„Der Traum lebt weiter“

Mittelfeld-Regisseur David Blacha im lila-weißen TNI-Talk

THE NEW INSIDER: Hey David, der VfL hat eine in deinem Vertrag enthaltene Option gezogen, wodurch du dem Club mindestens bis zum Sommer 2021 erhalten bleibst. Was bedeutet das für dich?

David Blacha: Der Verein hat mir früh signalisiert, dass man die Option der automatischen Vertragsverlängerung ziehen möchte und ich habe mich sehr über diese Wertschätzung gefreut. Immerhin zeigt es ja, dass ich in der jüngeren Vergangenheit nicht alles falsch gemacht haben kann.

Gab es denn zuvor auch Anfragen anderer Clubs?

Dadurch, dass dieser Teil meines Vertrages lange Zeit nicht öffentlich bekannt war, kam schon die eine oder andere Anfrage. Ich habe mich damit aber gar nicht erst beschäftigt.

Der News-Beitrag dazu hat auf der VfL-Facebookseite ein Vielfaches an Likes erhalten im Vergleich zum normalen Content. Die Fans freuen sich also. Wieviel lila-weißes Blut fließt mittlerweile in dir?

Man sagt ja immer, dass man vorrangig für sich selbst spielt. Aber natürlich ist das ein tolles Gefühl, wenn die Fans meine Spielweise mögen und Leistungen honorieren. Ich fühle mich mit meiner Familie unheimlich wohl in Osnabrück, das ist eine schöne Bestätigung.

Cheftrainer Daniel Thioune lobt häufig nicht nur deine spielerischen Fähigkeiten, sondern auch deine Führungsqualitäten. Wie machen sich diese im Trainingsalltag bemerkbar?

Das ist eigentlich relativ einfach zu erklären und vermutlich auch übertragbar auf andere Berufsfelder. Auch in anderen Branchen gibt es ja immer erfahrene und weniger erfahrene Akteure, die voneinander lernen. Ich denke, die Jungs wissen, dass ich immer ehrlich und direkt bin und ihnen niemals Unsinn erzählen würde. Im Endeffekt muss dann jeder schauen, was er für sich daraus zieht. Wir haben sehr viele wissbegierige, junge Talente im Team. Aber ich bin natürlich auch nicht allwissend! (grinst)

Welchen Fehler in deiner eigenen Karriere hättest du dir im Nachhinein gern erspart?

Ich bin niemand, der mit Entscheidungen der Vergangenheit hadert. Letztendlich hatte wohl alles seinen Sinn und hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich habe eine tolle Familie und bin über Umwege hier beim VfL gelandet, wo meine Reise eine unerwartete Route genommen hat. Das ist schon gut so.

Ist das aktuell eventuell fußballerisch sogar deine schönste Zeit?

Kann man schon so sagen, ja. Jede Saison bei meinen bisherigen Vereinen war zwar irgendwie besonders, jedes Team hat seinen eigenen Charakter. Aber in der Summe aus Mannschaft, den Leuten im Umfeld und dem sportlichen Erfolg, ist das aktuell schon extrem positiv.

Real-Star Toni Kroos versichert: „Aufgeregt bin ich nie, egal ob Testspiel oder Champions League Finale.“ Von außen betrachtet wirkst du ebenso ausgeglichen. Täuscht das?

Vielleicht ist das dann Tonis Erfolgsgeheimnis. Er hat ja auch einen sehr klaren, unaufgeregten Spielstil. Für mich macht es aber zugegebenermaßen schon einen Unterschied, ob es im Jahrhundert-Aufstiegsspiel gegen Aalen geht oder im Trainingslager jetzt zuletzt gegen Aarau. Ich würde es aber eher gesunde Anspannung nennen, nicht direkt Aufregung.

Im Trainingslager in Belek hattet ihr durchgängig gutes Wetter, in der 2. Liga wird’s nun zunächst eher frostig. Eine schwierige Umstellung?

Mit solch gutem Wetter hat tatsächlich niemand von uns gerechnet. In den vergangenen Jahren sind für die Teams in Belek ja häufig auch gleich mehrere Trainingseinheiten ins Wasser gefallen. Die Platzverhältnisse diesmal waren top, in der 2. Liga sind sie das zum Glück auch zumeist, insofern betrachte ich das eher als Vorteil.

Abschließend: Lebt der Traum vom A-Nationalelf-Debüt für Polen noch?

Der Traum lebt definitiv, aber ich bin auch Realist. Wir müssten wohl eine ähnlich starke Halbserie spielen wie zuletzt, damit ich auf dem Radar des Nationaltrainers erscheine. Aber es gab ja schon die wildesten Spätzünder, mich würde es natürlich unheimlich freuen einmal dabei sein zu dürfen. Warten wir es ab.

Kneipe statt Karibik


Aufn Korn mit Olaf Richter, Treibhaus Osnabrück

Mit 16 von Zuhause weg, Ausbildung zum Hotelkaufmann am Tegernsee, sein großes Ziel: Hotelmanager in der Karibik werden. 41 Jahre später ist er Wirt, Servicekraft, Buchhaltung, Bürohengst, Vermieter und Verpächter sowie Eventmanager in einer Person. Ungefähr 16.736 km von der Karibik entfernt. Im Treibhaus in der Johannisstraße. Ein Besuch bei Olaf Richter in einer der geschichtsträchtigsten Kneipen der Stadt.

Als der Anruf von seiner Mutter kam, dass der Pachtvertrag des Gebäudes ausliefe, war für Richter klar, dass es zurück in die Heimat geht. „Das war meine Entscheidung für’s Leben. Klar hat man das auch mal bereut“, sagt er heute über seine Rückkehr im Jahr 1981; für die Karibik war so gut wie alles vorbereitet. Heute scheint die Reue verarbeitet. Einzig und allein die Trennung vom Keller tat sehr lange weh. Kein Wunder: Die Ära Richter hat sich in der Johannisstraße/Ecke Große Rosenstraße vom Harmonie Club, über das Ambassador mit erstmaliger Selbstständigkeit, das TaTou und Castell, jahrzehntelang erfolgreich fortsetzen können. Nach Olafs Einstieg kam das Bier- und Speisehaus Landsknecht, heute das Treibhaus, in das Erdgeschoss. Darauf konzentriert er sich bis heute. Im Obergeschoss, der Erkerstube, wuchs der Kneipier als Kind auf bevor Ende der 70er der Umzug in ein Haus nach Harderberg anstand. Das Gastroblut fließt nicht, es stürmt durch ihn. Arbeitsbeginn morgens um 8 Uhr, Ende am anderen Morgen um 10. Wenn bei ihm nicht lange gefeiert wurde, ging er selbst noch mit Freunden los. Alando bis sechs, Büroarbeit ab acht. Jeden Tag Bar- und Restaurantbetrieb, nebenbei noch Events mit der pottblume und Straßenfeste. „Immer Vollgas“ – ein Motto, von dem er sich nun, auch auf Anraten seiner Frau Irene und Töchter, eher distanziert. Das Arbeitstier kriegt man dennoch nicht aus Olaf Richter raus – unvernünftig mag man nun denken. Vielleicht hat er es aber auch einfach nur drauf, denn vernünftig ist er: Erst Anfang 2020 wechselte er zur Krombacher-Brauerei, da diese Räumlichkeiten auch durchaus anpachten im Gegensatz zu vielen Konkurrenten. „Ich denke da natürlich auch weiter. Kann sein, dass ich in drei, fünf oder zehn Jahren in Rente gehe. Dafür braucht man einen Plan.“ Der Stratege, wie er im Buche steht, ein vollkommener Realist.

 

„Ich gehe mittlerweile selten weg, aber wenn ich gehe, geh‘ ich steil“

Ob er traurig sei, dass seine Töchter bislang keine Signale senden, den 50 Jahre bestehenden Familienbetrieb fortzuführen? Schön wäre es, muss aber nicht. Realistischer und objektiver wird’s nicht mehr. Weiteres Beispiel: Sein guter Freund Mario Basler bot ihm an, bei seinem Gastrokonzept auf Mallorca einzusteigen. Richter winkt ab, er konzentriere sich lieber auf das, was er bereits hat. Gerade in dieser Branche ist es leicht durchzudrehen, sich in zu viel Party zu verlieren, Läden gegen die Wand zu fahren, zu viele Projekte auf einmal stemmen zu wollen. Genau das Gegenteil ist hier der Fall. Trotz der unerfreulichen Entwicklung der Johannisstraße kann das Treibhaus nicht klagen. Schon ab 11 Uhr trudeln hier die ersten Stammgäste ein, die rund 90% der Kundschaft und somit auch des Erfolgs ausmachen. „Vor allem die Pils-Korn-Generation stirbt einem langsam weg, aber man merkt, dass sich gerade auch viel bei Jüngeren tut. Viele haben wieder Bock auf gemütliches Beisammensein, Knobeln und ein ehrliches Schnitzel statt Pizza und Döner“, stellt der Wirt fest. Das Treibhaus mit seinem gemütlichen Holz-Interieur, den Glaselementen und Türen aus alten, walisischen Kirchen und dem Stammpersonal, das teils seit 30 Jahren mit im Betrieb arbeitet, ist etwas Besonderes.

 

 Das Comeback des ehrlichen Schnitzels

Nicht nur in Osnabrück, sondern gefühlt auch über die Grenzen hinaus. In der gesamten Geschichte hat es sich nie völlig an Trends und den Zeitgeist angepasst, immer die eigene Schiene gefahren und war in jedem Jahrzehnt dennoch immer ganz vorne mit am Start. Vielleicht ist es genau diese Beständigkeit, die das Lokal in einer Zeit, in der Läden leer stehen, Pächter gewechselt werden wie Unterwäsche und Systemgastronomien die Innenstädte übernehmen, so lange existieren lässt. Auch wenn man noch nie hier war, ist es wie nach Hause kommen. Auch wenn man Olaf Richter zuvor noch nie begegnet ist, ist er kurz danach eine Bekanntschaft, die man so schnell nicht vergisst. Sei es aufgrund seiner Lebensweisheiten zwischen den Zeilen oder der Art mit dem Leben umzugehen. Am besten beschreibt ihn vermutlich seine Antwort auf die Frage, nach einem der schönsten Momente während seiner Zeit im Treibhaus: „Mit einem meiner besten Freunde morgens um fünf im Kühlhaus sitzen und ne Frikadelle essen – das sind schöne Momente für mich.“ Wir wären gerne mit dabei gewesen!

 

 

 

„ICH BIN WIRKLICH STOLZ“


MLADEN KRKLJIC
(Theaterleitung HALL OF FAME) im TNI-Interview

Seit dem 18. Dezember steht die „Hall of Fame“ am Osnabrücker Hauptbahnhof vor allem für eins: Kino Deluxe. Wohlfühlatmosphäre und hochmoderne Technik sind laut Mladen Krkljic, der das Kino seit der Eröffnung operativ als Assistent der Geschäftsführung leitet, die Faktoren, mit denen man punkten will. Wie er die Bauphase miterlebt hat und weitere Details zum Opening verrät er im TNI-Interview.

THE NEW INSIDER: Herr Krkljic, Sie waren gefühlt 24/7 im Einsatz, um die „Hall of Fame“ eröffnen zu können. Welche Erfahrungen haben Sie aus dieser Zeit gezogen?

Mladen Krkljic: Da ich die komplette Bauphase mitbegleiten durfte, war ich tatsächlich fast jede freie Minute hier. Unsere Geschäftsführer Anja und Meinolf Thies sind ebenfalls regelmäßig vor Ort gewesen. Da sie jedoch auch weitere Kinos in Deutschland betreuen, habe ich hier in Osnabrück die Stellung gehalten. Das war eine irre Erfahrung! Ich weiß jetzt, wo jede Schraube sitzt. (lacht) Das gesamte Projekt zu begleiten war sehr intensiv, aber wir können heute sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt.

Was lief seit der Eröffnung nicht ganz nach Plan?

Zum Opening haben wir neues Personal eingestellt, das natürlich zunächst eingearbeitet werden musste. Dass da nicht auf Anhieb alles reibungslos läuft ist verständlich. Am Eröffnungstag funktionierte etwa in „Kino 1“ plötzlich die 3D-Funktion nicht. Hinzu kam, dass zum Start um 17 Uhr die Scanner für unser Online-Ticketing nicht funktionierten. Ein Desaster für uns, da die meisten Tickets online im Voraus gekauft wurden. Aber wir haben das alles fix gelöst.

Wie fällt die Resonanz der Kinobesucher bislang aus?

Im Großen und Ganzen sehr positiv. Natürlich gibt es hin und wieder auch die, die etwas zu meckern haben. Das sind aber meistens Leute, die morgens aufstehen und schon schlechte Laune haben. Gerade online werden leider oft nur die negativen Erfahrungen geteilt. Jemand, der den Aufenthalt super fand, behält es für sich. Aber wir sehen hier täglich in viele glückliche Gesichter.

Wie schwer ist es, das zuletzt strittige Image des damaligen CineStar Osnabrück loszuwerden?

Die größte Herausforderung war es tatsächlich, den Osnabrückern beizubringen, dass wir nicht CineStar sind. Sobald der Gast jedoch das erste Mal unser Kino betritt, ist das alte Image schnell verflogen. Keine klebrigen Teppiche mehr, neue, bequeme Sitze sowie eine hochmoderne Bild- und Soundqualität – wir haben wirklich sehr viel Geld investiert, damit das Kinoerlebnis so eindrucksvoll wie möglich wird.

TNI – BLOG OF THE BLOGS

TNI – BLOG OF THE BLOGS

Wir können so einiges. Content, Ads, Video, Foto … natürlich können wir dir hier ellenlang von unserem Portfolio erzählen, aber schau‘ dir doch einfach unsere Postings hier an. Ist cooler.
 

18. August – Schlossgarten Open Air: Dein Bild aus der TNI-Fotobox

Was für ein grandioses Open-Air-Weekend! Zwei Tage lange verwandelte die Osnabrücker Crew von Goldrush Productions den Schlossgarten einmal mehr in ein Eventareal der Extraklasse – und wurde mit einer Mega-Kulisse belohnt.
Etwas mehr als 20.000 Musikfans strömten insgesamt zu den Gigs von Lotte, Max Giesinger sowie Michael Patrick Kelly am Freitag und zu Schlagergott Christian Steiffen, Samy Deluxe & Band und Jan Delay samt Disco No. 1 am Samstag.

Mächtig was los war auch in unseren THE NEW INSIDER-Fotoboxen – die Ergebnisse findet ihr hier!

17. Mai 2019 – THE NEW INSIDER Trailer

DIE GRÖßTEN GEWINNER DER SENSATIONELLEN VfL-HINSERIE

Historisches Hoch
Die größten Gewinner der sensationellen VfL-Hinserie

Egal, ob man schon seit zig Jahrzehnten oder erst seit wenigen Jahren zur Bremer Brücke geht: An ein ähnlich spektakuläres sportliches Hoch wie das aktuelle kann sich nahezu niemand erinnern. Optimisten würden behaupten: Der VfL klopft an die Tür zur Bundesliga. Doch selbst absolute Pessimisten müssen eingestehen: Dieses Team dürfte im Normalfall mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Droht der Größenwahn?

Und vielleicht liegt darin die einzige Gefahr rund um Osnabrücks Zweitliga-Profis. Die Protagonisten selbst werden kaum überdrehen, doch das leicht entflammbare Umfeld des Provinzclubs birgt eben jene Gefahr. Plötzlich sonnen sich auch all jene wieder im Glanz des VfL, die ihn zuvor stets belächelt hatten. Sponsoren stehen Schlange, Tickets sind heißbegehrt, Mitgliedschaften werden abgeschlossen, um überhaupt noch eine Chance zu haben bei Topspielen live dabei sein zu können. Das alles zeigt: Osnabrück giert nach Spitzensport, eine ganze Region wartete sehnsüchtig auf einen solchen Boom. Jetzt, wo er da ist, droht der Größenwahn. Doch das soll nicht die Sorge von Cheftrainer Daniel Thioune sein, der als Vater des Erfolgs andere Baustellen bearbeitet. Doch wer sind die größten Gewinner des Höhenflugs? Und wer droht im Strudel unterzugehen? Eine TNI-Analyse.

Neue Shootingstars, Nationalspieler und Routiniers

Wenn es um die größten Gewinner aus sportlicher Sicht geht, dürfen zwei Namen nicht fehlen: Philipp Kühn und Moritz Heyer. Zwei Spieler, denen vor der Saison kaum jemand derartige Einsatzzeiten und Leistungsexplosionen zugetraut hätte. Kühn war klar die Nummer 2 im Tor. Er profitierte von der langwierigen Verletzung von Stammkeeper Nils Körber – und nutzte seine Chance umgehend. „Kühn, Kühn, Kühn“-Rufe aus der Ostkurve sind längst zum Standard nach Glanzparaden geworden. Ebenso überraschend schnell ging der Stern von Allrounder Moritz Heyer auf. Defensiv wie offensiv setzte der 24-Jährige Akzente, spielte fast immer 90 Minuten durch und erzielte bereits drei eigene Tore. Höhepunkt: sein Doppelpack in Regensburg (Endstand 3:3). Gar bis zum U21-Nationalspieler avancierte Felix Agu, der seinen Marktwert seit Anfang 2019 nahezu verzehnfacht hat. Denn: derart starke Außenverteidiger sind rar im deutschen Profifußball, erstrecht solch hochveranlagte im jungen Alter von 20 Jahren. Bereits fünf Assists stehen in Agus Hinserien-Statistik. Auch „Fußballgott“ Marcos Alvarez hat es wieder einmal sämtlichen Kritikern gezeigt: nach leichten Anlaufschwierigkeiten in der Vorbereitung und der üblichen Debatte um seinen Fitnesszustand, lief die Tormaschine des Edeltechnikers schnell heiß. Bereits acht Mal netzte „Alva“ in der Liga ein, dazu einmal im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Nur sechs Spieler in der 2. Liga waren bislang noch erfolgreicher. Ebenso hervorzuheben ist der sportliche Wert von Mittelfeldmotor David Blacha. Der Deutsch-Pole sieht nicht nur Räume, wo eigentlich keine sind, sondern ist auch als Taktgeber und Leader unverzichtbar. Talente wie Agu, Amenyido und Schmidt orientieren sich an Routinier „Blacho“, der aus dem „System Thioune“ nicht wegzudenken ist.

Die Verlierer der Hinserie

Weniger zu lachen hatten in der Hinserie in erster Linie die langverletzten Aufstiegshelden Nils Körber (Hüftverletzung), Maurice Trapp (Rücken) und Konstantin Engel (Schien- & Wadenbeinfraktur) sowie Sebastian Klaas, der zwar mehrere Anläufe startete, jedoch nie richtig in Tritt kam. Sportlich keine tragende Rolle spielten zudem Thomas Konrad, Manuel Farrona Pulido, Kevin Friesenbichler, Nico Granatowski und Benjamin Girth, die sich allesamt mehr von dieser Hinrunde versprochen haben dürften.

COMEDIENNE TAHNEE im TNI PROMI-TALK

„In 2020 muss das egal sein“

Feuerrote Haarmähne, sicheres Auftreten und eine große Klappe – die 27-jährige Stand Up-Comedienne und Moderatorin Tahnee nimmt kein Blatt vor den Mund und bereichert die Szene mit ihrer sympathischen und frechen Art. Als Frau, die Frauen liebt, begeistert sie das Publikum mit Anekdoten aus ihrem Alltag. Von klassischem Stand-up, Sketch- und Radio-Comedy, über Parodien bekannter und unbekannter Persönlichkeiten bis hin zu vielfältigen Gesangs- und Rapeinlagen beweist sie immer wieder ihr herausragendes Können. Am 14. Februar kommt Tahnee mit ihrem Programm „Vulvarine“ in die Stadthalle Rheine. Wir haben ihr vorab ein paar Fragen gestellt!  

THE NEW INSIDER: Hey Tahnee! Dein Solo-Programm heißt „Vulvarine“ und bei deinen Auftritten machst du viele derbe Witze. Was sagt deine Familie dazu?

Tahnee: Das ist mir A egal und B sieht meine Family das alles sehr entspannt. Ich bin ja auch ‘ne erwachsene Frau. (lacht)

 

Erklär in drei Worten, was die Zuschauer von deiner Show erwarten können. 

Lustig, kritisch und anders.

Du sprichst auf der Bühne offen über deine Homosexualität. Wie ist die Resonanz von den Zuschauern und deinen Kollegen?

Für mich ist das Thema eigentlich schon abgeschlossen, da ich mich bereits 2014 bei „TV Total“ geoutet habe. Damals gab es noch Kollegen, die total krass fanden, dass ich damit so offen umgehe. Die Reaktion im Netz war dabei teilweise so unterirdisch und idiotisch, davon musste ich mich einfach frei machen. Für mich war es aber das absolut Richtige im Nachhinein, weil viele super dankbar waren und durch mich die Kraft bekommen haben sich selber zu outen.

Wird man in der Comedy-Branche denn generell als Frau noch anders behandelt?

Unter Kollegen ist es sehr entspannt. Aber bei Formaten wie der „Ladies Night“ im WDR, habe ich schon noch das Gefühl, dass Frauen ihr eigenes Klischee nachspielen, was ich ein bisschen schade finde. Ich habe bei Nightwash das „Naughty Girl“-Special mit abgeschafft, weil ich das nicht mehr zeitgemäß finde. Ich finde, in 2020 muss es egal sein ob Frauen oder Männer auf der Bühne stehen. Aber es stimmt schon, dass man immer noch anders bewertet wird – besonders vom Publikum.

Stehst du lieber auf der Bühne oder vor der Kamera?

Es ist total geil, wenn man vom Publikum direkt eine Reaktion bekommt. Es ist aber auch super spannend, wenn ich vor der Kamera Sketche drehe oder bestimmte Rollen einnehmen darf. Es hat beides seinen Reiz, aber Live-Shows kann nichts toppen.

Stell dir vor, Comedy wird morgen abgeschafft und du müsstest dir einen Job suchen – was würdest du machen?

Ich würde wahrscheinlich auf dem Wochenmarkt stehen und Marktschreier werden und da meine Witze reißen. (lacht) Ich hab direkt nach dem Abi mit Comedy angefangen, obwohl ich eigentlich Musical oder Schauspiel studieren wollte.

Und wie bist du zur Comedy gekommen?

Meine Mutter hat 2011 im Teletext vom 1. Comedy Grandprix gelesen. Da habe ich mich beworben und so hat dann alles angefangen.

Deine Comedy-Kollegin Enissa Amani ist selbst in den USA mittlerweile erfolgreich – könntest du dir ebenfalls vorstellen noch international durchzustarten?

Ne, ich glaube nicht. Ich finde Comedy in der Muttersprache schon sehr anspruchsvoll. Mich zieht es ehrlich gesagt nicht in die Staaten, obwohl ich gerne mal meine Show in Englisch führen würde, um zu sehen wie sich das anfühlt.

Wer ist deiner Meinung nach aktuell der angesagteste Comedian in Deutschland?

Mit der führst du in diesem Moment das Interview. (lacht) Nein Spaß, es gibt viele richtig coole Kollegen, die es echt draufhaben. Aber um einen kommt man aktuell nicht herum: Felix, the hype is real, Lobrecht.

Wenn du dir einen Comedian aussuchen dürftest, mit dem du ab morgen spontan auf Tour gehst: Wer wäre das?

Das ist eine schwierige Frage, zumal ich ja auch viel Zeit privat mit ihm verbringen müsste. Özcan Cosar wäre bestimmt eine gute Wahl. Das ist so ein entspannter Typ und ein Herzensmensch, mit dem ich sehr gut auskomme.

Was war dein letzter Fehlkauf?

Eine Salatschleuder, die viel zu schnell kaputt gegangen ist. Ein Tipp von mir an alle Leser: Investiert euer Geld in gute Salatschleudern.

Wenn du eine Sache an der deutschen Comedy-Szene ändern könntest, welche wäre das?

Die klassische Selbstüberschätzung. Es gibt so viele, bei denen ich denke: „Boah Leute, fahrt doch mal einen Gang runter!“ Und alte Denkmuster. Denn, mal ganz ehrlich: Müssen wir immer noch über den Unterschied von Männern und Frauen sprechen? 

„Ernährung spielt die größte Rolle.“

Insider des Monats: Pascal Niermann, Osnabrücker Personal Trainer

THE NEW INSIDER: Hey Pascal! Wann hast du festgestellt, dass Sport und Fitness für dich mehr als ein Hobby sind?

Pascal Niermann: Sportlich war ich schon als Fünfjähriger. Fußball, Basketball, Football – ich habe vieles ausprobiert. Mit 19 Jahren habe ich dann ein vierwöchiges Praktikum als Fitnesstrainer im damaligen Corpo-Fitnessstudio gemacht. Während meines Auslandsaufenthalts in Australien ist mir dann klar geworden, dass ich Lust habe, auch beruflich etwas daraus zu machen. Seit 2014 bin ich selbstständiger Personal Trainer.

Was waren deine ersten Kunden damals?

Zu Beginn hatte ich viele Kunden vom Corpo, die dann eben nicht nur alle acht Wochen Unterstützung beim Trainieren wollten, sondern einmal pro Woche. Über Mundpropaganda und Social Media wurde es dann nach und nach immer mehr.

Was war bisher ein besonders ungewöhnlicher Kunde, den du unterstützt hast?

Einer meiner ersten Kunden war noch Auszubildender und ist mit 160 Kilo Körpergewicht bei mir gestartet. In ein eineinhalb Jahren hat er knapp 40 Kilo verloren und ist auch danach weiter drangeblieben. Sowas freut einen als Coach natürlich besonders.

Ernährung ist letztlich immer ein Teil deiner Arbeit, oder?

Auf jeden Fall. Bei Leistungssportlern sowieso und auch bei allem, was die Körperformung angeht, egal ob Muskelaufbau oder Körperfettabbau. Man sagt immer: 60 Prozent ist Ernährung, 40 Prozent Sport. Ich persönlich denke, dass Ernährung eine noch größere Rolle spielt.

Hast du im Zuge von Instagram und Co. gemerkt, dass die Leute noch eitler geworden sind?

Definitiv! Man vergleicht sich unbewusst noch mehr mit anderen. Das ist auch normal und okay. Dennoch sollte man alles hinterfragen, denn vieles ist mehr Schein als Sein. Ich muss einige dann auch wieder auf den Boden der Tatsachen holen und deutlich machen, dass die ach so tollen Instagram-Models bestimmte Mittelchen nehmen, sämtliche Fotos bearbeiten und nur das Beste hochladen.

Reichen zwei oder drei Trainingseinheiten wöchentlich?

Das kommt immer darauf an, an welchem Punkt man gerade körperlich und konditionell ist und wohin man möchte. Für den „normalen“ Menschen, der ein bisschen was für seine Fitness oder sein Herz-Kreislaufsystem tun möchte, reicht das völlig aus. Alles andere macht die Ernährung, gesunder Schlaf und die Stressreduzierung.

Wie können wir uns dein Training mit den Basketballerinnen der Girolive Panthers vorstellen?

Ich bin der feste Athletik- und Krafttrainer der Spielerinnen, die für die Bundesliga natürlich topfit sein müssen. Sie bekommen speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Einheiten, ich gebe Ernährungstipps und stehe beim Kraft- und Ausdauertraining individuell als Coach zur Verfügung. Ganz wichtig ist auch die Verletzungsprävention. Je weniger Verletzungen, desto besser fürs ganze Team.

Was ist das beste Alter, um mit Fitness anzufangen?

Man kann auch mit 75 und zwei neuen Knien noch anfangen – da sind keine Grenzen gesetzt. Im Profi- oder Leistungssport allerdings sollte man möglichst jung beginnen, um ein gewisses Level zu erlagen und das über längere Zeit durchhalten zu können.

Du selber musst dir wohl nie Gedanken um deine Fitness machen, oder?

Leider doch! (lacht) Ich muss genauso oft trainieren und auf meine Ernährung achten. Dadurch, dass ich jeden Tag im Fitnessstudio bin, hab ich jedoch kaum eine Ausrede. Aber am Wochenende gönne ich mir auch mal ein Bierchen oder einen Burger.

HALL OF FAME

ALLES GLÄNZT IM LUXUS-KINO

CineStar war gestern, die Zukunft heißt Hall of Fame. Mit einem großen Star Wars-Day eröffnete am 18. Dezember planmäßig das größte Kino Osnabrücks. Satte 1.319 Sitzplätze bieten die sieben Säle im großen Luxus-Kino am Hauptbahnhof. Komfort, modernste Technik und Wohlfühlatmosphäre stehen ganz oben auf der Agenda des Betreiberpaars Anja und Meinolf Thies. In Osnabrück betreiben sie seit Jahren bereits erfolgreich die Filmpassage und haben das Kultkino mit einer Menge Fleiß, kreativen Ideen und stetigen Investitionen dauerhaft wiederbelebt. Nun soll dieses Kunststück auch am Theodor-Heuss-Platz gelingen. Hierfür wurden insgesamt knapp drei Millionen Euro investiert – nun ist das Lichtspielhaus kaum wiederzuerkennen. Allein das Foyer ist ein echter Hingucker – mit riesigen LED-Wolken unter der Decke sowie neuen, hochwertigen Bodenbelägen, die den in die Jahre gekommenen Teppich der Vorjahre schnell vergessen lassen. In Sachen Technik macht der „Hall of Fame“ zudem niemand etwas vor: Dolby Atmos sorgt in den beiden größten Sälen für beeindruckenden 360°-Surround-Sound. In den übrigen Sälen sind ebenfalls modernste Soundsysteme verbaut. Digital-Light-Processing-Projektoren der neuesten Generation sorgen für glasklares Bild. Nun sollen die Osnabrücker Kinofans selbst beurteilen, wie gut ihnen das nagelneue „Kino de Luxe“ gefällt. Die Betreiber jedenfalls haben große Liebe zum Detail bewiesen. Film ab!

Auf’n Korn mit… Roy Wischmeyer

„Es läuft, weil ich meinem Stil treu geblieben bin.“

Das Countdown gibt es seit über 21 Jahren in der Osnabrücker Lohstraße und die Kneipe ist so verrückt und skurril wie der Betreiber selbst. Roy Wischmeyer will nicht als Gesicht des Countdown gelten und hat sich schon ein paar Jahre nach der Eröffnung aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen – dennoch stecken seine Persönlichkeit und Seele in der Kneipe wie selten in anderen Schankwirtschaften. Fazit nach unserem Interviewtermin: Was ne Type!

Nackte Puppen unter der Decke, Telefone mit denen man von Tisch zu Tisch telefonieren kann und die ganz klare Ansage: Gröhlende Fußballfans, auf Krawall gebürstete Menschen und Leute mit über drei Promille haben keinen Einlass. Das Countdown ist eine der spezielleren Locations in der Osnabrücker Kneipenlandschaft. Wer jedoch denkt, dass die sich stetig weiterentwickelnde Deko schon unkonventionell ist, dem wird beim Lesen der Entstehungsgeschichte die Kinnlade runterfallen.
Mit 15 begann Wischmeyer die Schrecksekundentest-Automaten für Gastronomien zu bauen, die man heute u.a. auch noch im Grünen Jäger findet. Fensterputzer war er, hat eine Ausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbauer gemacht und mit einem Kumpel einen Brötchenservice geführt.

Wem’s nicht gefällt, muss woanders hingehen.  

Begonnen hat Roy in der Lohstraße mit in einer völlig leeren Betonhalle ohne Decken und Wände. Gedacht war der Standort für seinen damaligen Brötchenservice; eine Kneipe wollte er nur nebenbei betreiben. Als der Brötchenservice nicht mehr lief, musste mit der Kneipenidee alles relativ schnell gehen – Logo von den Automaten genommen, daher der Name Countdown, Halle ausgebaut, Theke rein, ab dafür. „Ich wollte mich unbedingt selbstständig machen. Spätestens mit der Kneipe musste es klappen, damit Geld reinkommt.“, blickt der Inhaber heute zurück. Zu Beginn war wenig los in dieser Ecke der Stadt und trotz Geldnot war es Roy von Anfang an wichtig, dass das richtige Publikum in das Countdown kommt: „Es ist viel Glück gewesen, dass das hier so läuft. Ich hab‘ mir aber auch niemals meinen Stil versauen lassen. Als ich anfangs mit ein paar Stammgästen kämpfen musste, wollten die Schlager hören. Da hab ich gesagt, dass sie dafür woanders hingehen müssen, auch wenn sie die einzigen im Laden waren – die sind dann gegangen, dafür sind aber auch andere gekommen.“ Auf die Frage, was denn genau sein Stil ist, hat Wischmeyer eigentlich nur eine Antwort: „Naja, Hauptsache ausgefallen.“ Das Konzept des Countdowns: Alles, was Roy gefällt. Und dennoch lässt er lieber andere seinen Laden repräsentieren, arbeitet mit vielen schon jahrelang zusammen, vertraut ihnen, lässt sie hinter der Theke auch trinken – mittlerweile eine Seltenheit in der Gastronomie.

Vom Brötchenservice zur Kneipe

Eine Anekdote, an die sich Roy erinnert als er noch selbst am Tresen stand: Ein englischer Soldat duschte auf dem Klo der Kneipe während des Barbetriebs und stand eine gute Viertelstunde nackt draußen, da der Türöffner zum Feierabend hin bereits aktiviert war. Andere Gäste fragten schon einmal an, ob Sie in einem Bereich der Kneipe Nacktfotos machen dürften – auch da hatte Wischmeyer keinerlei Einwände. Reichlich verrückte Szenen mit einem extrem entspannten Betreiber. Man hat das Gefühl, dass er für so einige Späße zu haben ist, merkt ihm die Lebensfreude und den Schelm im Nacken förmlich an. Auch mit 54 geht er regelmäßig feiern (am liebsten ins Holy Poly, Grüße an der Stelle!) und blickt auf die Dinge nicht nur aus der Geschäfts-, sondern auch aus der Besucherperspektive. Vermutlich ist dadurch das Countdown zum ausgefallenen Wohnzimmer für viele geworden –es darf nicht langweilig werden, es entwickelt sich immer weiter. Jeder Mitarbeiter darf Deko-Ideen einwerfen, viele wurden bereits umgesetzt. Der neueste Gag: Drei Kopfhörer an der Theke mit denen man alleine Musik hören kann. Manchmal will man sich halt nicht unterhalten. Wer das nicht versteht, ist im Countdown wohlmöglich nicht gut aufgehoben. Im Zweifelsfall will Wischmeyer Menschen ohne den nötigen speziellen Humor ohnehin nicht da haben und setzt weiterhin auf die, die einfach anders sind. Wir finden’s toll und gönnen ihm die erfolgreiche Selbstständigkeit nach so vielen Anläufen in verschiedensten Berufsfeldern. Roy Wischmeyer zeigt wie kein Zweiter, dass es sich auch lohnen kann, sich nicht anzupassen.

Moritz Heyer: Der VfL-Allrounder im TNI-Talk

Moritz Heyer: Der VfL-Allrounder im TNI-Talk

„Wenn es so kommt, sage ich nicht nein“

Moritz Heyer ist durch und durch Osnabrücker. Beziehungsweise Bramscher, um genau zu sein. Schon als C-Jugendlicher wechselte der heute 24-Jährige vom FCR Bramsche zum VfL. Über die Stationen Sportfreunde Lotte und den Halleschen FC, kehrte er vor dieser Saison als Profi zurück an die Bremer Brücke. Nun ist der Defensiv-Allrounder längst eine feste Stütze in Thiounes Team, absolvierte bislang jede Partie über die volle Distanz. Im Lila-Weiß Report spricht „Mo“ über seine größten Förderer, Spiel-Analysen mit Papa und die langfristige Aussicht auf einen Platz in der „Hall of Fame“ des VfL.

TNI: Moritz, am 20. Mai hast du in deinem Antrittsinterview mit vfl.de gesagt, dass du hoffst, dein erstes Zweitliga-Spiel machen zu dürfen. Jetzt sind es nach 13 Spieltagen bereits exakt 13 Spiele über die volle Distanz. Überrascht?

Moritz Heyer: Überraschend kommt es für mich nicht komplett, weil ich schon immer an mich glaube. Man setzt sich persönliche Ziele und hat Erwartungen, aber letztendlich spornt es auch an, dass man nie weiß, was der Trainer im Hinblick aufs nächste Spiel entscheidet. Gesetzt ist bei uns niemand automatisch.

[…]

Ein Blick zurück: In deinem ersten Profijahr bei den Sportfreunden Lotte hattest du mit Verletzungen zu kämpfen. Stimmt es, dass du damals sogar schon an ein vorzeitiges Karriereende dachtest?

Ich hatte relativ zu Anfang der Saison eine hartnäckige Patellasehnenreizung. Einige Monate war ich komplett raus und man macht sich naturgemäß Sorgen, wie es weitergeht. Das war keine einfache Zeit, aber nach dem Trainerwechsel damals ging es auch wieder bergauf. Konkret an ein Karriereende habe ich nicht gedacht, ich versuche immer positiv zu bleiben.

Damals wie heute ist Lottes Trainer Ismail Atalan. Welche Rolle spielt er in deiner Vita?

[…] 

Als Jugendspieler des VfL hast du durchaus das Zeug eine lila-weiße Legende zu werden. Ist das etwas, was dich antreibt?

Ich spiele definitiv sehr gerne in der Heimat. Hier sind meine Familie und die meisten meiner Freunde. Das habe ich zu meiner Zeit in Halle schon vermisst. Aber wirklich konkrete Gedanken mache ich mir darüber aktuell nicht, mein Vertrag läuft noch eineinhalb Jahre. In dieser Zeit kann viel passieren und es gehören immer zwei Parteien dazu. Wenn es allerdings so kommen sollte, würde ich wahrscheinlich nicht nein sagen.

Das ganze Interview findet ihr in der Print-Ausgabe an über 1.000 Verteilerstellen oder als E-Paper hier