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100 Jahre SV Hellern – Das Jubiläumsspecial

52 JAHRE EIN STADTTEIL – 100 JAHRE EIN VEREIN

Die Vorfreude ist groß: Der Osnabrücker Stadtteil-Club SV Hellern zelebriert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. TNI begleitet dieses außergewöhnliche Jubiläum mit einem Sonderteil, in dem auch langjährige Unterstützer und Sponsoren ihre Glückwünsche übermitteln. Im Interview haben wir mit Präsident Marc Sandmann über die Feierlichkeiten und die Entwicklung des Vereins gesprochen. Darüber hinaus blicken wir in der Vereinschronik auf die Höhepunkte der vergangenen 100 Jahre zurück. Angefangen von der Vereinsgründung 1924 über den Bau eines eigenen Sportplatzes am „Ton-Schacht“, die Gründungen der verschiedenen Abteilungen bis hin zum 1.300 Mitglieder starken Verein, der er heute ist. Darüber hinaus geben wir einen Ausblick auf die anstehenden Jubiläums-Events und stellen einen Teil der Projekte vor.

Auch TNI sagt: Herzlichen Glückwunsch – mit insgesamt fünf schwarzgelben Sonderseiten im neuen Online-Magazin! Ihr findet das Jubiläumsspecial darin ab Seite 20.

Osnabrücker Studi Jobs Special

ZUM SEMESTERSTART: STUDI JOBS SPECIAL

Liebe Studis, ob Ersti oder spätere Semester: in unserer schönen Friedensstadt Osnabrück seid ihr immer herzlich willkommen. Gastronomie und Kneipenszene, Clubs und Discos, aber auch viele andere Unternehmen heißen euch gern als Kunden und ebenso als Mitarbeiter willkommen. In unserem Studi Jobs Special findet ihr deshalb neben angesagten Events, Facts und Life-Hacks einige aktuelle Stellenausschreibungen von namhaften Osnabrücker Unternehmen, die euch suchen. Herzlich willkommen in der Hasestadt, eine gute Zeit und viel Erfolg bei euren Bewerbungen.

Das gesamte Studi Jobs Special findet ihr ab Seite 12 in unserem Online-Magazin!

Im TNI-Test: Bolzplätze in Osnabrück

WO MACHT KICKEN AM MEISTEN SPASS?

Die Europameisterschaft steht vor der Tür. In knapp zweieinhalb Monaten ist das ganze Land im Fußball-Fieber und feuert vor dem Fernseher, in Kneipen oder beim Public Viewing die DFB-Elf an. Der Hype wird auch den Nachwuchs wieder vermehrt animieren, den Stars um Toni Kroos & Co. nachzueifern. Doch wo kann man eigentlich ungestört und nach Herzenslust gegen die Pille treten – außer im Sportverein? Die beste Möglichkeit bieten Bolzplätze: Davon gibt es im Osnabrücker Stadtgebiet rund 40 Stück der unterschiedlichsten Art und Größe. Doch wie sind die Voraussetzungen vor Ort? Welche Plätze laden wirklich zum Kicken ein, welche eher nicht? TNI hat per Zufallsauswahl fünf der hiesigen Fußballplätze in den Stadtteilen Schinkel, Wüste, Voxtrup, Eversburg und Schölerberg besucht und sie nach bestimmten Kriterien getestet. Wir haben neben der Sauberkeit auch die Lage, den Bodenbelag und den Zustand des Spielfelds beurteilt.

Den gesamten TNI-TEST Osnabrücker Bolzplätze findet ihr in unserem Online-Magazin auf den Seiten 16/17.

VfL-Torwart Philipp Kühn im Interview

„DIE FANS HABEN EIN BESONDERES GESPÜR“

THE NEW INSIDER: Pipo, nach einem Hoffnungsschimmer mit Siegen gegen Hannover und Hamburg, scheint sich mittlerweile fast jeder Fan mit dem Abstieg abgefunden zu haben. Wie ist das bei euch?

Philipp Kühn: Nach dem 0:4 gegen Düsseldorf herrschte bei uns natürlich große Enttäuschung und Frustration über die schlechte Leistung. Wir haben an dem Freitagabend all das vermissen lassen, was es braucht, um in dieser Liga zu bestehen. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen und weiter hart zu arbeiten.

Wie haltet ihr die Spannung hoch?

Die Devise lautet schlichtweg: Weitermachen! Ich glaube im Nachhinein, dass uns die unglückliche Niederlage in Lautern emotional das Genick gebrochen hat. Das darf uns natürlich nicht passieren, aber ist irgendwie vielleicht auch menschlich. Wir müssen uns jetzt von der tabellarischen Situation freimachen und einfach auf uns schauen, um das Bestmögliche rauszuholen. Uwe und auch wir Spieler wussten ja, auf welche Mission wir uns eingelassen haben nach dem Trainerwechsel. Ziel war es, eine Rückrunde mit 20 Punkten zu spielen. Jetzt müssen wir aber zunächst den Anschluss wieder herstellen.

Hast du in deiner Laufbahn bereits vergleichbare Szenarien erlebt?

Die Antwort auf diese und weitere Fragen findet ihr in unserem Online-Magazin auf Seite 15.

TNI-Test: Wie ehrlich sind Osnabrücks Taxifahrer?

TNI-Test: Wie ehrlich sind Osnabrücks Taxifahrer?

Vor knapp sechs Jahren haben wir zum letzten Mal die Ehrlichkeit der Osnabrücker Taxifahrer getestet. Damals waren wir positiv überrascht, wie gewissenhaft das Personal der Servicedienstleister arbeitet. Doch was hat sich seitdem getan? Wir haben erneut einen fast identischen Test durchgeführt und mit ähnlichem Ablauf: Wir sind eine festgelegte Strecke vom Pottgraben (Alando) bis zur Bremer Brücke (Oststraße) gefahren – viermal mit vier unterschiedlichen und zufällig ausgewählten Anbietern.

Unsere Testpersonen sind dabei jeweils hinten in das Taxi eingestiegen und haben nach der Ankunft am Ziel ein zuvor präpariertes Portemonnaie im Fußraum „verloren“. Darin waren neben einem Stapel Visitenkarten, auf denen deutlich Name, Anschrift und eine Telefonnummer zu erkennen waren, auch 35 Euro in bar enthalten.

Eine zweite Person aus unserer Redaktion ist anschließend in das gleiche Taxi eingestiegen und hat die Geldbörse „zufällig“ gefunden und dem Fahrer ausgehändigt. Die vier getesteten Anbieter waren dieses Mal die Osnabrücker Funk-Taxi-Zentrale, Mini Car, Taxi Fänger und RS Taxi.

Den gesamten Test findet ihr in unserem aktuellen Online-Magazin!

VfL-Fansprecher Thomas Kessen im Talk

„Haben jetzt hoffentlich zwei bis drei Jahre Ruhe“

Thomas Kessen ist 2. Vorsitzender der VfL-Fanabteilung und ein Sprecher des bundesweiten Fanbündnisses „Unsere Kurve“, das die Interessen der Fußballanhänger aus ganz Deutschland gebündelt vertritt. Als solcher war Kessen am 19. Februar zu Gast in der ARD-Talksendung „Hart aber fair“, welche die bundesweiten Proteste der Fankurven gegen einen drohenden Investoreneinstieg in der Deutschen Fußballliga (DFL) thematisierte. Nur zwei Tage später knickten die Verantwortlichen ein und legten die umstrittenen Pläne auf Eis.

THE NEW INSIDER: Thomas, die umstrittenen Pläne rund um einen Investoreneinstieg in die DFL sind vorerst vom Tisch. Traust du diesem Braten bereits?

Thomas Kessen: Aki Watzke hat jetzt bereits zum zweiten Mal verkündet, dass der Deal endgültig vom Tisch sei. Das zeigt ja schon, dass man sich auf das Wort der DFL eher nicht verlassen kann. Es wäre aber schon sehr töricht von der DFL, wenn sie tatsächlich noch einen dritten Anlauf unternehmen würde. Jetzt werden in Kürze auch wieder die TV-Rechte neu ausgeschrieben, insofern glaube und hoffe ich, dass wir wenigstens zwei bis drei Jahre Ruhe haben. Vielleicht kommen sie dann wieder auf dumme Ideen.

Bist du froh, jetzt wieder Fußballspiele ohne Unterbrechungen genießen zu können?

Sagen wir so: Natürlich haben mich die Verzögerungen auch zeitweise genervt, aber das musste und sollte ja so sein. Da verpasst man halt mal einen Zug, aber man weiß ja wofür. Ich bin froh, dass es sich gelohnt hat.

Wie kam es zu deinem TV-Auftritt bei „Hart aber fair“?

Wir von „Unsere Kurve“ wollen seit jeher bei fanrelevanten Themen die Meinung der Fans und Mitglieder in den öffentlichen Diskurs einbringen. Damit haben wir während Corona erstmals größere Aufmerksamkeit durch bundesweite Medien erfahren. Als jetzt das Investorenthema immer größer wurde, sind auch die großen Medien nicht mehr an uns vorbeigekommen und am Ende habe ich mich bereiterklärt, die Anfrage anzunehmen.

Das gesamte Interview findet ihr in unserem aktuellen Online-Magazin!

Foto: Oliver Ziebe / WDR

Osnabrücker Shootingstar: Ccosmo im Interview

Osnabrücker Shootingstar: Ccosmo im Talk

Ccosmo ist ein Singer-Songwriter, der über Spotify knapp 200.000 monatliche Hörer erreicht und auf Instagram bereits rund 35.000 Follower hat. Wir haben mit dem Osnabrücker Newcomer über seine Musik, seinen Erfolg und die anstehende erste Live-Tour gesprochen.

THE NEW INSIDER: Ccosmo, du bist geborener Osnabrücker und Wahl-Berliner. War die Musikszene in deiner Heimatstadt nicht groß genug?

Ehrlicherweise kann mit Berlin – glaube ich – kaum eine Stadt in Deutschland mithalten. Aber der Grund war eigentlich, dass ich in Osnabrück aufgewachsen bin und gerne mal in einer anderen Stadt leben wollte. Wenn man heutzutage Musik machen will, kann man das eh von überall aus.

Dein Großvater hatte hier einen Plattenladen – bist du noch häufiger in Osnabrück?

Mein Opa ist ja schon einige Jahre im Ruhestand und der Laden gehört ihm auch nicht, aber ich bin trotzdem mindestens alle zwei Monate in Osnabrück, um meine Familie zu besuchen. 

Ist der Auftritt im Rosenhof etwas Besonderes?

Total. Ich habe früher im Dominos gegenüber gearbeitet und konnte vom Küchenfenster dort immer die Nightliner parken sehen, wenn dort Konzerte gespielt wurden. Ist echt krass, jetzt selbst dort spielen zu können. 

Das komplette Interview mit Ccosmo lest ihr in unserem Online-Magazin – dort könnt ihr außerdem noch bis zum 16. Februar 2024 Tickets für sein Konzert im Osnabrücker Rosenhof gewinnen!

VfL-Neuzugang Lobinger: „Es ist noch alles möglich“

„Es ist noch alles möglich“

VfL-Neuzugang Lex-Tyger Lobinger im lila-weißen Talk

THE NEW INSIDER: Hallo Lex-Tyger, du bist im Wintertrainingslager zum VfL-Team gestoßen. Wie fällt dein erstes Zwischenfazit aus?

Lex-Tyger Lobinger: Das Trainingslager war wirklich top und ich bin von allen Mitspielern und dem gesamten Staff super aufgenommen worden. Wir hatten eine sehr intensive Trainingswoche in Spanien und dann ging’s ja auch schon in die Vorbereitung zum ersten Auswärtsspiel. Zwischendurch konnte ich noch einige Sachen aus der Heimat holen, aber ansonsten kann es jetzt mit Vollgas in die Rückrunde gehen.

Kanntest du bereits einige deiner neuen Mitspieler?

Ich kannte Noel Niemann bereits aus alten Münchener Zeiten und Lennart Grill, den ich mal auf einer Hochzeit getroffen habe. Ansonsten lerne ich gerade viele neue Gesichter kennen.

Hast du noch Erinnerungen an das dramatische 2:2 mit deinem Ex-Club Kaiserslautern an der Bremer Brücke in der Hinrunde?

So ein turbulentes Spiel vergisst man nicht so schnell. Es war aber nicht nur sportlich ein besonderes Spiel, sondern auch was die Stimmung an der Bremer Brücke angeht. Ich kann es kaum erwarten, hier bald in den „richtigen“ Farben aufzulaufen.

Ab welchem Zeitpunkt hast du über einen Wechsel nachgedacht?

Im Verlauf der Hinrunde hat sich irgendwann abgezeichnet, dass ich nicht mehr viel Einsatzzeit bekommen werde, das ist mir auch so mitgeteilt worden. Dann schaut man natürlich, was man möchte und welche Optionen spannend wären.

Das komplette Interview mit dem neuen Osnabrücker Angreifer findet ihr in unserem Online-Magazin!

Foto: osnapix

Osnabrücker Grünkohl im TNI-Test

Osnabrücker Grünkohl: Wo ist’s am leckersten?

Er ist das klassische Wintergemüse: der Grünkohl. Die einen mögen ihn nicht, für viele ist er eine wahre norddeutsche Delikatesse, auf die sie in der kalten Jahreszeit nicht verzichten möchten. TNI wollte wissen: Wenn schon jedes Jahr ein Grünkohlkönig in Osnabrück gewählt wird, wer serviert dann wohl den besten Grünkohl in der Stadt? Um diese Frage zu klären, haben wir per Zufallsziehung vier Osnabrücker Restaurants ausgewählt. Unsere „Fee“ hat dabei das Holling, die Marktschänke, die Neumarkt Mühle und das Rampendahl aus dem Lostopf gezogen.

Eine kurze Recherche ergab: Alle Testkandidaten verfügten über eine separate Grünkohlkarte, was zeigt, dass die Gastronomen das Gericht offensichtlich als beliebt und profitabel einstufen. Bei unseren Testessen haben wir uns dann für die traditionelle Variante mit Bratkartoffeln, Kohl- und oder Mettwurst entschieden. Beim Preis herrschte große Einigkeit: Die vier getesteten Menüs kosteten um die 21 Euro. Auch die Größe der Portionen war fast identisch und würde im Volksmund unter „ordentlich“ laufen. Satt wurden wir so bei allen Tests. Etwas unterschiedlich war der Anteil des eigentlichen Grünkohls, der in der Marktschänke und Neumarkt Mühle beinah als Beilage durchging. Im Holling und Rampendahl war der Anteil wesentlich größer, was dem klassischen Grünkohl-Gericht am nächsten kam.

Am Wichtigsten für unseren Test war aber natürlich der Geschmack und dabei lag selbstredend ein besonderes Augenmerk auf dem Grünkohl selbst. Den haben wir mit klassischen Schulnoten von 1 bis 6 benotet. Der Geschmack der Beilagen, das Ambiente, die Freundlichkeit des Personals und der optische Eindruck des Menüs flossen ebenfalls in die abschließende Bewertung mit ein. Am Ende hatten alle Gerichte ihre Stärken und Schwächen. Die kleinen aber feinen Unterschiede gaben letztlich den Ausschlag und brachten einen verdienten Sieger hervor.

Den kompletten Grünkohl-Test samt Fazit und Testtabelle findet ihr in unserem Online-Magazin!

Osnabrück steht auf: Was bleibt nach der Demo?

Osnabrück steht auf: Was bleibt nach der Demo?

Für die Osnabrückerin Ulrike S. ist es eine Premiere: „Ich bin zum ersten Mal auf einer Demo“, erklärt die 68-Jährige, während sie den Rednern auf der Bühne im Schlossgarten folgt. „Aber das liegt daran, dass es bislang nicht nötig war. Jetzt ist es das aber“, sagt sie. Zusammen mit rund 25.000 offensichtlich Gleichdenkenden setzt die Seniorin am letzten Januar-Wochenende ein Zeichen gegen Rassismus. Es brechend ist voll rund um die ehemalige Bischofsresidenz.

Das Erstaunlichste und Wichtigste an diesem Samstagmorgen (28.01.2024): Die Alters- und Sozialstruktur der Demonstrierenden. Neben vielen Familien mit Kindern, Jugendlichen sind etliche Ältere dabei – gefühlt kommen sie aus allen gesellschaftlichen Schichten. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele kommen. Das hat mich wirklich überrascht“, erklärt eine junge Mutter, die mit ihren beiden Söhnen etwas abseits des Pulks steht. Ihr neunjähriger Filius weiß offensichtlich auch, warum er hier ist. „Weil sonst die Hälfte meiner Fußballmannschaft bald nicht mehr mit mir spielen darf“, erklärt der Nachwuchskicker im BVB-Trikot.

Es ist schwer, kurz nach Beginn der Veranstaltung überhaupt noch auf das Gelände zu gelangen. Die Sicherheitsposten haben schon ab 11 Uhr die Instruktionen bekommen, nur noch Menschen in den abgesperrten Bereich zu lassen, wenn andere ihn verlassen. Das ist den meisten allerdings egal, ihnen geht es an diesem Tag um die schlichte Präsenz und eine klare Botschaft. „Natürlich möchte ich zeigen, dass mir der Rechtsruck in Deutschland nicht egal ist“, erklärt Andre W., der auch ein Plakat angefertigt hat. „Eigentlich wollte ich das gar nicht machen, weil man schnell als Linksradikaler eingestuft wird. Aber dann habe ich mir gesagt: Scheiß drauf, was die anderen denken – tu es für dich.“ Diese Angst teilten vermutlich einige auf der Kundgebung, ohne es laut auszusprechen. Aber sie wurden auf der friedlichen und dennoch deutlichen Kundgebung eines Besseren belehrt. Es gibt auch kaum Sprechchöre abgesehen von ein paar gut gelaunten VfL-Fans, die sich auf das Duell mit dem SC Paderborn einstimmen.

„Es war gut, hierher zu gehen. Ich sehe, dass fast alle Leute hier aus der Mitte der Gesellschaft kommen“, meint ein älterer Mann.
Über den Makel, dass viele der Rednerinnen und Redner in etwas weiterer Entfernung kaum noch zu verstehen sind, können die meisten an diesem sonnigen Tag hinwegsehen. Die Stimmung ist gut. Die Frage, die in keinem Gespräch fehlt: Was bleibt von den Protesten für die Zukunft hängen? „Wenn es sein muss, komme ich jedes Wochenende hierher“, erklärt Melanie aus Hagen a.T.W. Peter D. aus Osnabrück hingegen ist skeptisch: „Ich weiß es nicht. Ich habe schon die Befürchtung, dass das hier alles schnell wieder verpufft.“ Auch Boris Pistorius, der von der Menge als einer der Hauptredner am lautesten und beinah frenetisch gefeiert wird, stellt sich in seiner Rede diese Frage. Für ihn geht es vor allem darum, in Zukunft noch mehr Zivilcourage zu zeigen. Egal, ob in der Familie, mit Freunden, beim Sport oder am Arbeitsplatz – die Menschen müssten Farbe bekennen und sich gegen rechtsradikale Äußerungen und Ausgrenzung klar zur Wehr setzen. Denn: „Schweigen ist ab heute vorbei! Es reicht!“

Die gesamte Story sowie ein Interview mit Prof. Dr. Christoph A. Rass (Professor für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Uni Osnabrück) lest ihr in unserer Online-Ausgabe!