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Hochzeitsmesse in der OsnabrückHalle

Verliebt, verlobt, verheiratet: Hochzeitsmesse in der OsnabrückHalle

Die Hochzeitsmesse Osnabrück ist die größte Veranstaltung ihrer Art in der Region und verwandelt die OsnabrückHalle am Wochenende des 10. und 11. Januar in ein Paradies für alle, die ihre Traumhochzeit planen.

Mehr als 60 Stände liefern Inspiration

Mehr als 60 Ausstellende präsentieren alles, was zum schönsten Tag im Leben gehört – von Braut- und Herrenmode über Schmuck, Floristik und Fotografie bis hin zu Traurednern und Tanzschulen. DJs und Live-Bands sorgen für musikalische Inspiration, Gastronominnen und Caterer für kulinarische Ideen. Auch Vertreter Kirchen stehen für Fragen zur Zeremonie bereit, während Weddingplaner individuelle Unterstützung nach Wunsch und Budget anbieten.

Brautmodenschau als Highlight

Ein Highlight ist die Brautmodenschau, die an beiden Messetagen um 12:30 Uhr und 15:30 Uhr stattfindet. Präsentiert werden die neuesten Trends für Brautkleider und Anzüge – im Anschluss können die Modelle direkt bei den jeweiligen Ausstellenden anprobiert werden. Ob elegante Landhochzeit, romantische Märchenfeier oder ausgelassenes Fest: Die Hochzeitsmesse bietet Inspirationen für jeden Stil und jedes Budget. Auch Paare, die ein Jubiläum oder eine Familienfeier planen, finden hier wertvolle Anregungen. Ein Wochenende voller Ideen für den schönsten Tag im Leben.

Weitere Informationen & alle Stände sind auf www.hochzeitsmesse-osnabrueck.de zu finden!

DER EWIGE OSNABRÜCKER NEUMARKT-TRAUM

DER EWIGE OSNABRÜCKER NEUMARKT-TRAUM

Das Vertrauen der Osnabrückerinnen und Osnabrücker ist längst verspielt. Wer erklärt, dass die Umgestaltung des Neumarkts in diesem Jahr nun wirklich beginne, erntet von vielen Bürgerinnen und Bürgern nur noch ein müdes Lächeln – Häme, Spott und Sarkasmus inklusive. Und doch könnte das Jahr 2026 tatsächlich in die Osnabrücker Stadtgeschichte eingehen.

Ab März sollen die vorbereitenden Maßnahmen zur Umgestaltung des zentralsten Platzes der Stadt starten. Läuft alles so, wie es der neue Zeitplan vorsieht, präsentiert sich der Neumarkt an Weihnachten 2029 so, wie auf den von der Stadt veröffentlichten Visualisierungen.

Keine Autos, mehr Grün

Geplant ist weiterhin ein steinerner, aber begrünter Stadtplatz, der von wenigen Bussen, jedoch von keinen Autos mehr befahren wird. Ein einheitliches Pflaster von der Johannisstraße bis zum Eingang der Großen Straße soll – gemeinsam mit dem reduzierten Verkehr – die Verbindung stärken.

Nach den Vorbereitungen sollen die Hauptarbeiten im November dieses Jahres beginnen. Diese sind in fünf Bauphasen gegliedert. Zunächst wird der nördliche Teil des Platzes umgebaut, anschließend der südliche vor dem Landgericht. Es folgen die Anschlüsse an die Große Straße, die Wittekindstraße, die Johannisstraße und den Kollegienwall. Zwischendurch wird auch der Zentrale Busbahnhof neu gestaltet und mit einer neuen Überdachung versehen.

Dass sich die Kosten inzwischen auf rund 27 Millionen Euro belaufen und sich damit im Vergleich zu 2019 mehr als verdoppelt haben, scheint kaum noch jemanden zu überraschen. Hauptsache, es passiert nun endlich etwas.

Abbruch für die Johannishöfe

Auch an den umliegenden Gebäuden wird gearbeitet. Die als „Zauberwürfel“ bekannte Immobilie neben dem H&M-Gebäude empfängt laut Investor Theodor Bergmann in seinem integrierten Hotel bereits ab Mitte Februar die ersten Gäste. Die Lindhorst-Gruppe will laut Tagespresse noch in diesem Jahr mit dem Abriss der zahlreichen verwahrlosten Gebäude beginnen, um dort endlich die Vision der Johannishöfe zu verwirklichen: mit Wohnungen, Geschäften, Büros und einem Pflegeheim.

Klar ist: Die Geduld der Osnabrückerinnen und Osnabrücker wird erneut auf eine harte Probe gestellt. Umleitungen, Sperrungen, Gerüste, Staus und Baustellenlärm werden die Umbauphase prägen. Nicht auszudenken, wenn auch dieser Plan scheitert.

People of the Year 2025! Osnabrück sagt Danke.

People of the Year 2025 – Osnabrück sagt Danke

THE NEW INSIDER blickt zum Jahresende auf jene Osnabrücker Persönlichkeiten zurück, die 2025 Besonderes, Außergewöhnliches oder Inspirierendes geleistet haben. Vertreterinnen und Vertreter u.a. aus Sport, Wissenschaft, Charity und Wirtschaft haben mit ihrem Einsatz eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und engagiert unsere Stadt ist. Sie haben Projekte angestoßen, Herausforderungen gemeistert und Ideen umgesetzt, die Osnabrück nicht nur bereichern, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar machen. Ihr Wirken stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, setzt wichtige Impulse für die Zukunft und zeigt, wie viel Potenzial in der Region steckt.

Mit diesen herausragenden Leistungen tragen sie maßgeblich dazu bei, dass Osnabrück ein lebenswerter, erfolgreicher und inspirierender Ort bleibt.

Wer in diesem Jahr zu unseren People of the Year gekürt wurde, stellen wir ausführlich im aktuellen Dezember-Magazin auf den Seiten 4 und 5 vor.

24DOORS – Jeden Tag ein Stück Advent!

24DOORS – Jeden Tag ein Stück Advent!

Osnabrücks größtes Stadtmagazin THE NEW INSIDER stimmt wieder auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Auch in diesem Jahr öffnet THE NEW INSIDER wieder sein beliebtes Adventskalender-Special 24DOORS – und sorgt damit vom 1. bis zum 24. Dezember täglich für festliche Überraschungen. Mit viel Herzblut und in Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen Partnern verlost das Stadtmagazin jeden Tag attraktive Gewinne: Freikarten für Top-Events, hochwertige Gutscheine und viele weitere besondere Highlights, die perfekt in die Vorweihnachtszeit passen.

Die Teilnahme ist ganz einfach:

Wer mitmachen möchte, sendet am jeweiligen Datum bis Mitternacht eine E-Mail an win@thenewinsider.de oder nimmt direkt über die Social-Media-Kanäle Instagram (@thenewinsider) bzw. Facebook (@thenewinsider.os) teil. Unter allen Einsendungen des Tages wird der glückliche Gewinner ausgelost und anschließend benachrichtigt.

Mit 24DOORS schafft THE NEW INSIDER nicht nur Spannung und Vorfreude, sondern bringt Osnabrück ein kleines Stück Adventsglück – Tag für Tag, Türchen für Türchen.

Viel Glück & eine wundervolle Adventszeit wünscht das gesamte TNI-Team!

Im Talk: 11FREUNDE-Herausgeber Matthias Hörstmann

Insider des Monats: Matthias Hörstmann,

Herausgeber 11FREUNDE & Inhaber PRAISE MEDIA

Geburtsdatum: 23. Mai 1968
Geburtsort: Melle
Erlernter Beruf: Staatlich gepr. Landwirt mit Ausbildereignung/Meister
Lebensmotto: „Don’t think about it, do it!“
Lieblingsort in Osnabrück: Stadion an der Bremer Brücke
Lieblingsessen: Rievkooche/Reibekuchen (knusprig frittiert, aber nicht öltriefend)

„Einen Businessplan gab es nicht“

Matthias Hörstmann steht im deutschen Sportjournalismus selten selbst im Rampenlicht – und hat ihn doch maßgeblich mitgeprägt. Als Herausgeber von 11 FREUNDE hat er ein Magazin etabliert, das seit 25 Jahren spannende Geschichten jenseits der üblichen Schlagzeilen erzählt. Doch dies ist nur eins der vielen Projekte, die der aus Melle stammende Publizist erfolgreich aufgebaut hat. Bereits als Gründer des Popkultur-Magazin „INTRO“ und Festival-Veranstalter von Lollapalooza, Melt oder Splash bewies Hörstmann neben der Liebe zu Musik und Sport auch Unternehmergeist. THE NEW INSIDER hat mit ihm über die Anfänge in Osnabrück, sein Leben in Köln und die Pläne für die Zukunft gesprochen.

THE NEW INSIDER: Hallo Matthias, was denkst du heute, wenn du auf die Anfänge mit INTRO zurückblickst?

Es waren aufregende, ereignisreiche und wundervolle Jahre. Kaum zu glauben und schwer zu erklären, wie es einem Team aus Autodidakten und Idealisten allein mit dem unermüdlichen Antrieb aus Liebe zur Musik gelingen konnte, aus dem anfangs oft belächelten und nur regional in Eigenregie unters Volk gebrachten Fanzine, eines der markt- & meinungsführenden Popkulturorgane in Deutschland zu entwickeln. Neben meinem Mut zum Risiko trug sicher auch die Bereitschaft „ehrenamtlicher Tätigkeit“ der Mitarbeiter mit Engagement bis zur Selbstausbeutung dazu bei. Denn, dass sich alles so erfolgreich entwickelt hat, war lange Zeit nicht absehbar. Wir haben einfach nur gemacht und nicht groß über Risiken nachgedacht. Einen Businessplan gab es nicht. Der Weg war das Ziel, kein Aufwand dafür zu groß.

Du hast das Pop-Magazin 1991 gegründet und aufgebaut. Wie traurig warst du, als im Mai 2018 die letzte Ausgabe erschien?

Als ich den Mitarbeitern erklären musste, dass die dramatischen Rückgänge aus Vermarktungs-Erlösen zum unvermeidbaren Ende führten, begann ich mit den Worten: „Heute ist der schlimmste Tag seit dem Tod meiner Eltern.“ Parodie des Schicksals: INTRO befindet sich nach seinem „Tod“ in illustrer Gesellschaft des „Club 27“ mit Legenden wie Cobain, Hendrix, Morrisson oder Winehouse. Der Blick zurück macht mich melancholisch, erfüllt mich aber vor allem mit Stolz und Demut. Ich betrachte es als riesengroßes Glück und Privileg und bin allen, die zum Gelingen beigetragen haben, auf ewig dankbar. Insbesondere, da INTRO den Grundstein für die „HUG“ (Hörstmann-UnternehmensGruppe, Anm. d. Red.) und damit spannende Projekte wie 11 FREUNDE, SNEAKER FREAKER, die Festivals LOLLAPALOOZA, MELT & SPLASH sowie die Turnschuh-Convention SNEAKERNESS gelegt hat.

Und die Zeit danach?

Das traurige Ende von INTRO führte für mich zum buchstäblichen „Burnout“ samt Ausstieg aus dem Live-Entertainment-Bereich. Ich brauchte eine sehr lange Zeit, um mich von meinem 27 Jahre andauernden Marathon zu erholen, aber stehe jetzt glücklicherweise wieder voll im Saft.

Du warst früher auch als DJ im Hyde Park aktiv – welche Erinnerungen verbindest du noch mit Osnabrück?

Never forget where you come from. Und: „Ich komm‘ zum Glück aus Osnabrück“. Ich wuchs auf einem Bauernhof in Dratum (Kreis Melle) auf und damals war Osnabrück für mich die Großstadt mit Dom, Zweitliga-Fußball, meinen ersten Konzertbesuchen in der Stadthalle, dem Hyde Park oder der Halle Gartlage.

Das gesamte Interview mit Matthias Hörstmann findet ihr auf den Seiten 6/7 in unserem Online-Magazin.

Bremer Brücke: Wird diese Vision Wirklichkeit?

Wird diese Vision Wirklichkeit?

Der VfL treibt die Planungen für die Sanierung des Stadions an der Bremer Brücke mit Hochdruck voran. Nur wenige Wochen nach dem offiziellen Start der Planungsphase liegen bereits erste konkrete Entwürfe vor, die zeigen, wohin die Reise gehen soll: ein modernes, funktionales Stadion – aber eines, das den Mythos der Traditions-Spielstätte erhält.

Geplantes Budget: 67,7 Millionen

Die Sanierung ist ein Projekt mit besonderen Herausforderungen, denn das Stadion liegt mitten in einem dicht bebauten Wohngebiet und unterliegt einem Bebauungsplan aus dem Jahr 1969, der klare Grenzen vorgibt. Gleichzeitig gilt es, den engen Kostenrahmen von 67,7 Millionen Euro, die Lizenzanforderungen der Verbände sowie die Erwartungen von Fans und Stadtgesellschaft zu erfüllen. Trotz dieser Zwänge ist das Ziel klar: Die Bremer Brücke soll nicht ersetzt, sondern mit Respekt vor ihrer Geschichte modernisiert werden. Verantwortlich für die Planung ist das Büro PPP architekten + generalplaner, unterstützt von erfahrenen Fachleuten wie dem Stadionarchitekten Harald Fuchs (Raum+). Gemeinsam mit der VfL-Stadiongesellschaft wollen sie bis Anfang 2026 eine genehmigungsfähige Planung vorlegen.

Identität bewahren, Strukturen erneuern

Im Mittelpunkt steht die architektonische Identität des Stadions. Prägende Elemente wie die Pylonenkonstruktion und die vier Flutlichtmasten sollen nach Möglichkeit erhalten bleiben. Das neue Stadion soll auf den ersten Blick erkennbar die Bremer Brücke bleiben – rau, kompakt, echt. „Wir wollten kein futuristisches Bauwerk schaffen, sondern die Brücke neu denken, ohne sie zu verfremden“, betont Planer Nils Dethelfs. Gestalterisch greifen die Architekten bewusst auf Merkmale aus dem historischen Bebauungsplan zurück, etwa die Ecken im 60-Grad-Winkel, die sich auch im Rhomboid des VfL-Logos wiederfinden. Das Stadion bleibt damit in seiner Formensprache tief in der Vereinsidentität verankert.

Die neuen Stadionbereiche

Das Tribünenkonzept vereint Tradition und moderne Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit. Die Nordtribüne bleibt im Wesentlichen erhalten, während die West-, Süd- und Osttribünen komplett erneuert werden.

Westkurve: Hier entstehen künftig die Umkleiden und Medienräume im Erdgeschoss, darüber Sitz- und Stehplätze für Heim- und Gästefans. Barrierefreie Bereiche sind auf mehreren Tribünen vorgesehen.

Südtribüne: Sie wird zum neuen Zentrum des Businessbereichs. Logen und Terrassen öffnen den Blick ins Stadion, darüber finden Medien-, Sicherheits- und Technikräume Platz. Ein besonderes Detail: Die Ersatzbänke werden direkt in die ersten Reihen integriert – inspiriert von englischen Stadien.

Ostkurve: Das Herz des Stadions erhält eine Dachterrasse/Promenade und eine obere Erschließungsebene, die den Tribünenzugang verbessert und für eine geschlossene, stimmungsvolle Kurvenstruktur sorgt.

Künftig auch Konzerte und andere Events?

Insgesamt soll die Zuschauerkapazität auf rund 17.500 Plätze steigen. Die Bremer Brücke soll auch künftig mehr sein als ein Ort für Fußball. Geprüft wird, inwieweit das Stadion künftig verstärkt als Begegnungsort genutzt werden kann – etwa für kulturelle Veranstaltungen, Bildungsangebote oder soziale Projekte. Damit soll die Brücke ihre Rolle als Symbol für Zusammenhalt und Identität der Friedensstadt weiter ausbauen. Voraussetzung für die Umsetzung ist die Zustimmung des Osnabrücker Stadtrates, die Anfang dieses Monats erwartet wird. Bei positivem Beschluss könnte der Baustart nach der Saison 2025/26 erfolgen. Anschließend wird die konkrete Bauabfolge festgelegt.

Visualisierung: PPP architekten + generalplaner

Insider des Monats: Anton Siemer, Leichtathletiktrainer

Insider des Monats: Anton Siemer,
Leichtathletiktrainer LG Osnabrück

Geburtsdatum: 24. März 1958
Ausbildung: Gymnasiallehrer, Sparkassen-Betriebswirt, A-Trainer-Lizenz
Geburtsort: Aschendorf (Emsland)
Hobbys: Lesen, Fotografieren
Lieblingsessen: gutbürgerliche Küche

„Am Ende entscheidet der Kopf“

Anton Siemer ist seit 40 Jahren Trainer bei der LG Osnabrück. Für seine herausragenden Leistungen wurde er 2024 als erster Übungsleiter überhaupt vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband (NLV) zum „Spitzensport-Trainer des Jahres“ ernannt. Für seine Verdienste für den Sport erhielt er zudem das Bundesverdienstkreuz. 26 Medaillen holte seine Trainingsgruppe in den letzten 10 Jahren bei Deutschen Meisterschaften. Seine beiden prominentesten Schützlinge – die 400-Meter-Läufer Fabian Dammermann und Florian Kroll – holten vier internationale Medaillen und waren bei Europa- sowie Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen vertreten. TNI sprach mit ihm über sein Amt, seine Leidenschaft und die Leichtathletik im Allgemeinen.

THE NEW INSIDER: Hallo Herr Siemer, wie sind Sie als Emsländer nach Osnabrück gekommen?
ANTON SIEMER: In den 80ern gab es eine „Lehrerschwemme“. Ich fand keine feste Stelle, aber der OSC und die TSG Burg Gretesch suchten einen Leichtathletiktrainer. Weil das keine Vollzeitstelle war, habe ich zusätzlich eine Ausbildung bei der Sparkasse angefangen.

Sie trainieren viele Jugendliche gleichzeitig – ist Leichtathletik nicht ein Individualsport?
Viele sehen das so – wir nicht. Bei uns trainieren immer Athleten unterschiedlichen Alters und sportlichen Niveaus miteinander. Das motiviert, macht Spaß – und ich glaube: Ohne diese Gemeinschaft wären Athleten wie Fabian Dammermann oder Florian Kroll nicht so erfolgreich geworden.

Sie haben beide in die nationale Spitze geführt. Macht Sie das stolz?
Ich freue mich vor allem für die Jungs. Ihr Einsatz und Verhalten im Training motivieren mich immer wieder neu.

Kann man Talente in der Leichtathletik früh erkennen?
Viele glauben das, aber ich bin da vorsichtig. Ich habe aufgehört, 14-Jährige gezielt auszusuchen. Oft überraschen uns Entwicklungen. Natürlich gibt’s Grundvoraussetzungen – aber entscheidend ist der Kopf.

Welche Eigenschaften brauchen Athleten?
Begeisterung, Ehrgeiz und Resilienz – besonders im Umgang mit Rückschlägen oder Verletzungen.

Stört Sie die ungleiche mediale Aufmerksamkeit – etwa im Vergleich zum Fußball?
Natürlich ärgert mich das. Mich hat mal ein Physiotherapeut – der VfL-Spieler und dann unsere Jungs behandelt bzw. im Athletiktraining angeleitet hat – gefragt: „Wissen Sie, was der Unterschied zwischen denen und ihren Jungs ist? Fußballer kommen hier hin, ziehen sich um und warten, bis wir ihnen Übungen zeigen oder der Trainer zuschaut. Ihre Jungs kommen hier hin, ziehen sich um und legen sofort los.“

Das komplette Interview mit Anton Siemer findet ihr auf den Seiten 6 & 7 in unserem neuen Online-Magazin!

Next Destination: Traumjob

NEXT DESTINATION: TRAUMJOB

Wenn im Terminal nicht der nächste Flug, sondern die eigene Karriere geplant wird, ist wieder Jobmesse-Zeit am FMO. Am 15. & 16. November 2025 wird der Flughafen erneut zur Plattform für die berufliche Zukunft. Bei der 5. jobmesse münster|osnabrück präsentieren über 120 Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen neue Chancen für alle Generationen. Der Eintritt ist wie immer FREI!

Was die jobmesse münster|osnabrück besonders macht, ist die enorme Branchen-Vielfalt der teilnehmenden Aussteller. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem 1Komma5°, August Storck, die Beresa Gruppe, Bernard Krone, die Bezirksregierung Münster, die Deutsche Flugsicherung, das Klinikum Osnabrück und die Stadt Münster. Ergänzt wird das Ausstellerfeld durch zahlreiche weitere Unternehmen und Institutionen aus Industrie, IT, Gesundheit, Logistik, Verwaltung, Handwerk und Dienstleistung – von regional verwurzelten Betrieben bis hin zu internationalen Playern. „Gerade der persönliche Kontakt ist heute wichtiger denn je. Unsere Jobmesse bringt Talente und Arbeitgeber auf Augenhöhe zusammen – das macht sie so besonders“, betont Projektleiter Jörn Schulte-Hillen.

Abgerundet wird das Messe-Erlebnis durch ein vielfältiges Rahmenprogramm: praxisnahe Vorträge und Workshops, ein kostenloser Bewerbungs-Check, professionelle Bewerbungsfotos zum exklusiven Messepreis, eine Stammzellenspender-Aktion sowie attraktive Gewinnspiele bieten zusätzliche Mehrwerte für alle Besucher.

Weitere Informationen zur Messe gibt’s auf www.jobmessen.de/fmo sowie auf den Seiten 14 & 15 in unserem neuen Online-Magazin!

TNI auf Tour mit der Osnabrücker Müllabfuhr

Helden des Alltags

TNI on Tour mit der Osnabrücker Müllabfuhr – eine Reportage von Markus Burger

Es ist 05:45 Uhr. Ich stehe an der Hafenringstraße beim Osnabrücker Servicebetrieb (OSB). Der Regen der Nacht hat zum Glück nachgelassen, aber es stürmt – und ich stelle mir die berechtigte Frage: Habe ich mir wirklich einen passenden Tag für meine Müllabfuhr-Reportage ausgesucht? Egal – jetzt gibt es kein Zurück mehr. Ich melde mich in der Einsatzzentrale der OSB. Kurze Zeit später stellt mir der heutige Dienstleiter Sven Lachmann mein Team vor. Ich bin mit den Ladern Stefan Aßhorn, Philipp Mergen und Fahrer Frank Schaupmann unterwegs. Stefan und Frank sind echte Urgesteine und mit dem 23-jährigen Philipp ein eingespieltes Trio.

Bevor es losgeht, bekomme ich eine Sicherheitsweste, Handschuhe und Sicherheitsschuhe. „Es ist wichtig, dass die bequem sind“, erklärt Sven Lachmann. Das leuchtet mir ein. Dann rollen die Lkw-Besatzungen vom OSB-Parkplatz und schwärmen Richtung City aus. Sie sind zuvor in Teams für Restmüll, Bio, Papier, LVP (Gelber Sack), Garten, Sperrmüll, Kehrmaschinen oder Altkleider eingeteilt worden. Wir sind heute für den Restmüll zuständig. Im Stadtteil Wüste angekommen, legen Philipp und Stefan sofort los. Die beiden schieben und rollen sich die Mülltonnen zu, dass einem beim Zusehen schwindelig wird.

Ich versuche, nicht zu sehr im Weg rumzustehen, und darf dann auch meine ersten Tonnen einstellen. Das System habe ich erstaunlicherweise recht schnell verstanden. Der automatische Einzug funktioniert einwandfrei, sobald man den Dreh raushat – zumindest so lange, bis eine „ungechipte“ Tonne dabei ist. Die müssen per manuellem Knopfdruck entleert werden. „Das klappt doch schon ganz gut“, sagt Philipp – ein klassischer Fall von zu schnellem Lob. Bereits beim nächsten Versuch bleibt meine nicht ordnungsgemäß eingehängte Tonne hängen. Philipp ist erst seit zwei Jahren mit dabei, aber er genießt es, wie er sagt. „Ich finde den Job cool. Ich bin an der frischen Luft, die Kollegen sind nett und ich bewege mich viel“, erklärt er. Mit Stefan Aßhorn hat er eine echte Legende an seiner Seite.

Die komplette Reportage plus Fotos findet ihr in unserem Online-Magazin auf den Seiten 4/5.

Wiesn-Wahnsinn in der Region Osnabrück

Wiesn-Wahnsinn in der Region

Etwa sieben Millionen Menschen besuchen jährlich die Münchener Wiesn. Das größte Volksfest der Welt stellt Jahr für Jahr Rekorde auf. Aber: Ein Tag auf dem Oktoberfest ist vor allem für Auswärtige ein teurer Spaß: Nicht nur die Kosten für die Maß steigen jedes Jahr (aktuell 14,50 Euro bis 15,80 Euro), auch Anreise, Verpflegung, Zelt-Reservierung und eine mögliche Übernachtung kosten schnell mal so viel wie ein Urlaub. Auch das ist ein Grund, warum regionale Oktoberfeste in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden sind. In und um Osnabrück gibt es zahlreiche solcher Veranstaltungen, die im kleinen Rahmen versuchen, dem Original nah zu kommen. „O’zapft is“ – heißt es also nicht nur in Bayerns Hauptstadt.

Tausende feiern im Alando & der Halle Gartlage

Eine Premiere findet in diesem Jahr in der Halle Gartlage statt. Vom 02. bis 04. Oktober rechnet Veranstalter Daniel Rynio täglich mit 1.000 Besuchern, die nach dem Fassanstich durch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter am Donnerstag an allen Abenden von der Partyband „Alpenbanditen“ bespaßt werden. „Wir wollen eine klassische Wiesn-Stimmung schaffen und glauben, dass die rustikale Atmosphäre in der Halle Gartlage dafür bestens geeignet ist“, erklärte Rynio gegenüber TNI. Das Oktoberfest im Alando Palais hat dagegen schon eine lange Tradition. Seit 2001 veranstaltet Alando-Chef Frederik Heede die bayerische Gaudi in seinem Event-Tempel. „Wir haben es auch mal über mehrere Tage versucht, aber so groß war die Begeisterung der Osnabrückerinnen und Osnabrücker dann doch nicht“, erklärt Heede, der dennoch auf eine mit 1.000 Gästen ausverkaufte Veranstaltung setzt.

Hollager Oktoberfest

Die dritte große Veranstaltung vor den Toren der City ist das Hollager Oktoberfest, das im Jahr 2000 als Nachfolge-Veranstaltung der „Nacht des deutschen Schlagers“ startete. Die Kolpingsfamilie Hollage hatte das Event nach einem stimmungsvollen Besuch am Tegernsee ins Leben gerufen. „Wir dachten: Das wollen wir auch in Hollage haben“, erklärt Organisator André Thöle. So war das Event geboren und feiert in diesem Jahr am 24./25. Oktober seine 22. Auflage.

Wie lange hält der Boom?

Auch noch weiter über die Stadtgrenzen hinaus haben sich lokale Oktoberfeste als lukrative Veranstaltungsform etabliert. Die Beleibtheit unterstreicht auch unsere TNI-Instagram-Umfrage, bei der 56 Prozent angaben, schon mal ein solches regionale Event besucht zu haben. Dabei gaben die TNI-User die Location und die Musik als wichtigste Faktoren für einen Besuch an. Trachtenmode, zünftige Musik, Bier und deftiges Essen schaffen offensichtlich ein Erlebnis, das vielen als „kleine Auszeit vom Alltag“ dient. Die Frage ist: Ist der Höhepunkt der Veranstaltungen bereits erreicht oder ist das Potenzial noch nicht ausgereizt?