Zum Hauptinhalt springen

Falschgeld in Osnabrück

Falschgeld in Osnabrück

So groß ist das Problem wirklich

Hattet ihr schon einmal einen Geldschein in der Hand und dachtet: Der fühlt sich aber komisch an? Falschgeld ist ein immer größer werdendes Problem: Laut der Deutschen Bundesbank wurden im vergangenen Jahr rund 56.600 falsche Euro-Banknoten im Wert von 4,5 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen.

Gemessen an den im Umlauf befindlichen 1,56 Billionen Euro in bar ist das zunächst nicht viel. Dennoch ist es für Betroffene ein großes Ärgernis. Auch in Osnabrück ist Falschgeld im Umlauf. Im vergangenen Jahr registrierte die hiesige Polizei mehr als 500 Fälle, in denen Falschgeld sichergestellt wurde – und die Zahlen steigen. Das Problem: Im hektischen Alltag gefälschte Scheine zu erkennen, ist schwierig. Die Polizei empfiehlt das Prinzip „Fühlen, Sehen, Kippen“ (siehe Infokasten). Aber wer kontrolliert schon alle Geldscheine, die er beim Einkauf als Wechselgeld erhält? Oft fällt der Betrug erst beim Bezahlen oder möglichen Einzahlen bei der Bank auf, deren Prüfgeräte die „Blüten“ sofort erkennen. Für Privatpersonen und Geschäftsleute bleibt dann ein Schaden, der nicht ersetzt wird.

Viele Osnabrücker Betriebe setzen auf Schulungen und Prüfstifte

Vor allem Gastronomen in Osnabrück kennen das Problem: „Vor zwei Jahren war es besonders schlimm. Da waren es über das Jahr gesehen rund 500 Euro an Falschgeld, die ich gemeldet habe“, erklärt Hendrik Vogelsang, Inhaber der Henne Cafébar und vom Lieblingscafé. Er hat seine Mitarbeiter für das Thema sensibilisiert und sie mit Geldprüfstiften ausgestattet. „Mehr können wir nicht tun“, so Vogelsang.

Alando-Chef sieht derzeit kein größeres Problem

Auch Alando-Geschäftsführer Frederik Heede hatte in den vergangenen Jahren immer mal wieder „ein, zwei Fälle“ von Falschgeld bei der Polizei gemeldet. „In der letzten Zeit sind wir davon aber zum Glück verschont geblieben“, erklärt Heede, der an den Kassen natürlich ebenfalls Prüfgeräte installiert hat.

Polizei hat es schwer: Herstellung im Ausland, Vertrieb über das Darknet

Für die Polizei sind die gemeldeten Fälle allerdings oft deprimierend: Sie können zwar hin und wieder einzelne Verhandlungserfolge oder Festnahmen verbuchen, den Strippenziehern kommen sie aber fast nie auf die Schliche. Die Ermittlungen sind komplex. Oft erfolgt die Herstellung des Falschgelds im Ausland. Der Vertrieb läuft zunehmend über das Darknet. Beides erschwert die Fahndung erheblich. Im Übrigen werden nicht nur Scheine gefälscht – auch Kopien von Ein- und vor allem Zwei-Euro-Münzen sind im Umlauf. Diese sind laut Polizei ebenfalls mit einer etwas genaueren Prüfung (siehe Infokasten) zu erkennen. Spitzenreiter bei den Blüten sind 50-Euro-Scheine (38 Prozent), gefolgt von der 20-Euro-Banknote (34 Prozent).

Bis zu fünf Jahre Haft möglich

Offensichtlich gefälschte Scheine einfach weiterzugeben, ist keine gute Idee. Wer gefälschtes Geld wissentlich weitergibt, macht sich strafbar. Selbst der Versuch kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Aber was tun, wenn man plötzlich einen unechten Geldschein entdeckt? Die Polizei rät, sich – wenn möglich – äußere Merkmale der Person zu merken, von der man das Geld erhalten hat, oder ein Kfz-Kennzeichen zu notieren. Generell gilt: Besonders Geschäfte mit hohen Bargeldbeträgen sollte man nicht allein abwickeln – und gegebenenfalls bei der Übergabe sofort prüfen oder in einer Bank checken lassen. Wer das nicht macht, kann eine böse Überraschung erleben.

Campus Festival: Line-Up fast komplett

Campus Festival: Line-Up fast komplett – zwei neue Acts bestätigt!

Das Line-Up für die zweite Auflage des Campus Festivals am 20. September ist fast vollständig. Nachdem Rapstar Bausa bereits vor Monaten als Headliner bekanntgegeben wurde und mit Shootingstar Zartmann, Ivo Martin, der Band Rosmarin, Rapper GReeeN und DJ STØBI bereits einige Künstler feststanden, hat Veranstalter Goldrush nun zwei weitere Acts präsentiert. Neben Rapper Jassin wird das Open-Air-Spektakel dieses Jahr auch von der Sängerin Paula Carolina (Foto) begleitet. Die gebürtige Hannoveranerin passt laut Goldrush-Geschäftsführer Chris Hengholt als „junge und hungrige Künstlerin“ perfekt zum Campus Festival, das im vergangenen Jahr seine Premiere am Westerberg mit 7.000 Fans feierte.

In diesem Jahr zieht das Event an die Freifläche an der Halle Gartlage, doch das Konzept bleibt gleich: Die Zuschauer werden abwechselnd von zwei Bühnen bespielt, zusätzlich gibt es einen Dancefloor und weitere Attraktionen. Der letzte noch fehlende Act wird am 23. Juni veröffentlicht. Tickets für das Festival sind auf www.ticketheimat.de erhältlich.

Foto: Eric-Joel Nagel

Theater-Schauspielerin Monika Vivell im Interview

„Ich habe schreckliches Lampenfieber!“

THE NEW INSIDER: Hallo Monika, du bist festes Ensemble-Mitglied im Theater Osnabrück. Wie hat deine Schauspielkarriere angefangen und wann hast du die Bühne für dich entdeckt?

MONIKA VIVELL: Nach dem Abitur habe ich in München zwei Jahre beim Film hinter den Kulissen gearbeitet. Danach bin ich fürs Studium nach Berlin gezogen. Mein erstes Engagement hatte ich am Bodensee in Konstanz, und vier Jahre später wurde ich dann nach Osnabrück eingeladen.

In meiner Heimat gibt es eine Laientheatergruppe, die mein Opa und mein Vater geleitet haben. Als Kind habe ich dort sehr viel Zeit verbracht und bereits ein bisschen mitgespielt. Ich fand das damals schon faszinierend. Trotzdem war es nicht so, dass ich auf Biegen und Brechen diesen Weg gehen wollte. Es war einfach immer Teil meines Lebens. Ich wusste aber auch, dass der Beruf alles andere als einfach ist.

Warum hast du dich fürs Theater entschieden?

Ich finde es einfach toll, dass ich als Schauspielerin im Theater live vor dem Publikum spielen kann. Jede Vorstellung ist anders. Vor allem liebe ich es, vor Kindern zu spielen. Die ganze Grundschule meines Sohnes hat sich vor Kurzem ein Stück angesehen, bei dem ich mitgespielt habe. An ihren Reaktionen habe ich gemerkt, dass sie ganz viel Spaß hatten – und sich hoffentlich noch lange daran erinnern werden.

Ein weiterer Grund ist, dass wir die Möglichkeit haben, auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen. Im besten Fall nehmen die Leute etwas aus den Stücken mit.

Warum hast du dich gegen die Filmbranche entschieden?

Ganz am Anfang, noch vor der Schauspielschule, habe ich einige kleinere Filmrollen gespielt. Aber die Branche ist ganz anders als das Theater. Da läuft vieles über Agenturen, und man muss sehr viel flexibler sein.

Ich habe gerne hinter der Kamera gearbeitet, aber davor war das eher nichts für mich. Ob und welche Rollen man bekommt, hängt von so vielen äußerlichen Faktoren ab, die ich als Schauspielerin selbst gar nicht beeinflussen kann. Im Theater hat man mit dem Ensemble eine feste Gruppe von Leuten, mit denen man immer wieder zusammenarbeitet. Das schätze ich sehr.

Das gesamte Interview findet ihr auf Seite 10 in unserem neuen Juni-Magazin!

 

Domplatz-Open-Air: Axel Bosse im TNI-Promitalk

„ICH BIN BESESSEN VOM MUSIKMACHEN“

THE NEW INSIDER: Hallo Axel, du warst schon beim Schlossgarten Open Air in Osnabrück, nun spielst du am 22. Juni auf dem Domplatz. Macht die Location für dich einen Unterschied?

AXEL BOSSE: Grundsätzlich ist mir die Location egal, wenn ich auf der Bühne stehe und spiele. Aber so eine altehrwürdige Kulisse wie vor dem Dom mit tollem Licht macht ja schon was mit dem Publikum – und das spüre ich auch.

Du hast im April eine Compilation deines Schaffens herausgebracht – samt neuem Song. Was denkst du, wenn du auf deine bisherige Karriere zurückblickst?

Dass ich eine schöne Zeit hatte. Gerade auch die Anfänge gehörten irgendwie dazu und haben etwas mit mir gemacht. Die ersten zehn Jahre hatte ich zum Beispiel unglaublich viele Nebenjobs, um überhaupt Musik machen oder Windeln für meine Tochter kaufen zu können. Das waren keine Pop-Star-Jahre, aber ich hatte trotzdem immer das Gefühl, dass ich mich ausprobieren kann. Ich habe aber nie Musik gemacht, um möglichst viel Erfolg zu haben. Das war nie mein Antrieb.

Du hast dir zwischenzeitlich auch mal eine persönliche musikalische Auszeit genommen und komponiert und produziert. Ist das etwas, das du gebraucht hast?

Ich habe mich dann einfach mal ein Jahr rausgenommen und bin mit meiner Familie verreist. Die Worte „Nein“ und „Pause“ stehen immer noch groß auf meiner Agenda. Leider halte ich sie viel zu selten ein (lacht). Ich bin schon immer sehr besessen vom Musikmachen und ich brauche auch jemanden, der mir mal sagt: Stopp, jetzt ist es auch mal Zeit für eine Pause! Es gibt auch noch andere Sachen auf der Welt. Nur über Auszeiten und Ruhe bekommt man auch neue Ideen.

Wie hat sich das Musik-Business verändert?

Das Business hat sich natürlich verändert. Ich bin noch ein Kind der Schallplatte und der CD. Heute wird gestreamt, es gibt TikTok und alles ist sehr schnelllebig und kleinteilig. Aber am Ende des Tages denke ich immer: Es gibt Leute, die schreiben gute Texte oder einen guten Song – und das ist es, was zählt.

Das gesamte Interview mit Axel Bosse sowie eine Ticket-Verlosung zum Osnabrücker Domhof-Open-Air findet ihr auf Seite 9 unserer neuen Online-Ausgabe!

VfL-Shootingstar Yiğit Karademir im Talk

Der Shootingstar

VfL-Abwehrtalent Yiğit Karademir im TNI-Talk

THE NEW INSIDER: Hallo Yiğit, nach dem 1:0-Heimsieg gegen Ingolstadt habt ihr nun vier Tage vor Saisonschluss sechs Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Damit ist der Klassenerhalt zum Greifen nah. Wie fühlt sich das an?

Yigit Karademir: Die Stimmung ist natürlich entsprechend gut. Bereits der Auswärtssieg in Dresden hat bei uns allen nochmals neue Kräfte freigesetzt und die Motivation ist riesig, dass wir den Klassenerhalt schon bald fix machen können. (Stand: nach dem 34. Spieltag)

Ihr seid so etwas wie die Minimalisten der 3. Liga, die meisten Spiele der Rückrunde sind 1:0 oder 0:1 ausgegangen. Ist das für dich als Abwehrspieler doppelt anstrengend, weil man sich praktisch nie ausruhen kann?

Ach, ich bin ja noch jung und zum Glück topfit – das passt also. (lacht) Nein, im Ernst: Unser oberstes Ziel ist es, immer so kompakt wie möglich zu stehen und möglichst wenige erfolgreiche Gegenangriffe zuzulassen. Auf meiner Position außen in der Dreierkette muss ich zwar häufig weite Wege gehen, aber daran gewöhnt man sich schnell.

Du persönlich bist einer der absoluten Gewinner dieser Saison. Kannst du das alles schon einordnen?

Zu Beginn der Saison war ich klar der Herausforderer und hatte mit Timo Beermann, Niklas Wiemann und Maxwell Gyamfi drei extrem erfahrene Mitspieler vor der Nase. Mein Ziel war es, so viele Einsatzminuten wie möglich zu sammeln – dass es dann direkt so viele werden, habe ich tatsächlich auch kaum für möglich gehalten, aber es freut mich natürlich.

Cheftrainer Marco Antwerpen hat offensichtlich keine Angst auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen und setzt verstärkt auf die jungen Spieler. Wann hast du gemerkt: Ich habe hier eine echte Chance mich zu beweisen?

Das Trainerteam hat uns jungen Spielern schnell vermittelt, dass es ausschließlich nach dem Leistungsprinzip aufstellt und wir dieselben Chancen bekommen wie jeder andere. Viele unserer Spieler (Anm. d. Red.: u.a. Markus Müller, Niklas Niehoff, Kofi Amoako und Bryang Kayo) sind ja auch noch sehr jung und auch Isi (Ismail Badjie, d. Red.) durfte sich jetzt zeigen. Ich bin also nicht der Einzige.

Das gesamte Interview findet ihr auf Seite 21 in unserer neuen Ausgabe!

Insider des Monats: Thomas Jankowski

Insider des Monats: Thomas Jankowski, Künstler

Geburtsdatum: 24. Juni 1963

Geburtsort: Osnabrück

Erlernter Beruf: Einzelhandelskaufmann für Schallplatten

Familie: verheiratet, drei Kinder

Lieblingsort in Osnabrück: Rathausplatz

Lieblingsessen: Fisch

Künstlerisches Vorbild: Picasso

 

THE NEW INSIDER: Hallo Thomas, als Künstler hast du dir einen großen Namen gemacht. Wann hast du deine künstlerische Ader entdeckt?

THOMAS JANKOWSKI: Damals in der Realschule habe ich schon für meine Mitschüler gemalt, da war ich etwa zwölf. Die Lehrerin hat das gesehen und meine Bilder in der Schule ausgestellt.

Was malst du am liebsten?

Interessante Menschen.

Was macht Menschen in deinen Augen interessant?

Wenn sie für mich bemerkbar werden und das ist meistens, wenn sie Musik machen. Aber ich male nicht nur Musiker. Meine Frau ist auch sehr oft auf meinen Bildern zu sehen. Und bekannte Figuren wie der Joker lassen sich einfach sehr gut verkaufen. Ich bekomme oft Aufträge von Leuten, die mir Portraitfotos zuschicken und die ich dann ebenfalls male.

Wie lange arbeitest du an einem Kunstwerk?

Das ist sehr unterschiedlich. Mal ganz lange und mal nur wenige Tage. Ich arbeite nicht den ganzen Tag an einem Projekt, sondern manchmal nur ein bis zwei Stunden. Ich habe auch schon Aufwändigeres gemacht. Zum Beispiel Werke, die ich aus Holz gesägt und danach bemalt habe. Die dauern natürlich länger.

An wen verkaufst du deine fertigen Stücke?

Hauptsächlich verkaufe ich über Ausstellungen oder die Kunden suchen sich etwas in meinem Atelier aus. Meine Bilder werden in Deutschland in ungefähr 120 Galerien gezeigt und auch in Frankreich, in der Schweiz und in den Niederlanden werden sie mittlerweile ausgestellt. In Deutschland läuft alles über die Walentowski Galerien.

Du warst über 20 Jahre lang Club-Betreiber und Restaurant-Besitzer in Osnabrück. Warum bist du ausgestiegen?

Ich war zu alt dafür. Ab 40 ist man meiner Meinung nach zu alt für diese Szene. Ich hatte die Clubs Qlisse und Mondflug, die Tapasbar Pferde haben keine Flügel und das Restaurant Träumen Wale vom Fliegen. Als ich keine Lust mehr darauf hatte, habe ich sie erst teilweise und dann ganz verkauft. Im Nachtleben hat man es immer mit betrunkenen Menschen zu tun und viel Rausch. Das kann man eine Zeit lang machen, aber was ich jetzt mache, finde ich besser. Ich tausche mich mit Leuten aus, die sich für Kunst begeistern und das sind oft sehr interessante Menschen.

Das gesamte Interview findet ihr auf Seite 10 in unserer neuen Online-Ausgabe!

MAIWOCHE 2025: DIE HIGHLIGHTS

Maiwoche 2025: Die Highlights

Mehr als 120 Open-Air-Gigs bei der 51. Auflage

Vom 09. bis 18. Mai befindet sich die Stadt wieder im Ausnahmezustand. Die 51. Auflage der Maiwoche zählt erneut zu den größten Open-Air-Volksfesten Norddeutschlands und bietet zehn Tage lang mehr als 120 Konzerte, ein vielseitiges Kulturprogramm und ein breites gastronomisches Angebot – bei freiem Eintritt. Während der Termin längst bekannt ist, sind viele Osnabrücker besonders auf die Bekanntgabe der ersten Bands gespannt. Erste Highlights gab Veranstalter Marketing Osnabrück nun bekannt.

Die musikalische Bandbreite ist enorm: Auf dem Marktplatz beispielsweise spielt die Kinderrockband „Randale“ für die ganze Familie, während dort an einem anderen Abend die Kölsch-Rock-Band „Cat Ballou“ die Menschen begeistert. Am Herrenteichswall warten mit „Mr. Hurley & Die Pulveraffen“, „Hi! Spencer“ oder „Adam Angst“ energiegeladene Gigs auf das Publikum. Die Bühne an der Georgstraße wird zum Treffpunkt für Fans lokaler Newcomer, denn dort treten unter anderem „BEAST“ und „Nur Drama“ auf. Darüber hinaus sorgen viele weitere nationale und regionale Künstlerinnen und Künstler auf den verschiedenen Bühnen für ein abwechslungsreiches Programm.

Der Eintritt bleibt natürlich wie immer kostenfrei – Musik und Kultur gehören allen. „Besucherinnen und Besucher können sich spontan treiben lassen, neue Künstler entdecken oder gezielt ihre Lieblingsbands erleben. Dieses offene Konzept ist ein wesentliches Merkmal der Maiwoche und macht sie zu einem der beliebtesten Stadtfeste Norddeutschlands“, erklärt Alexander Illenseer vom Stadtmarketing.

Noch mehr Maiwoche-Highlights sowie ausführliche Infos auch zum Programm des Alando Maidorf findet ihr auf Seite 7 in unserer April-Ausgabe!

Horses & Dreams meets the Netherlands

Horses & Dreams meets the Netherlands

Das Highlight im reitsportlichen Frühjahr, „Horses & Dreams”, lockt vom 23. bis 27. April 2025 wieder tausende Besucher ins Osnabrücker Land. Erstmalig sind die Niederlande das offizielle Partnerland für das beliebte Pferdesport-Festival, das sich seit 2006 jedes Jahr im Zeichen einer anderen Kultur präsentiert.

Spitzensport zum Anfassen

Der berühmte Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald zieht traditionell das Who-is-who des Reitsports an, was das fachkundige und treue Publikum zu schätzen weiß. Mehr als 30 Dressur- und Springprüfungen bieten Spannung über fünf Veranstaltungstage. Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz: in Führzügel- und Reiterwettbewerben bekommen die Jüngsten und ihre Ponys eine eigene Bühne. Pferdesport zum Anfassen ist ein wesentlicher Bestandteil von Horses & Dreams.

Lifestyle-Ausstellung rundet Programm ab

Eine begleitende Lifestyle-Ausstellung rund um Gastronomie, Pferde, Mode, Wohnen & Garten, ein Kinderspielplatz und ein Showprogramm, das ausschließlich für das Gastland choreographiert wird, runden das Angebot ab. Der Startschuss fällt wie immer bei freiem Eintritt am Mittwoch: die feierliche Eröffnungsfeier und der ökumenische Gottesdienst im großen Reitstadion sind Tradition.

Tickets gibt es online bei Ticketmaster und an der Tageskasse. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Schüler, Studenten, Senioren und Menschen mit Behinderung bekommen Vergünstigungen. Ein Gruppen-Special für Bestellungen ab 10 Karten pro Tag bietet tolle Vorteile für Familien und Vereine. Aktuelle Informationen gibt’s auf horses-and-dreams.de.

WIN: Auf Seite 2 unserer April-Ausgabe gibt’s bis zum 21.04.25 insgesamt 2×2 Freikarten für Horses & Dreams zu gewinnen!

Insider des Monats: Sarah Kronert, Bodybuilderin

Insider des Monats

Sarah Kronert, Bodybuilderin & Fitnessstudioleiterin

Geburtsdatum: 08. April 1999
Geburtsort: Amberg (Bayern)
Studium: Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Lebensmittelproduktion
Lieblingsort in Osnabrück: AI Fitnessstudio
Lieblingsessen: Ramen
Vorbild: Bodybuilderin Lena Ramsteiner
Lieblings-Fitnessübung: Bankdrücken

THE NEW INSIDER: Hallo Sarah, wie hat das mit dem Bodybuilding bei dir angefangen und was hat dich dazu inspiriert?

SARAH KRONERT: Das ist schon sehr lange her. Sport hat für mich in der zehnten Klasse angefangen, als ich zum ersten Mal ins Fitnessstudio gegangen bin. Damals war ich noch sehr dünn und schmächtig. Durch den Sport habe ich mich vernünftiger ernährt. Mir hat das Training immer mehr Spaß gemacht. Nach und nach wurde es etwas professioneller und irgendwann hat mich jemand gefragt, ob ich nicht auf die Bühne will. Ich habe es einfach probiert und gemerkt, dass es mir wirklich Spaß macht.

An welchen Wettbewerben hast du bisher teilgenommen?

Ich habe bis jetzt drei Saisons absolviert. Während der ersten war ich beim deutschen Verband DBFV, danach bin ich direkt international gestartet. An Orten wie Prag oder Alicante durfte ich an deutlich größeren Wettkämpfen teilnehmen. In der dritten Saison hatte ich einen Wettkampf in Deutschland und bin danach nach Mailand geflogen, wo ich die sogenannte Pro Card gewonnen habe.

Was kann man sich unter einer Pro Card vorstellen?

So nennt man die Qualifikation dafür, dass du bei den Bodybuilding-Profis starten darfst. Mit den Wettkämpfen auf Profi-Ebene kann man sich unter anderem für Olympia qualifizieren.

Zu Beginn jeder Saison bereitest du dich auf die Wettkämpfe vor. Was gehört für dich in dieser Zeit alles dazu?

In der Aufbauphase esse ich wirklich viel, vor allem Kohlenhydrate. Im April starte ich dann die Wettkampfvorbereitung mit einer Diät, bei der ich langsam immer weniger Kalorien zu mir nehme. Am Anfang habe ich zusätzlich zum Krafttraining noch keine Cardio-Übungen auf dem Plan, sondern versuche alles erst einmal durch die Ernährung zu steuern. Nach und nach kommt Ausdauertraining dazu. Grundsätzlich trainiere ich in dieser Zeit fünf Tage in der Woche, mit der Zeit werden es aber immer weniger Übungen. Ich mache dann nichts mehr, wobei ich mich stark verletzen könnte. Ich starte in der „Figur-Klasse“, deswegen geht es bei mir weniger um die Muskeln, als vielmehr um eine ausgewogene und symmetrische Körperform.

Das komplette Interview findet ihr auf Seite 10 in unserer April-Ausgabe!

Kriminalstatistik: 31.935 Straftaten in der Region

31.935 Straftaten in der Region

Die gute Nachricht vorweg: Die Polizeiinspektion Osnabrück hat 2024 in der Stadt und im Landkreis weniger Straftaten erfasst als in den Jahren zuvor. Das gab Inspektionsleiter Oliver Voges (Foto) auf der Pressekonferenz zur Kriminalitätsstatistik der Öffentlichkeit bekannt. 31.935 Delikte waren es für Stadt (16.952) und Landkreis (14.983) zusammen – das ist der viertniedrigste Wert der vergangenen 30 Jahre. Und dieser sei nicht ausschließlich auf die Cannabislegalisierung zurückzuführen, wie Voges betonte. Die Aufklärungsquote der Polizei lag bei 61 Prozent und damit im Durchschnitt der vergangenen Jahre. „Insgesamt leben die Menschen hier in einer sicheren Region“, resümierte Voges, der die Zahlen dennoch mit gemischten Gefühlen präsentierte. Zwar sei der Gesamttrend erfreulich, aber einige Entwicklungen sehe er nach wie vor mit großer Besorgnis.

„Die Gesellschaft ist gewalttätiger geworden“

Dazu zählen die sogenannten Rohheitsdelikte wie Körperverletzung, Bedrohung, Raub oder Nötigung. Zwar habe auch hier die Zahl im vergangenen Jahr leicht abgenommen, in der Langzeitbetrachtung sei sie aber stetig gestiegen. „Die Gesellschaft ist über die Distanz spürbar gewalttätiger geworden“, erklärte Voges. Auch das Alter der Straftäter bereitet ihm Sorge: In 60 der 172 aufgeklärten Raubdelikte waren die Täter maximal 21 Jahre alt. Ein weiteres Problem: Die Zahl der festgestellten Messerangriffe hat ebenfalls zugenommen. 129 waren es im vergangenen Jahr. Dabei kam ein Mensch ums Leben, sechs wurden schwer und 27 weitere leicht verletzt. Und das trotz der eingeführten Waffenverbotszone und strengeren Kontrollen dort. „Mir erschließt sich nach wie vor nicht, warum man in der Stadt überhaupt ein Messer dabeihaben muss,“, so Michael Voges.

Trauriger Trend: Immer mehr häusliche Gewalt

Dass die Fälle häuslicher Gewalt gestiegen sind, ist ebenfalls eine schlechte Nachricht. Im Vergleich zum Jahr 2023 stieg sie um 172 Fälle auf 1.669 an. Gut 70 Prozent der Opfer sind weiblich, wobei Voges betonte, dass „nicht nur die Opfer, sondern ganze Familien darunter zu leiden hätten“.