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Nach knapp 36 Jahren eine Monatszeitung völlig auf den Kopf stellen und etwas Neues erschaffen, das Osnabrück so noch nicht gesehen hat? Klingt auf den ersten Blick völlig verrückt. Nicht für das Team von THE NEW INSIDER.
Printmedium, Sprachrohr der Region und Social Media-Marke. THE NEW INSIDER ist all das, dabei aber vor allem eins: Hautnah am Leser, interaktiv und vollkommen unabhängig in seiner Berichterstattung. Macht euch gefasst auf weiterhin spannende Inhalte, exklusive und spektakuläre Verlosungen und die heißesten Szene- und Eventnews aus der Friedensstadt.
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Die Veranstalter des Campus Festivals haben Konsequenzen gezogen: Nachdem in den vergangenen Wochen Vorwürfe wegen Sexualdelikten gegen ein Mitglied von Tiefbasskommando bekannt wurden, haben die Veranstalter die Berliner Rap-Crew aus dem Festivalprogramm gestrichen. Für Ersatz ist aber bereits gesorgt: JBS aus Ibbenbüren komplettiert das Line-up für das Event am 19. September an der Halle Gartlage. „Wir möchten ein Festival schaffen, auf dem sich alle Gäste wohl und sicher fühlen. Deshalb haben wir uns nach Bekanntwerden der Vorwürfe entschieden, Tiefbasskommando auszuladen“, teilten die Organisatoren mit.
Mit JBS rückt nun ein Künstler aus der Region nach, der mit „Vielleicht vielleicht“ in diesem Jahr seinen ersten Top-Hit landete. Der Ibbenbürener trat auch schon auf der Maiwoche auf, aktuell hat er zusammen mit den Rappern Sido und Gzug die Single „Seite an Seite“ veröffentlicht. Unverändert bleibt das hochkarätige restliche Programm: Headliner sind Giant Rooks. Außerdem treten Disarstar, BLOND, Kasi, Paul Wetz, Fayan sowie die Osnabrücker Rapper Big168 & Jamieh auf. Mit zwei Live-Bühnen, Dancefloor, Street Food und kühlen Drinks verspricht das Campus Festival auch in seiner dritten Ausgabe den perfekten Soundtrack für den Spätsommer.
THE NEW INSIDER ist das monatliche Stadtmagazin für Osnabrück und die Region. Jeden Monat mit exklusiven Interviews, spannenden Reportagen, VfL-Talks, Szene-News und den besten Events der Friedensstadt.
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Der Kühlschrank ist fast leer. Keine Schokolade, keine Chips, keine heimlichen Versuchungen am Abend. Vor wenigen Wochen hätte Tobias Schenk (Name geändert) dieser Anblick nervös gemacht. Heute zuckt der 44-Jährige mit den Schultern. „Ich habe keinen Heißhunger mehr“, sagt er im Gespräch mit TNI. Seit einem Monat spritzt er sich einmal pro Woche ein Medikament gegen sein Übergewicht. Knapp fünf Kilogramm hat er bereits verloren. „Anfangs hatte ich Migräne und mir war gelegentlich übel. Das ist aber besser geworden. Der Blick auf die Waage motiviert mich.“ Was für Tobias ein persönlicher Erfolg ist, steht für einen weltweiten Trend. Die sogenannten Abnehmspritzen gelten für viele als medizinischer Durchbruch, andere sehen darin ein überteuertes Lifestyle-Produkt. Fest steht: Kaum ein Medikament hat in den vergangenen Jahren einen vergleichbaren Hype ausgelöst.
Vom Diabetes-Medikament zum Schlankmacher
Ursprünglich wurden sogenannte GLP-1-Medikamente zur Behandlung von Diabetes Typ 2 entwickelt. Inzwischen gelten sie als Hoffnungsträger der Abnehm-Industrie. „In den vergangenen Jahren haben sich einige meiner Patientinnen und Patienten nach der Abnehmspritze erkundigt“, berichtet Allgemeinmedizinerin Sarah Kollmeyer, die lange am Marienhospital tätig war und inzwischen eine Hausarztpraxis in Neuenkirchen (Melle) führt. Für eine Therapie seien eine medizinische Indikation, ausführliche Aufklärungsgespräche und ärztliche Begleitung entscheidend. Gleichzeitig sieht sie aber die Grenzen der Kontrolle: „Wer die Spritzen haben möchte, bekommt sie auch. Wenn ich sie nicht verschreibe, macht es ein anderer. Die Gefahr von Missbrauch wird es immer geben.“
Medizin oder Luxus?
Grundsätzlich kommen Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30 für eine Behandlung infrage. „Adipositas ist ein großes gesellschaftliches Problem. Für viele Betroffene ist es gut, dass es diese Medikamente gibt“, sagt Kollmeyer. Doch die Therapie hat ihren Preis. Weil gesetzliche Krankenkassen die Präparate meist als sogenannte Lifestyle-Medikamente einstufen, müssen viele Patienten die Kosten selbst tragen. „Ich habe einige Patienten, die sich das Medikament schlicht nicht leisten können“, berichtet die Hausärztin. Damit werden die Spritzen zu einem Luxusgut: Wer mehrere Hundert Euro im Monat aufbringen kann, erhält Zugang zu einer Therapie, die anderen verwehrt bleibt.
Millionen potenzielle Kunden
Der Hype dürfte weitergehen. Rund 16 Millionen Menschen gelten in Deutschland als stark übergewichtig – ein riesiger Markt für Pharmaunternehmen. Auch Susanne Schone (21, Name geändert) kämpft seit ihrer Jugend mit Gewichtsproblemen. Seit März bezahlt sie ihre Behandlung mit Mounjaro selbst. Rund 280 Euro kostet die Therapie pro Monat. 15 Kilogramm hat sie inzwischen verloren. Die Kehrseite: „Zeitweise hatte ich einen starken Blähbauch, Krämpfe und Durchfall.“ Zudem bleibt die Sorge vor dem Jojo-Effekt. „Durch meine Ernährungsumstellung hoffe ich aber, irgendwann ohne das Medikament auszukommen.“
Die komplette Titelstory könnt ihr in der Print- oder Onlineausgabe lesen!
Daniel Rynio, Inhaber von „Event Paradise“, hat mit dem Hasebeach, dem Oktoberfest an der Halle Gartlage, dem Weihnachtsmarkt an der Lotter Straße und dem Cocktail-Taxi schon einige Projekte umgesetzt. TNI hat mit dem 29-jährigen Osnabrücker über Event-Ideen, Mut und die Zukunft seines Unternehmens gesprochen.
THE NEW INSIDER: Daniel, warum und wann hast du dich damals selbstständig gemacht?
DANIEL RYNIO: 2017 wollte ich mir während meines BWL- und Management-Studiums einen Nebenjob aufbauen. Ich hatte bereits in der Gastronomie gearbeitet und Erfahrungen im Service, hinter der Bar und im Catering gesammelt. Dabei habe ich gemerkte, dass ich viele eigene Ideen hatte und manches anders machen wollte. Deshalb habe ich mich entschlossen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Zunächst mit mobilen Cocktail-Angeboten?
Ja, als ich mit 18 zum ersten Mal Cocktails mixen durfte, war sofort eine Leidenschaft da. Besonders die mobilen Einsätze auf Hochzeiten und Firmenevents haben mich fasziniert. Ich fand die Idee spannend, Menschen ein besonderes Highlight für ihre Feier zu bieten. Eine mobile Cocktailbar war damals eine kleine Marktlücke.
Erinnerst du dich noch an deinen ersten Auftrag?
Ja, sehr gut sogar. Mein erster Auftrag war der 50. Geburtstag von Ex-VfL-Torwart Uwe Brunn. Ich habe damals nebenbei noch für den VfL gearbeitet und wurde gefragt, ob ich dort nicht Cocktails anbieten möchte. Ehrlich gesagt habe ich ein wenig so getan, als hätte ich schon deutlich mehr Erfahrung. Am Ende standen 150 Gäste vor mir, aber es hat zum Glück alles wunderbar funktioniert.
Dann kam Corona. Wie schwierig war diese Zeit?
Natürlich war das zunächst ein Schock. Wir hatten gerade 90 Events im Jahr, die plötzlich weg waren. Aber nach zwei Wochen Herumsitzen habe ich gemerkt: Ich muss etwas machen. So entstand das Cocktail-Taxi.
War das der entscheidende Bekanntheits-Schub?
Definitiv. Viele Menschen kannten uns danach als „die mit dem Cocktail-Taxi“. Und als später wieder Geburtstage, Hochzeiten und Firmenfeiern stattfanden, kamen viele dieser Kunden auf uns zurück.
Heute ist aus Cocktail Paradise deutlich mehr geworden.
Absolut. Mittlerweile sehen wir uns nicht mehr nur als Getränke-Dienstleister, sondern als ganzheitlichen Event-Dienstleister. Wir organisieren eigene Veranstaltungsformate und entwickeln neue Konzepte. Deshalb haben wir auch die Dachmarke „Event Paradise“ geschaffen.
Das gesamte Interview könnt ihr in der Print- oder Onlineausgabe lesen!
Zwei Hemden, ein Rotwein-Fleck und ein vergessener Zehn-Euro-Schein in der Brusttasche – mit diesem Szenario hat unser TNI-Team vier Osnabrücker Textilreinigungen auf die Probe gestellt. Neben dem Reinigungsergebnis prüften wir Freundlichkeit, Preis und Bearbeitungszeit sowie die Frage, ob unser „vergessenes“ Geld wieder bei uns ankommt. Mit dabei waren diesmal das Textilpflegezentrum Klekamp (Meller Straße), Pinguin Textilpflege (Ellertstraße), die Vollreinigung Westerberg (Lotter Straße) und Meris Wäscherei (Spindelstraße). Für unseren Test gaben wir jeweils zwei Herrenhemden beziehungsweise Blusen ab. Eines war mit einem deutlich sichtbaren Rotweinfleck versehen, in der Brusttasche des anderen Kleidungsstücks hatten wir absichtlich einen Zehn-Euro-Schein zurückgelassen.
Zu Beginn fiel auf: Keine Reinigung nahm unsere Hemden und Blusen bei der Annahme genauer unter die Lupe. Abgeben, bezahlen und eine kurze Information zum Abholtermin – viel mehr passierte nicht. Auch der Geldschein in der Brusttasche blieb bei der Abgabe unentdeckt. Und auch bei der Abholung erhielten wir nirgendwo unser Geld zurück. Ob es an fehlender Aufmerksamkeit lag oder der Zehner den Reinigungsprozess nicht überstanden hatte, ließ sich im Nachhinein nicht feststellen. Die günstigsten Angebote machten das Textilpflegezentrum Klekamp mit 5,90 Euro sowie Meris Wäscherei mit 6 Euro für die Reinigung beider Kleidungsstücke. Pinguin Textilpflege verlangte 7,30 Euro, während die Vollreinigung Westerberg mit 11 Euro deutlich über den Preisen der Konkurrenz lag. Allerdings erhielten wir von Meris Wäscherei wenig später einen Anruf: Der – zugegebenermaßen große – Rotweinfleck lasse sich nur mit einer zusätzlichen Behandlung entfernen, die weitere sechs Euro kosten würde. Wir stimmten zu. Unterschiede gab es ebenfalls bei den Bearbeitungszeiten: Klekamp und die Vollreinigung Westerberg benötigten sechs Werktage, Pinguin Textilpflege fünf. Bei Meris Wäscherei waren unsere Textilien bereits nach drei Tagen fertig. Auch beim Reinigungsergebnis lag Meris Wäscherei vorn, dicht gefolgt vom Textilpflegezentrum Klekamp. Bei Pinguin Textilpflege und der Vollreinigung Westerberg war jeweils ein Hinweiszettel beigefügt, auf dem vermerkt wurde, dass sich die Flecken trotz aller Bemühungen nicht vollständig entfernen ließen.
Welche Reinigung gewonnen hat, könnt ihr in der Print- oder Online-Ausgabe lesen!
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