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Saisonauftakt Panthers: Interview mit Jill Lorent

„WIR WOLLEN SPASS HABEN und GEWINNEN“

Neue Stadt, neues Land, neues Team, neue Liga: Jill Lorent ist die neue Trainerin der GiroLive Panthers und startet mit ihrem Team am 04. Oktober mit einem Heimspiel gegen Saarlouis in die DBBL-Saison. Für die Belgierin ist es die erste Station im Ausland. Im Gespräch mit TNI erzählt die 39-Jährige von ihren Zielen, der WM in Deutschland und ihrer Trainer-Philosophie.

THE NEW INSIDER: Hallo Jill, am 04. Oktober startest du mit den Panthers in die neue Saison. Wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung?

JILL LORENT: Insgesamt bin ich zufrieden. Wir hatten ein paar ärgerliche Verletzungen und mussten teilweise Spielerinnen ersetzen. Ein so großer personeller Umbruch braucht natürlich etwas Zeit. Gerade im Zusammenspiel und dabei, die richtigen Würfe zu finden, müssen wir noch besser werden. Aber wir arbeiten daran.

Wie bist überhaupt zu den Panthers gekommen?

Der erste Kontakt kam über das OSC-Management und meine Agentur. Sie haben mich mit dem Verein und dem Team zusammengebracht. Für mich war das eine interessante Möglichkeit. Ich wollte zuerst verstehen, wo ich hinkomme, wie der Verein arbeitet und welche Vorstellungen hier vorhanden sind.

Wie gut kanntest du die deutsche Damen-Basketball-Bundesliga?

Ich hatte schon mit verschiedenen Teams und der belgischen Nationalmannschaft gearbeitet und Kontakt zu deutschen Mannschaften, aber die Liga hier kannte ich ehrlicherweise nicht so gut.

Du wechselst außerdem vom Männer- zum Damen-Basketball. Was ist der größte Unterschied?

Ich sehe keinen riesigen Unterschied. Männer-Basketball ist vielleicht etwas körperlicher. Bei den Damen geht es vielleicht eher um Ausführung und Zusammenspiel. Aber am Ende ist beides Basketball.

Was für eine Philosophie verfolgst du als Trainerin?

Ich möchte den Spielerinnen klare Leitlinien geben, ihnen aber innerhalb dieses Rahmens auch Freiheiten lassen. Ich mag es nicht, wenn Spielerinnen einfach nur meine Anweisungen ausführen. Sie sollen das Spiel lesen und selbst erkennen, wo der Gegner Schwächen hat. Wenn meine Spielerinnen eine Lösung sehen, sollen sie sie auch nutzen. Meine Aufgabe ist es, ihnen dafür die richtigen Werkzeuge zu geben.

Das gesamte Interview könnt ihr in der Print- und Online-Ausgabe nachlesen!