Datenschutzskandal: Patientendaten in Hausmüll entsorgt

Anna* ist 23 Jahre alt. Ein Arztbrief, der THE NEW INSIDER vorliegt, gibt preis, dass sie sich vor zehn Jahren in ärztliche Behandlung begeben hat, weil sie unter einer kontinuierlichen Enuresis nocturna litt. Auf Deutsch: Sie nässte sich nächtlich ein und musste deshalb Windelhosen tragen. Tagsüber kam es trotz ausgeprägter Drangsymptomatik aber sehr selten zu einem Urinverlust. Trotz Therapieversuchen mittels Klingelhose, multiplen medikamentösen Therapieversuchen sowie Psychotherapie und Beckenbodengymnastik war es zu keinerlei Besserung gekommen.

Anna möchte sicherlich nicht, dass diese Krankengeschichte Dritten zugänglich gemacht wird, weshalb wir ihren Namen geändert haben. Doch wie kam unsere Redaktion an den entsprechenden Arztbrief, der solche unfassbar privaten Details verrät? Ganz einfach: Ein Facharzt für Urologie hat diesen Arztbrief und weitere Unterlagen mit Patientendaten in Osnabrück im Hausmüll entsorgt. Dabei hat er zum Teil gesetzliche Aufbewahrungsfristen missachtet. Denn Ärzte müssen ihre Aufzeichnungen und Akten bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Verstirbt ein Arzt vorher, sind sogar seine Erben zur weiteren Aufbewahrung verpflichtet.

*Name von der Redaktion geändert

Den kompletten Bericht gibt’s in der aktuellen Ausgabe.

Gelingt mit dem 9-Euro-Ticket die Verkehrswende?

Preisschock! Die Energiekosten steigen aktuell in unermessliche Höhen, die Spritpreise waren zwischenzeitlich auf einem Rekordhoch, Produkte und Dienstleistungen kosten durchschnittlich 7,9 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Solche Preisanstiege gab es in Deutschland zuletzt vor rund 50 Jahren.
Um die Bürger*innen jetzt zu entlasten, hat die Bundesregierung neben einem sofort verpufften Tankrabatt im Hauruck-Verfahren das so genannte 9-Euro-Ticket auf den Weg gebracht. Von Juni bis August kann man damit günstig den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) deutschlandweit nutzen.
Doch sorgt der billige Fahrschein wirklich für eine finanzielle Entlastung oder eher für eine verkehrstechnische Belastung? Gelingt damit womöglich die immer wieder geforderte Verkehrswende? Wir haben das Ticket zwei Monate lang getestet.

Den kompletten Bericht gibt’s in der aktuellen Ausgabe.

Lila-weißer Talk mit VfL-Cheftrainer Daniel Scherning

THE NEW INSIDER: Herr Scherning, wie viele Steine sind Ihnen nach dem Auftaktsieg gegen Duisburg vom Herzen gefallen?
Daniel Scherning: Die Anspannung vor dem ersten Saisonspiel war zugegebenermaßen auch für uns Trainer hoch. Mehr als über das reine Ergebnis habe ich mich aber über unsere Art zu spielen gefreut. Wir haben den Gegner über weite Strecke dominiert und genau das war unser Plan. Es war natürlich bloß ein Anfang, aber ein guter.

Schlafen Sie nach so einem Ereignis dann besser – oder eher im Gegenteil?
Tatsächlich habe ich in der Nacht nach dem Duisburg-Spiel vielleicht drei Stunden geschlafen. Ich habe mir das Spiel nochmal angesehen, bin dann relativ spät ins Bett gegangen und war noch viel zu aufgewühlt.

Die Fans haben so viele Dauerkarten für die kommende Drittliga-Saison gekauft wie noch nie. Das Feuer rund um die Bremer Brücke ist entfacht. Muss man da schon fast auf die Euphoriebremse treten?
Nein, ich wüsste nicht warum. Solange wir selber die Situation einzuordnen wissen, dürfen die Fans gern euphorisch sein. Wir stehen noch komplett am Anfang unseres Weges und sind voll fokussiert auf unsere kommenden Aufgaben.

Das komplette Interview gibt’s in der aktuellen Ausgabe.

Klinikum Osnabrück führt neue Krebs-Therapie ein

Im Klinikum Osnabrück kommt jetzt bei der Behandlung von Krebserkrankungen im Magen- und Darmtrakt erstmals in Deutschland ein neues System für eine endoskopische Elektro-Chemotherapie zum Einsatz. Wie die Chefärzte Dr. Corinna Petz und PD Dr. Johannes Rey erklären, eröffnet diese minimalinvasive Technik neue Behandlungsoptionen, in denen aus einzelnen Verfahren nun Kombinationstherapien angewendet werden können.

Den kompletten Bericht gibt’s in der aktuellen Ausgabe.

Aktion für Ukraine (Foto: Jens Lintel)

Große Solidarität: Mitarbeitende des Klinikums engagieren sich für Ukraine

Große Solidarität: Mitarbeitende des Klinikums engagieren sich für Ukraine

Im Klinikum Osnabrück sind in den vergangenen Wochen mit großem Erfolg mehrere Hilfsaktionen für die Menschen in der Ukraine von Mitarbeitenden durchgeführt und von vielen Kolleg*innen unterstützt worden. Zuletzt war das Krankenhaus an einer großen Aktion in Kooperation mit der Bürgerstiftung Osnabrück und dem Osnabrücker Logistikbetrieb Hellmann beteiligt, bei der Medikamente und medizinische Hilfsgüter im Wert von 30.000 Euro in eine Klinik in der Westukraine und ein Lager in der Slowakei gebracht worden waren, aus dem auch Krankenhäuser im Grenzgebiet der Ukraine versorgt werden.

In der Westukraine sind die Hilfsgüter an die Universitätsklinik in Iwano-Frankiwsk, der Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirks, geliefert worden. Der Kontakt zu dem Krankenhaus war durch eine Mitarbeiterin des Klinikums zustande gekommen, die aus der Ukraine stammt. Auf einen Aufruf des Anästhesie-Chefarztes Privatdozent Dr. Peter Teschendorf, der dem Vorstand der Bürgerstiftung angehört, hatten sich viele Mitarbeitende des Klinikums an der Spendensammlung beteiligt.

Teschendorf hatte auch dafür gesorgt, dass die Medikamente und medizinischen Hilfsgüter für diese Aktion vom Einkauf des Klinikums beschafft werden konnten. So war es möglich, sie zu besonders günstigen Preisen zu erstehen. „Es war uns wichtig, das Spendengeld so wirkungsvoll wie nur möglich einzusetzen. Durch direkte Kontakte in die Ukraine über unsere Mitarbeitenden sind die Gelder dort ankommen, wo sie benötigt wurden“, sagte Teschendorf. Für den Transport in das vom Krieg betroffene Land sorgte erneut die Spedition Hellmann Worldwide Logistics, nachdem sie bereits im März bei einer Aktion der Bürgerstiftung Hilfsartikel für Babys in die Ukraine gebracht hatte.

Eine Klinikums-Mitarbeiterin hatte ebenfalls bereits im Vormonat eine Sammlung von Hygieneartikeln durchgeführt und die Hilfsgüter mit einer privaten Initiative auf den Weg in die Ukraine gebracht. Bei einer weiteren Sachmittelsammlung im Klinikum Osnabrück wurden innerhalb von 2 Tagen solche Mengen an Babynahrung, Hygieneartikeln, Decken, Spielzeug von den Klinikums-Mitarbeitenden gespendet, dass gleich mehrere Fahrten zu den ukrainischen Hilfesuchenden in der Region organsiert wurden.

Die Klinikums-Geschäftsführer Frans Blok und Rudolf Küster freuen sich sehr über diese Gesten der Solidarität mit den ukrainischen Menschen.  „Unter unseren Mitarbeitenden sind Menschen, die ihre Wurzeln in der Ukraine haben und von denen auch meist noch Angehörige in dem Land leben. Das zeigt, wie nah uns dieser Konflikt in Deutschland ist“, sagt Frans Blok.  Wie er erklärte, beteiligt sich das Klinikum auch an der medizinischen Notfallversorgung von Patienten aus der Ukraine. „Das haben wir selbstverständlich direkt zugesagt, als die Anfrage kam.“

„Einen weiteren kleinen Beitrag leisten wir, indem wir aus unserer Küche das Essen für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen bereitstellen, die in der Osnabrücker Erstunterkunft unterkommen. Aber das ist ja nur selbstverständlich, weil es für unsere Küche ja einfach zu machen ist“, ergänzt Klinikums-Geschäftsführer Rudolf Küster. Blok und Küster wünschen sich, dass der Krieg bald ein Ende findet und betonten, dass das Klinikum an der Seite aller für den Frieden eintretenden Menschen steht.

Starke Aktion: AUTOWELLER liefert Verbandsmaterial in die Ukraine

Starke Aktion: AUTOWELLER liefert Verbandsmaterial in die Ukraine

Im Rahmen einer Spendenaktion hat AUTOWELLER mehr als 350 Verbandskästen für den guten Zweck gesammelt. Anschließend wurden die leeren Kästen bemalt und gegen Geldspenden veräußert. Der Inhalt der Verbandskästen kommt dem Militärkrankenhaus im ukrainischen Riwne und Soldat*innen zugute. Die Spendenerlöse fließen in den Erwerb von weiteren medizinischen Bedarfen wie Schmerz- und Desinfektionsmittel, die ebenfalls in die Ukraine gespendet werden. Innerhalb der WELLERGRUPPE sind so bereits rund 700 Verbandskästen eingesammelt und mehr als 10.000 Euro gespendet worden. Unter Beteiligung der Mitarbeiter*innen spendete die Gruppe bisher 70.000 Euro.

Illusionist Farid im TNI Promi-Talk

Am 05. Mai 2022 gastiert mit Illusionist Farid ein Künstler in der Friedensstadt, den viele bereits aus seinen eigenen TV-Shows und unzähligen Gastauftritten von „TV Total“ bis zu „Verstehen Sie Spaß?“ kennen. Seit seinem 15. Lebensjahr steht Farid auf der Bühne. Nach der pandemischen Zwangspause ist der Hunger auf echte Begegnungen nun riesig. Im TNI Promi-Talk verrät er zwar keine Tricks, dafür aber warum er zunächst Jura studiert hat, was „Magic unplugged“ wirklich bedeutet und welches Phänomen er auf der ganzen Welt stets gleichermaßen erlebt.

THE NEW INSIDER: Farid, wie geht’s dir? Wo erwischen wir dich gerade?

Farid: Ihr erwischt mich in diesem Moment in meiner Lagerhalle und mir geht’s sehr gut, vielen Dank.

Ab Ende April geht’s endlich wieder auf Tour. Steckst du noch mitten in den Vorbereitungen darauf oder ist dieser Prozess für dich längst abgeschlossen?

Für mich ist es ehrlich gesagt schwierig bis unmöglich, diesen kreativen Prozess überhaupt abzuschließen. Da haben es Modedesigner sicher etwas einfacher, denn sobald die Kollektion steht, lässt sich nichts mehr verändern. Bei meiner Arbeit hingegen fällt mir ständig noch etwas ein, was man optimieren, verändern oder hinzufügen könnte. So wird’s wohl auch diesmal bis zum letzten Tag vor der Tour sein.

Hattest du jemals einen anderen Karriereplan als deinen „magischen Weg“?

Für mich war eigentlich schon mit 15 Jahren klar, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen will. Für meine Eltern allerdings weniger, sodass ich den Umweg übers Jura-Studium genommen habe. Als ich dann aber meine ersten TV-Shows bekam, konnte ich ihre Bedenken relativ schnell ausräumen. Meine Vision erschien damals noch recht ungewöhnlich, weil es diese Art der Magie in Deutschland bis dato nicht gab. Aber ich denke, es hat sich gelohnt dranzubleiben.

Das komplette Interview gibt’s in der aktuellen Ausgabe.

Insider des Monats: Alexander Illenseer und Jan Jansen vom Marketing Osnabrück

Endlich verwandelt sich die Osnabrücker City vom 13. bis 22. Mai 2022 wieder in eine Partymeile. Die Maiwoche soll ohne Corona-Auflagen und Hygienekonzept stattfinden. Alexander Illenseer und Jan Jansen vom Marketing Osnabrück sind deshalb unsere Insider des Monats und sprechen im Interview über erste Programmhighlights, Neuerungen und Altbewährtes.

THE NEW INSIDER: Die Maiwoche soll ohne Corona-Auflagen und Hygienekonzept stattfinden. Gibt es einen Plan B, falls das so doch nicht möglich sein sollte?

Alexander Illenseer: Wir gehen davon aus, dass wir die Maiwoche ohne Hygienekonzept durchführen können. Mit Hygienekonzept wäre eine so weitläufige Open-Air-Veranstaltung weder denk- noch kontrollierbar.

Jan Jansen: Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass die Inzidenzzahlen schon jetzt niedriger sind. Aber es sind ja noch einige Wochen. Wir gehen davon aus, dass die Zahlen sinken und wir die Maiwoche wie geplant durchführen können.

Die Marketing Osnabrück GmbH ist in diesem Jahr nicht nur für das Marketing zuständig, sondern tritt erstmalig auch als alleinige Veranstalterin auf. Wie kam es dazu?

Illenseer: Es war eine Entscheidung der Stadt. Wenn es schon eine Marketinggesellschaft gibt, die mit den Veranstaltungsprofis der OsnabrückHalle verschmolzen ist, macht es Sinn, auch die Rolle des Veranstalters zu übertragen.

Auf welche beliebten Programmpunkte der vergangenen Maiwochen dürfen sich die Besucher*innen dieses Jahr freuen?

Jansen: Bisher gab es immer ein Abschlusskonzert von der Blues Company. Jetzt haben wir gesagt, dass wir da anfangen, wo wir letztes Mal aufgehört haben. Somit wird die Blues Company die Maiwoche dieses Jahr eröffnen. Natürlich ist auch das Europadorf wieder dabei, ebenso sind die Bühnen wieder an ihren bisherigen Orten. Musikalisch freuen wir uns erneut über die verschiedensten Genres – von Pop und Rock über Blues und Soul bis zu Partyhits und Schlager.

Das komplette Interview gibt’s in unserer aktuellen Ausgabe.

Geburtshilfe-Abteilung des Klinikums noch familienfreundlicher

Der Umbau des Kreißsaals im Klinikum Osnabrück geht gut voran. In der Geburtshilfe-Abteilung dreht sich alles darum, den werdenden Müttern eine sanfte und selbstbestimmte Geburt zu ermöglichen. Eltern sollen sich im Kreißsaal wohlfühlen, um schon die ersten Stunden mit ihrem Kind voll ausschöpfen zu können.

Den kompletten Bericht gibt’s in unserer aktuellen Ausgabe.

Blogger-Interview mit Lisa-Marie Ritter

THE NEW INSIDER: Hey Lisa-Marie, über 11.000 Menschen folgen dir. Seit wann baust du dir eine Community auf?

Lisa-Marie: Insta habe ich schon ziemlich lange. Ich fotografiere super gerne, das habe ich früher auch schon gemacht. 2015 habe ich meine erste Kamera zu Weihnachten bekommen und angefangen, viel zu fotografieren – und dann auch hochzuladen. Mit dem regelmäßigen Posten habe ich aber erst Ende 2019 angefangen.

Kannst du denn von Social Media schon leben oder machst du das nebenbei?

Nein, ich mache Instagram als Hobby. Um das hauptberuflich zu machen, fehlen noch ein paar tausend Abonnenten. (lacht) Ich arbeite Vollzeit in der Finanzverwaltung. Ich war auf dem Ratsgymnasium, bin nach der 10. Klasse abgegangen und habe 2016 eine Ausbildung zur Finanzwirtin gemacht, bin dann zwei Jahre später in meine eigene Wohnung in die Stadt gezogen. Das ist näher an meiner Arbeit und meinem Sport, ich tanze drei Mal die Woche in der Formation HellywoodDC bei Hull.

Wie viel Zeit kostet dich Social Media?

Schon sehr viel. Wenn ich nur ein Bild in der Woche teile, geht das schnell unter. Ideen sammeln, Fotos schießen und posten – da bin ich schon jede Woche ein paar Stunden dabei. Shootings muss ich zeitlich timen, damit das Wetter passt. Für ein Bild brauche ich mit Vor- und Nachbereitung dann schon drei oder vier Stunden. Ich finde es schön, wenn es einheitlich aussieht
und man bei meinen Bildern ein Schema erkennt. Da bin ich perfektionistisch.

 

Das komplette Interview gibt es in der aktuellen Ausgabe.