel- und zwei Einzelcourts hat Racket Republic hier die Nase vorn. Im jüngst renovierten Sportcampus am Bürgerpark am Sonnenhügel wurden neben die zwei Tennisplätze zwei Einzel- und zwei Doppel-Padel-Plätze gebaut. Doppio in Ibbenbüren überzeugt ebenfalls mit vier modernen Indoor-Courts. In Hellern im Racket Sport Park gibt es lediglich einen Platz – dort wird außerdem noch Tennis, Badminton sowie Touchtennis angeboten.
Den gesamten Test und das Fazit könnt ihr in der Print- und Online-Ausgabe nachlesen!
Neue Stadt, neues Land, neues Team, neue Liga: Jill Lorent ist die neue Trainerin der GiroLive Panthers und startet mit ihrem Team am 04. Oktober mit einem Heimspiel gegen Saarlouis in die DBBL-Saison. Für die Belgierin ist es die erste Station im Ausland. Im Gespräch mit TNI erzählt die 39-Jährige von ihren Zielen, der WM in Deutschland und ihrer Trainer-Philosophie.
THE NEW INSIDER: Hallo Jill, am 04. Oktober startest du mit den Panthers in die neue Saison. Wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung?
JILL LORENT: Insgesamt bin ich zufrieden. Wir hatten ein paar ärgerliche Verletzungen und mussten teilweise Spielerinnen ersetzen. Ein so großer personeller Umbruch braucht natürlich etwas Zeit. Gerade im Zusammenspiel und dabei, die richtigen Würfe zu finden, müssen wir noch besser werden. Aber wir arbeiten daran.
Wie bist überhaupt zu den Panthers gekommen?
Der erste Kontakt kam über das OSC-Management und meine Agentur. Sie haben mich mit dem Verein und dem Team zusammengebracht. Für mich war das eine interessante Möglichkeit. Ich wollte zuerst verstehen, wo ich hinkomme, wie der Verein arbeitet und welche Vorstellungen hier vorhanden sind.
Wie gut kanntest du die deutsche Damen-Basketball-Bundesliga?
Ich hatte schon mit verschiedenen Teams und der belgischen Nationalmannschaft gearbeitet und Kontakt zu deutschen Mannschaften, aber die Liga hier kannte ich ehrlicherweise nicht so gut.
Du wechselst außerdem vom Männer- zum Damen-Basketball. Was ist der größte Unterschied?
Ich sehe keinen riesigen Unterschied. Männer-Basketball ist vielleicht etwas körperlicher. Bei den Damen geht es vielleicht eher um Ausführung und Zusammenspiel. Aber am Ende ist beides Basketball.
Was für eine Philosophie verfolgst du als Trainerin?
Ich möchte den Spielerinnen klare Leitlinien geben, ihnen aber innerhalb dieses Rahmens auch Freiheiten lassen. Ich mag es nicht, wenn Spielerinnen einfach nur meine Anweisungen ausführen. Sie sollen das Spiel lesen und selbst erkennen, wo der Gegner Schwächen hat. Wenn meine Spielerinnen eine Lösung sehen, sollen sie sie auch nutzen. Meine Aufgabe ist es, ihnen dafür die richtigen Werkzeuge zu geben.
Das gesamte Interview könnt ihr in der Print- und Online-Ausgabe nachlesen!
Lichter, Musik, Fahrgeschäfte und dieser ganz spezielle Mix aus Schmalzkuchen, Langos und Herbstluft: Vom 30. Oktober bis 08. November ist wieder Herbstjahrmarkt an der Halle Gartlage in Osnabrück. Zehn Tage lang wird gedreht, geschaukelt, geschlemmt und einfach ein bisschen Alltag gegen Jahrmarkt getauscht.
Rund 120 Karussells mit und ohne Adrenalin-Kick
Rund 120 Geschäfte sind dabei, darunter 15 große Anlagen und zehn Kinderfahrgeschäfte. Riesenrad, Break Dance, Musik Express, Autoscooter und weitere Attraktionen sorgen dafür, dass sowohl Adrenalin-Fans als auch entspanntere Besucher auf ihre Kosten kommen. Wer lieber mit Blick über den Platz unterwegs ist, dreht eine Runde im Riesenrad, wer’s schneller mag, findet genug Möglichkeiten für den nächsten Adrenalinkick. Und für die Jüngeren gibt’s natürlich ebenfalls reichlich zu tun: Entenangeln, Ringwerfen, Ballwerfen, Trampolinspringen und Kinder-Kettenflieger gehören ebenso dazu wie der Wildwasserspaß, bei dem man in großen Bällen übers Wasser läuft.
Riesiges Food-Angebot
Dazwischen bleibt genug Zeit für den klassischen Jahrmarktbummel: hier eine Runde fahren, dort etwas ausprobieren, kurz zuschauen – und irgendwann doch wieder an einem der vielen Stände hängenbleiben. Genau diese Mischung aus Tempo, Spielen, Essen und „komm, eine Runde noch“ macht den Herbstjahrmarkt eben aus.
Und ja: Hunger mitbringen lohnt sich. Korean Fried Chicken, Langos, Burger, Falafel, Corndogs, Kartoffel-Spezialitäten, Pizza oder Pasta aus dem Käselaib stehen auf der herzhaften Seite. Wer danach noch kann, macht mit Waffeln, Churros, Schmalzkuchen, Crêpes, Slush- oder Softeis weiter. Jahrmarkt eben. Und weil man sowieso selten nur „mal eben kurz“ über den Platz geht, dürfte genug Zeit zum Durchprobieren bleiben.
Brillant-Feuerwerk zum Start
Los geht’s am Freitag, 30. Oktober, um 15 Uhr. Zum Start gibt es 30 Minuten Freifahrten. Freitags steht ein Brillant-Feuerwerk am Abend auf dem Programm, mittwochs ist Familientag. Und am Donnerstag sind von 16 bis 18 Uhr beim Kindheitshelden-Tag verkleidete Darsteller als Spinnenjunge, Dunkler Held, Schneekönigin und Eisprinzessin auf dem Gelände unterwegs. Ein guter Termin für Familien und für alle, die ohnehin schon immer mal ein Foto mit ihrem Kindheitshelden wollten.
Geöffnet ist montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr, freitags bis 23 Uhr, samstags von 14 bis 23 Uhr und sonntags von 14 bis 22 Uhr. Parken auf der Wiese an der Halle Gartlage ist kostenlos.
Mehr Infos: www.osnabrück-erleben.de
E.-M.-Remarque-Ring 18
D-49074 Osnabrück
Telefon (0541) 800 66 80
Telefax (0541) 800 66 85
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