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Interview mit Content-Creator Umut Öter alias „Umudi“

„Ich möchte weltweit bekannt werden“

Ob Döner, Imbiss oder Hofcafé – wenn Umut Öter einen Gastro-Spot besucht, schauen inzwischen Hunderttausende zu. Unter seinem Künstlernamen „Umudi“ hat sich der Osnabrücker innerhalb weniger Jahre zum bekanntesten Food-Creator der Region entwickelt. Was einst als Hobby auf Twitch begann, ist heute sein Beruf. Im Gespräch mit THE NEW INSIDER spricht der 37-Jährige über seine Anfänge, harte Arbeit, Rückschläge und warum Authentizität für ihn wichtiger ist als Reichweite.

THE NEW INSIDER: Umut, wo und wann hat deine Reise zum Food-Influencer angefangen?

UMUT ÖTER: Angefangen hat alles 2019 mit Live-Streams auf Twitch. Ich habe dort hauptsächlich gezockt. Ein Freund hat mich damals darauf aufmerksam gemacht und meinte: „Probier das mal aus.“ Ich fand die Idee spannend, aber es ging nie darum, schnell Geld zu verdienen oder berühmt zu werden.

Wie wurde aus Gaming- dann Food-Content?

Während meiner Twitch-Zeit habe ich angefangen, längere Vlogs für YouTube zu drehen. Dabei war ich viel unterwegs und habe erste Kontakte zur Gastronomie geknüpft. Irgendwann habe ich bei amerikanischen Content Creators gesehen, wie sie ihre langen Videos in kurze, knackige Clips für Instagram umgewandelt haben. Also dachte ich: „Warum nicht einfach ausprobieren?“ Das kam in Osnabrück unglaublich gut an.

Warst du ein Trendsetter?

Ja, zumindest hatte ich damals das Gefühl. (lacht) Es gab kaum jemanden, der Restaurants auf diese Weise vorgestellt hat. Die Resonanz war riesig. Innerhalb von zwei Jahren ist meine Community von 900 auf über 60.000 Follower gewachsen.

Das gesamt Interview könnt ihr in der Print- und Online-Ausgabe nachlesen!